Schweiz
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Schwerarbeit für die Staatsgewalt: Polizisten tragen eine Klimaaktivistin vom Eingang der Credit Suisse in Zürich weg.

Am Montag wurden die von Klimaaktivisten besetzten Grossbanken von der Polizei geräumt. Dabei kam es zu 64 Festnahmen. Bild: KEYSTONE

Klimaaktivisten kommen erst morgen frei ++ Staatsanwaltschaft: «erschwerte Verfahren»



In Zürich und Basel haben Klima-Aktivisten und -Aktivistinnen gestern Montag die Zugänge zu Schweizer Banken blockiert. In Zürich versammelten sich um 7 Uhr morgens rund 100 Personen vor der Credit Suisse am Paradeplatz. Bei der Räumung in Zürich wurden laut Stadtpolizei insgesamt 64 Personen im Alter zwischen 15 und 65 Jahren festgenommen und auf die Polizeiwache gebracht.

In einer Medienmitteilung schrieb Greenpeace am Dienstagmittag, über 60 Aktivistinnen und Aktivisten sässen nach 24 Stunden noch immer in Haft. Noch sei nicht klar, wann sie freigelassen würden. Auch Rechtsanwalt Martin Kubli, der einen der Verhafteten vertritt, bestätigt, dass seines Wissens drei Personen aus der Haft entlassen worden seien. Die Stadtpolizei Zürich wollte dies gegenüber watson weder bestätigen noch dementieren.

Die Polizei darf eine Person nach einer Verhaftung höchstens 24 Stunden festhalten. Danach muss sie freigelassen oder der Staatsanwaltschaft zugeführt werden – was im Fall der Klima-Aktivisten offenbar passiert ist. Die Staatsanwaltschaft hat dann nochmals 24 Stunden Zeit, die Verhafteten zu vernehmen. Anwalt Kubli schätzt, dass die Aktivisten spätestens am Mittwoch aus der Polizeigewahrsam entlassen werden.

In einer Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft heisst es dazu:

«Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen muss für jede einzelne festgenommene Person abgeklärt werden, ob sie sich der Straftatbestände der Nötigung (Offizialdelikt), des Hausfriedensbruchs (Antragsdelikt basierend auf Strafanzeige CS) und allfälliger weiterer Straftatbestände schuldig gemacht hat.

Angesichts der aussergewöhnlich hohen Zahl von gleichzeitig 61 festgenommenen Personen nehmen die damit verbundenen umfangreichen Ermittlungs- und Untersuchungshandlungen (z.B. Befragungen, Klärung der Tatbeteiligung und der Identität der verhafteten Per-sonen) sehr viel Zeit in Anspruch. Erschwert werden die Verfahren von Polizei und Staatsanwaltschaft dadurch, dass die verhafteten Personen teilweise von ihrem Recht zur Aussageverweigerung Gebrauch machen.»

In der Mitteilung bestätigt die Staatsanwaltschaft nun auch: Die Ermittlungs- und Untersuchungshandlungen werden bis Mittwoch andauern. Die 61 Aktivistinnen und Aktivisten werden deshalb noch eine weitere Nacht in Haft verbringen. Über das weitere Vorgehen wolle man dann informieren.

Proteste am Dienstag

Für den Dienstag wurden gleich zwei Proteste angekündigt. Am Mittag protestierten in Basel beim Bankverein 200 Leute mit einer Menschenkette gegen die UBS.

Ausserdem hielt Greenpeace am Nachmittag eine bewilligte Solidaritätsbekundung für die verhafteten Klimaaktivisten vor dem Gebäude der Kantonspolizei Zürich ab.

Greenpeace Schweiz findet das «inakzeptabel»

Greenpeace Schweiz bezeichnet die Festnahme der Aktivisten in einer Medienmitteilung als «inakzeptabel». Die Organisation forderte am Montag die sofortige Freilassung. Die Besetzung sei friedlich verlaufen, so Greenpeace. «Angesichts dessen war bereits der Polizeieinsatz für die Räumung der Blockade unverhältnismässig.»

Bild

bild: screenshot/greenpeace

Dass die die Aktivisten und Aktivistinnen über 24 Stunden in Gewahrsam bleiben sollen, sei «unannehmbar», heisst es in der Medienmitteilung weiter. «Friedliche Klimaaktivisten dürfen nicht wie Verbrecher behandelt werden, während die eigentlichen Schuldigen weiterhin mit Samthandschuhen angefasst werden.»

Die Kampagnenorganisation Campax hat einen Appell zur Freilassung der Aktivisten gestartet, der innerhalb einer Stunde bereits über 1000 Unterschriften erreicht hat. Für den Dienstagabend wird zu einer weiteren Demonstration auf dem Zürcher Helvetiaplatz aufgerufen.

Demonstrationen am Montagabend

Bereits am Montagabend versammelten sich gemäss dem Kollektiv «Climate Justice» in Zürich rund 200 Menschen um für die Freilassung der Aktivisten zu protestieren.

UBS reicht Strafanzeige ein

UBS-Sprecher Igor Moser sagte am Dienstag zum «Blick»: «Wir haben Strafanzeige wegen Nötigung, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung erstattet.» Auch die Credit Suisse wird gemäss 20 Minuten Anzeige erstatten.

(ohe/tam/jaw/sar)

Salat ist so lustig!

Klimaproteste Credit Suisse

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491Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • nach gang 10.07.2019 04:40
    Highlight Highlight Die Banken finanzieren die Umweltzerstörung. Sie sind die richtige Adresse für den Protest. Nur ist es nicht zielführend gegen die Banken vorzugehen. In den erstarrten Betonköpfen an der Bahnhofstraße wird man nichts bewegen können.

    Sinnvoller wäre es gegen die Werbeindustrie vorzugehen. Die Werbeindustrie hält mit Werbung für die ganze Umweltzerstörung den Müll, das System am Laufen. Werber sind in der Regel kreativ und geistig beweglich. In ihren Köpfen wird man mehr bewirken können als in den Gehirnen der geistig erstarrten Bankster.
    • John Carter 10.07.2019 11:31
      Highlight Highlight Man könnte z.B. auch gegen Schweiz Tourismus vorgehen. Die fördern mit viel Werbung, dass massenweise Touristen aus Asien, Amerika, Australien den Weg per umweltschädigendem Flugzeug in die Schweiz finden und das bei uns und in Europa zu massivem "Overtourism" führt.

      Oder der Flughafen Zürich, den die Swiss als "Hub" benutzt, wo der grossteil der Passagiere nur umsteigt und somit für massiv mehr Flugbewegungen und Umweltzerstörung führt.

      Warum immer die Banken...geht mal auf Schweiz Tourismus und den Flughafen los, wenn ihr schon die heile Welt predigt.
  • malu 64 10.07.2019 00:14
    Highlight Highlight Unsere saubere Banken tragen eine Mitschuld am heutigen Zustand der Erde. Gut, werden wir von Zeit zu Zeit daran erinnert.
  • depressedbutkafkaesque 10.07.2019 00:02
    Highlight Highlight An alle, die hier die klimaschützer angreifen: was erzählt ihr in ein paar jahren euren grosskindern, wo ihr gewesen seid, als man noch etwas hätte tun können? wie erklärt ihr ihnen, dass tausende menschen ihr heimatland verlassen müssen, wie erklärt ihr ihnen was ski fahren ist? wenn sie euch fragen, was ihr tatet als menschen dagegen kämpften unsere welt zu ruinieren, erzählt ihr dann von eurem dritten auto? oder von all den tollen sachen die ihr euch leisten konntet?
    • John Carter 10.07.2019 11:38
      Highlight Highlight Kinder (Überbevölkerung) sind eines der grossen Probleme unserer Zeit. Sie verursachen 56 Tonnen CO2 pro Jahr, brauchen, Nahrung, Platz, Arbeit. Will man das Klima schützen, sollte man sich bei der Familienplanung zurückhalten. Wir hier im Westen können das, in Afrika können sie das nicht. Also zeigen wir uns doch solidarisch und leisten unseren Beitrag indem wir auf Kinder verzichten.

      Der Umwelt zuliebe.
    • RETO1 10.07.2019 15:34
      Highlight Highlight Afrika kann das auch!
  • Ueli_DeSchwert 09.07.2019 22:13
    Highlight Highlight Sehr interessant, dass genau dieses Vorgehen bei Hooligans gefordert wird, aber dort soll es plötzlich nicht möglich sein... 🤔🤔🤨
    • FehrEnough 10.07.2019 08:33
      Highlight Highlight Soweit mir bekannt machen diese Typen auch selten Sitzstreiks😉 In Kombination mit Hausfriedensbruch erstaunt die hohe Anzahl verhaftungen wenig, da ja in flagranti erwischt
    • ands 10.07.2019 08:53
      Highlight Highlight Bei Hooligans ist meist klar, wer welche Straftat begangen hat. Oder dann kann ihnen gar keine Straftat vorgeworfen werden. Beides führt dazu, dass Polizeigewahrsam und Untersuchungshaft nicht mehr zu rechtfertigen sind. Hier ist das offenbar nicht der Fall.
      Bei Hooligans wird im übrigen weder Polizeigewahrsam noch Untersuchungshaft gefordert, sondern eine sofortige Haftstrafe mit dem Ziel, Auswirkungen auf das berufliche Umfeld der Beschuldigten zu erreichen. Dies ist in unserem Rechtssystem nicht vorgesehen und widerspricht rechtsstaatlichen Prinzipien.
  • 96m_fur 09.07.2019 22:12
    Highlight Highlight Man beruft sich für diese übertriebene U-Haft darauf das die Beschuldigten vom Aussageverweigerungsrecht gebrauch machen? Als würde sich jemand durch dies dazu "motivieren" lassen jetzt doch aus zu sagen.

    Die sollen die Leute frei lassen und dies schön brav ermitteln und jedem einzelnen Beweisen und wenns dann halt nicht klappt, pech gehabt und Glück für eben diese Beteiligten - so läuft es in unserem Rechtsstaat und nicht einfach einsperren bis man die Beschuldigten zu einer Aussage bewegt hat.
    • ands 10.07.2019 08:46
      Highlight Highlight Bis auf das Freilassen tun Polizei und Staatsanwaltschaft ja genau das. Die Beschuldigten machen allenfalls Aussagen, wenn ihnen gewisse Straftaten nachgewiesen wurden. Aber das braucht halt Zeit.
  • mystiker 09.07.2019 21:34
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Score 09.07.2019 21:32
    Highlight Highlight Ich versteh das nicht. Warum werden die Chaoten beim 1. Mai oder Hooligans die (bei wirklichen Auseinandersetzungen) festgenommen werden nicht in U-Haft gehalten, aber hier ist es so?
    Ich finde die Aktion selbst zwar nicht sonderlich toll (die illegale Demo meine ich) aber das ist doch nicht Verhältnissmässig...
    • Score 09.07.2019 21:43
      Highlight Highlight Gut auf der anderen Seite finde ich, wer eine Straftat begeht soll auch grade stehen. Und wenn dann einfach keine Angaben zur Person gemacht werden kann man sie ja auch nicht einfach gehen lassen... Finde da muss man schon unterscheiden. Sprich wenn sie nicht kooperieren ist es die logische Folge. Sollte aber auch in anderen Fällen konsequent so angewendet werden. Wer seine Personalien angibt sollte aber sofort gehen können...
    • ands 10.07.2019 11:57
      Highlight Highlight Einerseits geht es um die Personalien, wie du ja bereits ergänzt hast. Andererseits geht es auch darum, festzustellen, wer welche Straftat begangen hat. Hier scheint das Problem zu sein, dass man gewisse Straftaten (vermutlich die Sachbeschädigungen) nicht eindeutig zuweisen kann. Verweigern alle die Aussage oder beschuldigen sich gegenseitig, kann es lange dauern, bis alle offenen Fragen geklärt sind. Besteht die Gefahr von Absprachen, bleiben die Verdächtigen solange in Gewahrsam.
    • Score 10.07.2019 12:28
      Highlight Highlight Ja das stimmt. Und auf der einen Seite auch klar dass das geklärt werden soll. Auf der anderen Seite aber steht immer auch die Verhältnissmässigkeit und am Ende was dies den Steuerzahler kostet. Ist immer ein schwieriger Grat zwischen zu lasch sein und übertreiben...
  • Thomas Oetjen 09.07.2019 21:11
    Highlight Highlight Diese Vernehmungen können doch auch zu späterem Zeitpunkt gemacht werden. Dazu ist es kaum nötig, jemanden 48 Stunden festzuhalten.
    • Judge Dredd 09.07.2019 21:36
      Highlight Highlight Die Kollusionsgefahr ist das Problem.
    • DasPatriarchat 09.07.2019 22:10
      Highlight Highlight Vielleicht waren noch Folgeaktionen für den Rest der Woche geplant?
  • Ouzo 09.07.2019 20:45
    Highlight Highlight Hätte man doch die UBS nie mit steuergelder gerettet. Diese bank hat der schweiz immer nur geschadet.
    • Ueli_DeSchwert 09.07.2019 22:15
      Highlight Highlight Ausser bei der Rettung. Finanziell hat sich das für den Bund ausgezahlt, da mehr Geld zurückgeflossen ist, als investiert wurde.
  • Max Dick 09.07.2019 20:40
    Highlight Highlight An alle, die jetzt schreiben, dass Fussballfans im Vergleich zu den jetzt Verhafteten mit Samtschuhen angefasst werden: Informiert Euch einfach mal, bevor Ihr losschreibt.

    Nicht dass ich die 48 Std U-Haft für die jetzt Verhafteten toll finde, aber Fans werden VIEL härter angefasst. Da gibt es eigene Datenbanken, Meldeauflagen (kann alles von der Staawa ausgesprochen werden, braucht keinen Richter) und Präventivhaft. Ich kenne Fussballfans, die Wochen in U-Haft verbracht haben, weil sie wie diese Protestler nur am Ort des Geschehens anwesend waren und gar nicht gewalttätig wurden.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 09.07.2019 20:53
      Highlight Highlight Einverstanden, der Vergleich ist nicht sinnvoll.

      Was manche vielleicht ärgert: Wer sich gewaltlos abtransportieren lässt - landet in Polizei--und U-Haft (die hier ziemlich unbegründet und unverhältnismässig erscheint).

      Wer gewalttätig in der Gruppe randalierert, kommt eher davon, weil es der Polizei schwerer fällt, einzuschreiten.

      Den Vorwurf sollte man hier aber eher an die Staatsanwaltschaft richten, als an die Polizisten. Dass die räumen mussten, finde ich nachvollziehbar, in der Haftfrage hat ziemlich sicher von Beginn an die Staatsanwaltschaft den Lead gehabt.
    • FrancoL 09.07.2019 21:03
      Highlight Highlight Ja Max Dick, was mich wundert ist wieso beim Fussball eigentlich nur immer eine kleine Anzahl der Randalierer verhaftet wird. Als ich eine solche Szene etwas von Weitem betrachtet durfte, war es für mich nicht nachvollziehbar wie einfach manch einer sich einer Verhaftung entziehen konnte.
    • Max Dick 09.07.2019 21:10
      Highlight Highlight Naja, das ist logisch: Ein Bankräuber mit Maschinenpistole und einem gepanzerten Fluchtauto kommt auch eher davon als einer mit einer Schreckschusspistole und einem alten Damenrad.

      Aber wer in der Gruppe unterwegs ist und daher entkommt, wird dann bei allfälliger Identifikation am Arbeitsplatz abgeholt, oder um 6 Uhr Morgens zuhause, das ist dann auch nicht schön.

      48 Std U-Haft finde ich auch ungewöhnlich lange - sofern die Beteiligten Papiere bei sich hatten und somit einfach zu identifizieren waren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Carl Carlsson 09.07.2019 20:32
    Highlight Highlight Entweder sind die Statsanwälte zu hohl oder sie brauchen mehr Zeit und die Aussagen der Polizei so zurecht zu biegen, dass es ihnen dienlich ist.
  • Töfflifahrer 09.07.2019 19:34
    Highlight Highlight Ist ja schon komisch, Fussball Chaoten sind jeweils null Komma plötzlich wieder auf freiem Fuss.
    • DasPatriarchat 09.07.2019 19:51
      Highlight Highlight Fussballfans werden zuweilen sogar präventiv (=ohne tatsächlich einen Verstoss begangen zu haben) zu hunderten eingesperrt und festgehalten...
      https://www.20min.ch/sport/fussball/story/Kessel-von-Altstetten--FCB-Fans-zu-Recht-verhaftet-18470637

      Aber wen interessieren schon Fakten, wenns um Polemik geht gell? :)
    • Liselote Meier 09.07.2019 20:27
      Highlight Highlight @DasPatriarchat; Na ein 20 min Artikel betreffend Faktenquelle ist etwa das selbe wie Malen nach Zahlen ein richtiges Kunsthandwerk ist ;)

      Ha, ha nein hast natürlich vollkommen Recht. Beim Fussball gibt es auch noch Schnellgerichte, welche es sonst nirgends gibt, sowie kann man in der Schweiz auch Kaution zahlen bei den meisten Delikten wenn keine Fluchtgefahr besteht.
    • Ouzo 09.07.2019 20:48
      Highlight Highlight Und gerade in zürich, GC Fans lassen grüssen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 09.07.2019 19:29
    Highlight Highlight Während randalierende Fussballfans kaum je in die Arbeitswoche hinein oder über Nacht festgesetzt werden, verfährt man mit Klima-Aktivisten nach einer symbolischen Aktion im Herzen des Bankensystems anders. Und nimmt so in Kauf, dass diese Aktivisten ihren Job verlieren. Dass die Staatsanwaltschaft hier mit unterschiedlichen Ellen misst und gewaltlose Demonstranten härter anpackt als randalierende Fussball-Hooligans, ist stossend. Ja, es stinkt nachgerade zum Himmel.
  • P.Rediger 09.07.2019 19:11
    Highlight Highlight Hm, und weshalb müssen dann die Hools bei einem Fussballspiel nie über Nacht einsitzen?
    • TingelTangel 09.07.2019 19:55
      Highlight Highlight Die Hools Drohen Wahrscheinlich in Zukunft noch mehr Stunk zu machen. Da Kommen ein Paar Weltverbesserer gerade Recht um die Harten Super Cops zu geben.
    • DasPatriarchat 09.07.2019 22:19
      Highlight Highlight Wie kommst du drauf dass sie das nicht müssten?
      Weil Greenpeace dann keine Freilassung fordert?
    • P.Rediger 09.07.2019 23:43
      Highlight Highlight Wie viele werden denn jeweils verhaftet, wenn mal wieder der Zugverkehr in einem Bahnhof zum erliegen gebracht wird? Wenn es hoch kommt sind dann mal ein paar wenige, die nach der Überprüfung der Personalien wieder frei gelassen werden. Sind schon nicht die gleichen Ellen, wie ich finde. Klar, wenn die Polizei es fertig bringt solche Typen zu identifizieren, dann werden die auch vorgeladen oder abgeholt, aber sorry, habe wirklich selten gelesen, dass Hools welche direkt bei einem solchen Einsatz verhaftet werden können, dann länger als 24h warten müssen, bis sie wieder frei kommen.
  • Garp 09.07.2019 18:52
    Highlight Highlight Mich würde interessieren warum Nötigung vorliegt, weil Banker den Hintereingang benutzen mussten? Kann mir das wer erklären! Danke schon im Voraus.
    • zeromaster80 09.07.2019 20:04
      Highlight Highlight Etwas blockieren ist eben nicht friedlich, auch jemanden mit Lärm beschallen oder einen Milchshake werfen ist nicht friedlich. Einen Eingang blockieren kann durchaus auch als Nötigung angesehen werden.
    • Marco Dindo 09.07.2019 20:21
      Highlight Highlight Vielleicht mal Google oder Wikipedia fragen
    • gecko25 09.07.2019 21:20
      Highlight Highlight @zeromaster. und wann wurde das letzte mal ein 48stündige Untersuchungshaft wegen Nötigung ausgesprochen ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter von der Flue 09.07.2019 18:50
    Highlight Highlight Der Punkt ist doch, dass wir uns ständig über die Gesetzgebung hinwegsetzen und nichts passiert. Besoffen Autofahren, mit Velo durch Einbahnstrassen und Fussgängerzonen rasen, Abfall nach dem Grillen liegen lassen etc. Alles Dinge die ein Busse nach sich ziehen müsste, sprich Strafbar sind. Jetzt ist es halt mal passiert und ich hoffe es wird überall durchgezogen, damit wieder etwas Ordnung in unsere Ich mach mir die Welt wie ich will Leben. Zum grünen Stadtrat im Tele Züri Interview kann ich nur mimimi sagen. Ihr wollt regieren, willkommen in der Regierungsverantwortung. Tschüs Oppsition....
    • FrancoL 09.07.2019 21:09
      Highlight Highlight Deine Liste der "Verbrechen" ist so etwas einseitig aufgestellt, machst Du das bewusst?
      Wo bleiben die vielen Finanzdelikte? werden die immer fahndet, darum nimmst Du sie nicht in Deine Liste auf?
  • Goldjunge Krater 09.07.2019 18:41
    Highlight Highlight Da die illegale Blockade an einem Montagmorgen stattgefunden hat, ist davon auszugehen, dass die Mehrheit dieser Personen keiner geregelten Arbeit nachgehen. Daher ist es auch nicht weiter schlimm, wenn sie noch eine Nacht länger bleiben müssen. Sie werden kaum an einem Arbeitsplatz vermisst..
    • El Vals del Obrero 09.07.2019 20:03
      Highlight Highlight Schon mal was von "Ferien", "Teilzeitarbeit" und ähnlichem gehört?
    • Volande 09.07.2019 20:31
      Highlight Highlight Leute, die Mo-Fr 7-16 arbeiten, haben dieses Privileg einer Geschichte von Streiks, Blockaden und Demonstrationen zu verdanken, so dass sie allenfalls sich auch mal solidarisch zeigen könnten, wenn ein paar junge Menschen den Planeten retten wollen, der noch immer Grundlage ist, dass überhaupt irgendjemand Geld verdienen kann 😉
  • BerriVonHut 09.07.2019 18:12
    Highlight Highlight Fussballchaoten werden 2h später wieder auf die Strasse gelassen und friedliche Demostranten welche sich auf eine Treppe setzten werden 48h festgehalten... Da geht was schief...
    • Th. Dörnbach 09.07.2019 18:35
      Highlight Highlight Ich kann das Verhalten der Polizei und Staatsanwaltschaft im jetzigen Fall nachvollziehen. Aber damit erscheint das Verhalten gegenüber Hooligans noch unverständlicher.
    • DasPatriarchat 09.07.2019 18:43
      Highlight Highlight Du weisst schon dass für Fussballspiele die härtesten Gesetze bezüglich polizeilicher Massnahmen gelten?
      Nein? Dacht ichs mir
    • bebby 09.07.2019 19:12
      Highlight Highlight Hauptsächlich der Zweck wurde erreicht, ist doch nebensächlich, wie lange sie festgehalten werden, das gibt ihnen nur noch mehr Aufmerksamkeit und damit letztlich Spendeneinnahmen. Es ist auch bezeichnend, dass die Demos im Sommerloch und während den Schulferien stattgefunden haben. Perfekt inszeniert!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Büetzer 09.07.2019 18:01
    Highlight Highlight So kann man eine Bewegung auch radikalisieren...
  • Uglyman 09.07.2019 17:38
    Highlight Highlight Und jetzt, müssen die armen eine weitere Nacht unter Beobachtung bleiben. Mein bedauern hält sich in Grenzen.
  • paulm 09.07.2019 17:34
    Highlight Highlight Jetzt sind offenbar 60 Aktivisten schon mehr als 24 Stunden in Haft. Wegen Fluchtgefahr? Der Hausfriedensbruch ist ja offensichtlich. Polizei und Staatsanwaltschaft führen ein neues Prinzip ein, das der Vor-Bestrafung mit fadenscheinigen Begründungen. Absolut unverhältnismässig. Das sollte es eigentlich nicht geben, aber wahrscheinlich wollen die Behörden die Klimaaktivisten einschüchtern mit grosser Härte. ( PS ich habe 68 und Kaiseraugst erlebt, aber so etwas noch nie.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 09.07.2019 17:51
      Highlight Highlight Völliger Verhältnisblödsinn ist das. Aber die Zürcher Strafbehörden haben auch den Ruf mit Festnahmen besonders freigiebig umzugehen.
    • Forest 09.07.2019 18:42
      Highlight Highlight Hier nochmals zu lesen. Das alles hat nichts mit hooligans, einschüchtern etc. zu tun. So funktioniert ganz einfach unser Staat.
      Benutzer Bild
    • Randalf 09.07.2019 19:11
      Highlight Highlight
      In der Zeit der "Bewegig" gab es Präventivhaft für mutmassliche "Rädelsführer" z. B. am 1. Mai und so.
      Aber alles bleibt wie gehabt.

      Bist du degen Banken und Finanzen wird hart durchgegriffen.
      Gegen Leib und Leben kümmert das unsere Justiz nicht, ausser es sind Prominte betroffen.
      So isch es.🤷‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 09.07.2019 17:14
    Highlight Highlight Krass. Sitzblockade vor einem AKW bringt weniger lange Befragungen als vor einer Bank.

    Aber so sind halt die Prioritäten und der Schweiz.
    • DonDude 09.07.2019 17:44
      Highlight Highlight Der Schaden vor einer Bank ist auch um ein vielfaches grösser, falls dir das nicht aufgefallen ist.
    • Ueli der Knecht 09.07.2019 21:43
      Highlight Highlight Die Gewinne von CS und UBS werden einbrechen. Und die Aktienkurse sind um mindestens 30% gefallen. Schlimm, schlimm, schlimm...

      Ich meine, du übertreibst hier gewaltig, DonDude. CS und UBS werden keinen Schaden nachweisen können, weil auch gar kein nennenswerter Schaden entstanden ist. Auch der Aktienkurs liess sich überhaupt nicht beeindrucken.
    • Judge Dredd 09.07.2019 21:53
      Highlight Highlight Hier gehts im Prinzip nur um den Tatbestand der Nötigung. Dieser steht zur Debatte, weil Eingänge blockiert wurden. Nun geht es darum, wer von den Demonstranten den Zugang verhindert hat und sich deshalb der Nötigung strafbar gemacht haben könnte und wer nicht (Kollektivstrafen gibts eben nicht). Genau das braucht Zeit, erst recht, da viele wohl keine Aussagen machen und alles aufwändig durch Video und Fotos belegt werden muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 09.07.2019 16:43
    Highlight Highlight Als grosse internationale Banken kennen UBS und CSS natürlich die Problematik ihrer Anlagestrategie. Sie haben auch gewusst, dass sie ins Kreuzfeuer kommen werden. Sie hatten Zeit, eine Strategie zu entwickeln. Aber, nichts von alledem. Einfach nichts. Keine Referenz.
    • sunshineZH 09.07.2019 18:23
      Highlight Highlight Und die Demonstranten wussten das diese Aktion evtl. nicht ankommen könnte (also eigentlich zu 100%) und müssen nun mit der Konsequenz Leben.
    • just sayin' 09.07.2019 18:36
      Highlight Highlight @äti

      "Sie hatten Zeit, eine Strategie zu entwickeln. Aber, nichts von alledem. Einfach nichts. Keine Referenz"

      das ist nicht korrekt.
      ubs und cs haben seit längerer zeit produkte für nachhaltiges investment.

      https://www.ubs.com/ch/de/swissbank/wealth-management/anlegen/nachhaltig-anlegen.html

      https://www.credit-suisse.com/ch/de/asset-management/esg-investing.html

      das problem ist, dass sich alle (privatkunden wie auch pk's etc) stabile und hohe renditen wünschen und weiterhin auf blue chips setzen.

      nur den banken die schuld zu geben ist populistisch. wir alle profitieren von zinsen!
    • Erba 09.07.2019 18:43
      Highlight Highlight Stimmt nicht. Informieren Sie sich auf der UBS Website wir und wo sich die UBS für Umwelt und Klima einsetzt. Da laufen schon seit Jahren einige Projekte. Auch Anleger werden über nachhaltige Anlageformen informiert.
      Ich setze mich auch für Klima und Umwelt ein, aber gehe nicht wild und unüberlegt einfach mal auf Grosskonzerne los.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dönergott 09.07.2019 16:17
    Highlight Highlight Der Satz „Klimaschutz ist kein Verbrechen“. Ernsthaft? Solch dumme Menschen habe ich schon lange nicht mehr gehört. Das ist kein Klimaschutz. Geht ins Mehr nach Plastik tauchen oder macht etwas anderes, das einen Sinn hat.
    • trio 09.07.2019 17:52
      Highlight Highlight Was hat Plastik im Meer mit Klimaschutz zu tun? 🙄
    • Liselote Meier 09.07.2019 17:58
      Highlight Highlight Im Kapitalismus bewegt das Kapital die Dinge in dieser Welt.

      Ergo muss man da ansetzen, sonst ist es ein Kampf gegen Windmühlen den man nicht gewinnen kann.

      Lerne zuerst mal in was für einem System du lebst, dann verstehst du es auch.
    • DasPatriarchat 09.07.2019 18:46
      Highlight Highlight Klimaschutz ist kein Verbrechen. Nötigung, Landfriedensbruch usw. hingegen schon.
      Dumm wenn die "Aktivisten" das nicht differenzieren können. Also für sie selber..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 09.07.2019 16:17
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Lowend 09.07.2019 18:32
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Erba 09.07.2019 18:44
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • P.Rediger 09.07.2019 19:15
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ueli der Knecht 09.07.2019 16:09
    Highlight Highlight In einem Rechtsstaat urteilt zuerst ein unabhängiges Gericht über Schuld oder Unschuld. Erst nachdem das Urteil eines unabhängigen Gerichts rechtskräftig ist, wird allenfalls eine Strafe vollzogen.

    Hier wurde die rechtsstatliche Reihenfolge verkehrt. Die Polizei und Staatsanwaltschaft bestrafen, noch bevor rechtskräftige Urteile von unabhängigen Gerichten vorliegen.

    Das ist alles andere als rechtsstaatlich. Es ist Willkür. Das sind Zustände wie in der Türkei oder in Ägypten.

    Und darauf sind die viele Bünzlis noch stolz. Genau so wie in der Türkei, im Iran, in Russland, Venezuela usf.
    • Pisti 09.07.2019 18:07
      Highlight Highlight Ein bisschen Rechtskunde würde dir nicht schaden. Bestraft wurde noch überhaupt niemand.
    • ands 09.07.2019 18:16
      Highlight Highlight Interessant finde ich, dass du weisst, dass Polizei und Staatsanwaltschaft "bestrafen". Woher weisst du, dass keine Gründe vorliegen, die Personen länger festzuhalten?
    • derEchteElch 09.07.2019 18:30
      Highlight Highlight Doch, es ist rechtsstaatlich. Die StPO definiert, wie der Ablauf ist und daran halten sich alle.
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  • kotwort: scheisse 09.07.2019 15:51
    Highlight Highlight vor 9 jahren flog die „deep water horizon“ in die luft. das öl ist weg, aber die schäden (tiere) sind immer noch immens. die technologie änderte sich seitdem nicht, es wird nach wie vor gebohrt was das zeug hält. bp zahlte bis jetzt 50 milliarden dollar busse, doch - how cares?
    geht nach baar zu glencore und protestiert da, würde vermutlich mehr „bewirken“ als eine protestaktion gegen banken...

    ein protest hat selten eine aktive wirkung. vielmehr würde in diesem falle helfen - werdet banker und macht es besser bzw anderst.
    • El Vals del Obrero 09.07.2019 17:51
      Highlight Highlight Und wererliwer finanziert diese Firmen?
    • nukular 09.07.2019 17:57
      Highlight Highlight Mit dem finger auf andere zeigen ist eben immer einfacher...
    • trio 09.07.2019 17:58
      Highlight Highlight Bei der UBS oder CS zu protestieren macht sehr wohl Sinn. Dadurch werden auch die Machenschaften offengelegt. Gegen BP zu protestieren weil sie Öl fordern macht da weniger Sinn.
      Ich bin kein Banker. Muss ich auch nicht, um zu verstehen, dass es nicht in Ordnung ist in Klimaschädliche Technologien zu investieren.
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  • stadtzuercher 09.07.2019 15:37
    Highlight Highlight klimaschutz ist klar kein verbrechen.
    nötigung, hausfriedensbruch und sachbeschädigung aber schon.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 09.07.2019 17:59
      Highlight Highlight Terminologisch sind es für wohl Vergehen.
  • I don't give a fuck 09.07.2019 15:31
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • SGR 09.07.2019 19:30
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • I don't give a fuck 09.07.2019 19:56
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Hans Franz 09.07.2019 15:30
    Highlight Highlight Protestieren können Sie, aber danach die Konsequenzen tragen wollen Sie nicht!.. finde es gut das die Nörgeler für ein paar Tage eingesperrt werden, dann können Sie auch darüber nachdenken wie Sie friedlich protestieren können
    • äti 09.07.2019 16:09
      Highlight Highlight Du weisst schon warum?
    • 96m_fur 09.07.2019 16:10
      Highlight Highlight Ohne einen Richterspruch dürfte man die Personen nur 24h festhalten und da es mach meinem Wissensstand noch keinen Richterspruch gab, müssten alle seit spätestens heute Mittag wieder draussen sein.

      Für mich riecht es mittlerweile nach einem politisch motivierten festhalten der Personen.

      und nein, ich bin nicht dafür dass Sie ohne Strafe davon kommen aber die Verhältnissmässigkeit in dem Fall ist so etwas von nicht mehr gegeben.
    • trio 09.07.2019 18:00
      Highlight Highlight Das war doch ein friedlicher Protest.
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  • Korrekt 09.07.2019 15:14
    Highlight Highlight Kann nur für Basel sprechen aber habe beim Warten auf das Tram 5 Minuten lang nur "Nieder mit dem Kapital" gehört.
    • Toerpe Zwerg 09.07.2019 16:18
      Highlight Highlight Das sind Linksextreme Klima-Opportunisten. Einfältig und Substanz-Los.
    • Fritz N 09.07.2019 16:23
      Highlight Highlight Der Klimawandel ist ja auch Kapitalgemacht!
    • Linksextremer Klima-Opportunist 09.07.2019 17:19
      Highlight Highlight Merci für den Substanzlosen Nickname
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  • Stambuoch 09.07.2019 14:22
    Highlight Highlight "Klimaschutz ist kein Verbrechen" ist soweit richtig. Die Wahl der Mittel bei diesen Aktionen sind zumindestens Gesetzesverstösse.
    Wieso meinen die Leute immer, dass wenn man hehre Ziele hat, alle Mittel dazu gerechtfertigt seien und man straffrei ausgehen müsse? Wir leben in einem demokratischen Rechtsstaat mit unabhängiger Justiz. Oder haben diese Kreise ein arges Problem mit dem demokratischen Rechtsstaat und der Gewaltenteilung? Ich hoffe es nicht.
    • Ueli der Knecht 09.07.2019 16:06
      Highlight Highlight "Wir leben in einem demokratischen Rechtsstaat mit unabhängiger Justiz. "

      In einem Rechtsstaat urteilt zuerst ein unabhängiges Gericht über Schuld oder Unschuld. Erst nachdem das Urteil des unabhängigen Gerichts rechtskräftig ist, wird allenfalls eine Strafe vollzogen.

      Ich hoffe, du bemerkst, dass hier die Reihenfolge verkehrt wurde, und die Polizei und Staatsanwaltschaft bestraft, noch bevor ein Urteil von einem unabhängigen Gericht gefällt wurde.

      Das ist alles andere als Rechtsstaatlich. Das ist Willkür. Zustände wie in der Türkei oder in Ägypten.

      Und darauf sind die Bünzlis noch stolz.
    • Stambuoch 09.07.2019 19:04
      Highlight Highlight "Zustände wie in der Türkei oder in Ägypten."

      Untersuchungshaft damit gleichzusetzen ist eine schallende Ohrfeige für alle politischen Gefangen dort!

      Gemäss meinen Informationen (SRF) befinden sich nun Basel Leute aus dem Ausland in U-Haft. Dies ist legitim, da ja Flucht- und Verdunkelungsgefahr herrscht. Da ist es legitim, dass man, bis man die Ermittlungen abgeschlossen hat, sie da hat. Auch zwecks Befragungen.

      Wer da nach Polizeistaat ruft und einen Vergleich mit totalitären Regimes bemüht, hat definitiv nichts begriffen.
    • Asho 09.07.2019 20:07
      Highlight Highlight @ueli: kritisierst du das Vorgehen im vorliegenden Fall oder bist du generell nicht mit den Verhaftungs-Abläufen nach der Strafprozessordnung einverstanden?

      Im rechtlichen Sinne ist die bisherige Haft noch keine Strafe sondern Teil der strafrechtlichen Untersuchung. Wie bei anderen Subkulturen (Linksautonome, Fussballfans etc) mit ähnlichen Erfahrungen kann man sich natürlich fragen, ob die Polizei/Staatsanwaltschaft mit der zwischenzeitlichen Inhaftierung eine gewisse Abschreckung erzielen möchte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • H. Fröhlich 09.07.2019 14:03
    Highlight Highlight Da sieht man wiedermal klar auf welcher Seite die Stadtpolizei und die Staatsanwaltschaft steht. Wer z.B. an der "Pride" die penetrant von Sponsoren der Hochfinanz (UBS, CS, Deloyte, Post usw) dominiert wird, dort mit Transparenten und Flyer, die dies kritisieren, auftaucht.
    Wird wegehaftet, bekommt ein Platzverwies, Transparente und die Flyer werden beschlagnahmt. Eine UBS die mehrfach rechtskräftig wegen Mia.-Betrug (im Ausland) verurteilt ist und eine CS die heftig in fossile Energie investiert, wird mit allen Mitteln geschützt. - Neutral, objektiv und verhältnissmässig ist was Anderes.
    • Toerpe Zwerg 09.07.2019 16:19
      Highlight Highlight Nachhilfe in Staatskunde nötig!
    • mountaineer 09.07.2019 16:19
      Highlight Highlight @Fröhlich: Ja, Stadtpolizei und Staatsanwaltschaft stehen auf der Seite des Rechts.

      Wie Pümpernüssler schrieb: Hausfriedensbruch, Verweigerung einer polizeilichen Anordnung, Widersetzung gegen die Staatsgewalt (und dazu noch Störung des öffentlichen Verkehrs) sind alles Straftaten.
      Gut, dass gleich von Anfang an hart durchgegriffen wird. Vorbildlich.
    • Easycomment 09.07.2019 16:48
      Highlight Highlight So wie Sie argumentieren, könnten Sie aus der Reitschule stammen. Am besten, Sie gehen dorthin zurück. Wir haben schon genug Spezies, die die Klimadebatte nutzen, um Rundumschläge gegen etablierte Institutionen zu abzufeuern. Damit wird dem "Klima" übrigens nicht geholfen.
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  • Lowend 09.07.2019 13:48
    Highlight Highlight Die totale Verneinung von Verantwortung und die unnötigen Strafanzeigen durch die UBS und die CS sind eigentlich das Schuldeingeständnis der Grossbanken, dass sie massgeblich für die Zerstörung der Umwelt verantwortlich sind, nur weil ihnen ihr kurzfristiger Profit wichtiger ist, als die Zukunft unserer Kinder.

    Man sollte diese Banken boykottieren, aber die wissen genau dass das nicht geht. Eine wirklich widerliche Brut!
    • Chrigi-B 09.07.2019 14:02
      Highlight Highlight Komm mal runter Lowend.

      Sie haben gegen Gesetze verstossen. Punkt.

      Wenn jemand sowas vor meiner Haustüre veranstalten würde, wäre ihm eine Anzeige ebenso sicher. Sie hätten friedlich auf öffentlichem Grund gegen die Banken demonstrieren können. Aber nein, man wollte ja genau die Konfrontation mit der Polizei.
    • alessandro 09.07.2019 14:34
      Highlight Highlight Chrigi, ist denn dein Leistungsausweis bezüglich z.B. des Klimas so schlecht wie jener der CS? Dann kommt auch keiner protestieren...
    • Chrigi-B 09.07.2019 14:46
      Highlight Highlight Ach alessandro, billige Polemik die du hier betreibst.

      Es war nun mal strafbar was die Leute da abgezogen haben. Da wir in einem Rechtsstaat leben, zieht das Konsequenzen nach sich. Wären sie nicht auf das Privatgrundstück der UBS bzw. CS vorgerückt, die Polizei hätte nichts unternommen. Aber jetzt haben die Witzbolde mehrere Anzeigen am Hals und die Leute, welche Sympathie für die Sache hatten, werden weniger.
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  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 09.07.2019 13:31
    Highlight Highlight Finde i sehr krass! Damit sind das über 24h Haft für die Aktivisten und das geht nicht mehr als Polizeihaft durch (max. 24h). Da geht es um eine Vorgezogene Strafe der Staatsanwaltschaft (aber zum Strafen sind Richter da!) um Nachahmungstäter abzuschrecken! Ist ein eigentlicher Skandal bei dem sich die Politik einschalten muss! Die wissen genau, das man nicht Berufsverbrecher mit so etwas Weichmachen kann.
    • Seybi 09.07.2019 15:28
      Highlight Highlight Wir sind nicht in den USA mit der 24h-Regel. Bitte etwas besser informieren!
    • Habicht 09.07.2019 16:55
      Highlight Highlight Polizeiverhaft = 24h, dann muss entschieden Werden ob sie einem Staatsanwalt zugeführt werden.
      Will der Staatsanwalt die Zuführung sind es weitere 24h die konform sind.
      Beantragt der Staatsanwalt U-Haft sind es nochmals 24h bis das Zwangsmassnahmegericht entscheiden muss.
    • derEchteElch 09.07.2019 18:33
      Highlight Highlight @Habicht fast richtig.
      24 + 24 + 48 = total 96 Std.
  • P. Silie 09.07.2019 13:29
    Highlight Highlight ...setzt der Rechtsstaat etwas doch einmal auf Law & Order?? Man reibt sich verwundert die Augen und staunt!

    Weiter so! Mit allen Chaoten die gegen das Gesetz verstossen: Linksextreme, Nazis, Hooligans etc. etc.
    • Liselote Meier 09.07.2019 14:05
      Highlight Highlight Und wo bleiben die Verhaftungswellen bei der CS und UBS?

      Seit 2013 ist die indirekte Finanzierung von Atomwaffen verboten. Heute schreiben wir das Jahr 2019 und sie tun es immer noch.

      Verbreitung von Massenvernichtungswaffen liegt wohl schwerer als ein solch läppischer Hausfriedensbruch.



    • Chrigi-B 09.07.2019 14:38
      Highlight Highlight Mein Gott Frau Meier!

      CS und UBS helfen sicherlich nicht mit bei der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen. Sie halten lediglich Aktien dieser Firmen und geben ihnen absolut legale Kredite.

      Es ist nun mal Realität, dass viele Grosskonzerne auch in der Rüstungsindustrie tätig sind. Siehe zum Beispiel Boeing.
    • äti 09.07.2019 16:26
      Highlight Highlight Auftragskiller funktionieren ganz ähnlich: sie bekommen legal einen Auftrag plus Entschädigung. Wie, was und wo was passiert ist völlig egal. Man hat ja lediglich einen Check weitergeleitet. Ist eine Killerfirma erfolgreich, ersetzten Aktien die Checks. Völlig legal und keinesfalls zu hinterfragen. Besser: mit allen Rechtsmitteln zu schützen. Wo blieben denn die wichtigen Renditen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 09.07.2019 13:24
    Highlight Highlight Man kan durchaus friedlich gegen die Banken demonstrieren.....


    NUR war die Demo weder bewilligt, noch friedlich. Darum reichen CS und UBS Strafanzeige ein:

    «Wir haben Strafanzeige wegen Nötigung, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung erstattet.»

    Somit ist die Unterwanderung durch Linksextreme vollendet und die Klimastreikbewegung wird massiv an Zustimmung einbüssen.
    • Toerpe Zwerg 09.07.2019 16:21
      Highlight Highlight Die Klimastreikbewegung ist Mäuse.
  • Neruda 09.07.2019 13:22
    Highlight Highlight Ich möchte mal bei Fussballspielen so ein Engagement unserer Justiz sehen, aber wenn es nicht um ihre Freunde bei den Banken geht, liegt dies wohl nicht drin...
    • FehrEnough 09.07.2019 14:23
      Highlight Highlight Beim Fussball sind es in der Regel eine Hand voll gewaltbereite Leute welche sich in der friedlichen Masse geschickt dem Zugriff entziehen. Da man diese nicht eindeutig identifizieren kann bzw. die potenziellen Kolateralschäden zu gross wären, werden diese Geduldet. So weit ich das hier verstanden habe begingen vorliegend jedoch alle Teilnehmer Hausfriedensbruch. Und da sie sich nicht von der Stelke bewegten war es für die Polizei ein leichtes diese einzeln einzusammeln.

      Da ich den Rechtsstaat mehr liebe als mich die Banken ank***en hat die Polizei für mich hier alles richtig gemacht.
    • Stogge 09.07.2019 14:29
      Highlight Highlight Die direkte Gewaltbereitschaft ist bei weitem nicht vergleichbar. Diese Personen haben sich nicht aktiv verteidigt, ist doch noch ein grosser Unterschied.

      Grundsätzlich ist beides zu verurteilen, weil es nicht zielführend ist. Extreme halt...
  • geissenpetrov 09.07.2019 13:08
    Highlight Highlight Wie immer in der Geschichte. Sobald sich der Protest gegen die Zentren der Macht richtet, wird hart durchgegriffen. Die Medien werden bald schon auf den Zug aufspringen. Anstelle der ausgewogenen Berichte werden gezielte Diskreditierungen treten, was dazu führt, dass die Inhalte übersprungen werden. Kurzum. Diese Bewegung ist mit dem gestrigen Tag dem Tod geweiht.
    Das alles ist für persönlich hinnehmbar. Was mich mehr stört sind die selbsternannten Anwälte, die mal wieder nicht erkennen, wie sie mit ihren (meistens saudoofen) Voten gegen ihre eigenen Urinteressen argumentieren.
  • Lowend 09.07.2019 12:58
    Highlight Highlight Da zeigt sich wer in der Schweiz das Sagen hat und dass ist nicht die Bevölkerung!
    • Toerpe Zwerg 09.07.2019 16:22
      Highlight Highlight Linksextreme, opportunistische Grüppchen Spiegel nicht die Bevõlkerung.
    • Lowend 09.07.2019 16:34
      Highlight Highlight Es handelt sich um Greenpeace und die sind alles mögliche, aber sicher nicht «Linksextrem», was im übrigen früher «Kommunistisch» hiess, bevor der rechte Mainstream die Umdeutung, oder Neudeutsch das Framing vornahm.
    • Toerpe Zwerg 09.07.2019 21:13
      Highlight Highlight "Das Kapital" als Wurzel allen Übels ist auch nichts weiter als Framing von Links.
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  • Lowend 09.07.2019 12:45
    Highlight Highlight Wenn die Bank befiehlt, kuscht der Staat. Das war in der Schweiz schon immer so.
    • Pro-Contra 09.07.2019 13:24
      Highlight Highlight Nicht nur in der Schweiz...
    • Lowend 09.07.2019 13:39
      Highlight Highlight Schon richtig, aber hier arbeiten die Bürgerlichen Politiker ganz direkt für die Banken oder Banker machen direkt Politik, wie Matter (SVP). Das ist der grosse Unterschied!
    • Pisti 09.07.2019 16:23
      Highlight Highlight Liegt wohl daran dass wir ein Milizparlament haben. Die Vertreter der Unweltverbände machen ja auch Politik.
    Weitere Antworten anzeigen
  • stevemosi 09.07.2019 12:39
    Highlight Highlight Ich zeige die UBS auch an wegen nötigung. Die haben ohne zu fragen mein Steuergeld bekommen für die to big to fail rettung anno dazumal🤷‍♂️
    • Ulmo Ocin 09.07.2019 13:22
      Highlight Highlight Naja, dürftig.. Man hat damals Anleihen der UBS gekauft. Diese wurden restlos zurückbezahlt inkl. einer schönen Rendite.
    • P. Silie 09.07.2019 13:24
      Highlight Highlight ..Siehe weiter unten mein Kommentar. Der Staat hat Gewinn damit gemacht... Aus dem Bail-Out wurde ein Gewinn denn man prompt wieder umverteilte.

      Also keine Sorge Stevemosi... Ihre Kohle ist schon wieder mehr als nur eingespielt. Ich wünschte mir einen ähnlich kritischen Blick bei Sozialausgaben und bei der Entwicklungshilfe. Bei den Landwirtschaftssubventionen sind Sie vermutlich wieder anderer Meinung... jaaa wie picky man doch ist.
    • E7#9 09.07.2019 14:00
      Highlight Highlight Und alles mit Zinsen zurückbezahlt. Unter dem Strich war es für alle Beteiligten eine super Lösung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 09.07.2019 12:00
    Highlight Highlight Bei manchen Kommentarschreibern hat man das Gefühl, sie leben nicht auf der gleichen Welt wie der Rest der Menschheit und Menschen, die sich für den Schutz unserer Welt einsetzen, sind ihre Gegner 🤨
    Schon mal bewusst gemacht, dass wir eigentlich JETZT einen totalen CO2 Stopp bewergstelligen müssten, um noch was ändern und die grössten Schäden abwenden zu können?
    • SGR 09.07.2019 12:51
      Highlight Highlight Verbieten wir doch zuerst mal den Import von Lebensmitteln und den Verkauf von Wasser in PET-Flaschen...
    • Nonkonformist 09.07.2019 12:52
      Highlight Highlight Nö, das ist simple Propaganda der links-grünen Klimaindustrie. Wir müssen gar nichts tun, ausser uns den natürlichen Veränderungen anpassen, wie immer schon.
    • hiob 09.07.2019 13:15
      Highlight Highlight ja wissen die. wissen wir alle. schon lange. deshalb glaube ich auch, dass es alles schon zu spät ist. versucht keine kinder auf die welt zu setzen und gut ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Warumdennnicht? 09.07.2019 11:27
    Highlight Highlight Selber Schuld. Aber was ich dann nicht verstehe ist wieso z. bsp. Fussballfans nicht eingesperrt werden. Auch wenns jeweils nur für 24h Stunden ist
    • Chrigi-B 09.07.2019 12:32
      Highlight Highlight Weil bei den Fussballspielen an vielen Orten direkt ein Staatsanwalt im Stadion ist?
    • TingelTangel 09.07.2019 13:24
      Highlight Highlight @Chrigi-B : Die Hooligans Prügeln aber selten im Stadion, eher an Bahnhöfen und auf der Strasse. Und da ist der Sachverhalt oft Schwieriger als wenn ein Paar Menschen sich vor einen Bankeingang setzt, also müsste es auch Länger gehen für die Abklärungen. Mir scheint es eher so, das es zu Arbeitsintensiv ist und man sie schnell mal Laufen lässt. Bei Jungen Klima Aktivisten kann man dann denn Harten Polizisten Spielen - die könnte man ja noch Beeindrucken.
  • Posersalami 09.07.2019 11:03
    Highlight Highlight Ist wiedermal typisch! Bei Krawallen, Hools, usw. kommt die Polizei nicht in die Puschen. Superreiche können Steuernhinterziehen wie sie wollen. Aber wehe, man stört den Betrieb einer Bank für 2h!
    • Toerpe Zwerg 09.07.2019 16:27
      Highlight Highlight Mischmasch?
    • P. Silie 09.07.2019 17:35
      Highlight Highlight @ Toerpe - nee - es heisst Whataboutisus... gilt aber nur wenn gegen Konservative 😉 Ich liebe die Doppelmoral der meisten hier!
    • Posersalami 09.07.2019 17:43
      Highlight Highlight Nein, kein Mischmasch. Alles von mir aufgezählte betrifft das Verhalten der Polizei und Justiz. Die legt hier eine krasse Doppelmoral an den Tag. Aber das kennen wir, sobald es gegen das Kapital geht gelten andere Regeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der.Kapitalist 09.07.2019 10:33
    Highlight Highlight Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Wenn jeder das Gefühl hätte, dass seine Prinzipien die richtigen wären und über dem Gesetz stehen würden wir nirgends hinkommen. Man kann für alles demonstrieren, aber bitte im gesetzlichen Rahmen.
    • flausch 09.07.2019 12:47
      Highlight Highlight Blöde ist ja nur, das gewisse Gesetze von Leuten geschrieben wurden die nur an sich und ihresgleichen dachten. Gesetze sind nicht neutral und die Nachteile liegen garantiert nicht bei denen die sich bereichern.
    • Der Tom 09.07.2019 13:31
      Highlight Highlight Es geht hier nicht um Prinzipien. Wir vernichten unseren Lebensraum. Das geht alle etwas an und hat nichts mit Meinungen oder Prinzipien zu tun.
    • Der.Kapitalist 09.07.2019 14:12
      Highlight Highlight Genau das ist das Problem. Ein paar Menschen fühlen sich moralisch über alle Zweifel erhaben und sie denken deshalb, dass sie sich dafür alles erlauben dürfen. Nur leider denken nicht alle gleich und wenn das jeder machen würde wäre unsere Zivilisation am Ende.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RatioRegat 09.07.2019 10:05
    Highlight Highlight Wenn es darum geht, vermögenden Kunden zu helfen, Gelder an den Steuerbehörden vorbeizuschleusen, nehmen es die UBS und CS mit dem Gesetz nicht ganz so genau.
    Blockieren aber einige Aktivisten für wenige Stunden den Zugang zur Bank, so hat der Staat sofort einzugreifen.
    • Leckerbissen 09.07.2019 10:11
      Highlight Highlight UBS und CS stehen aber dann vor dem Gericht gerade und begleichen die Milliarden-Busse.
    • Oigen 09.07.2019 10:55
      Highlight Highlight nur hilft diese milliarden-busse weder den opfern noch der umwelt
    • RatioRegat 09.07.2019 11:03
      Highlight Highlight In den USA. Weil sie sonst die Zulassung zum amerikanischen Markt verlieren würden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 09.07.2019 10:04
    Highlight Highlight Gut hat die UBS Strafanzeige erstattet - solche "Aktionen" sind einfach nur unnütz und schlussendlich helfen sie dem Klima überhaupt nicht, im Gegenteil.
    • RicoH 09.07.2019 17:12
      Highlight Highlight Wie hier schon geschrieben, ist es erstaunlich, dass die Bank, die es sonst mit dem Gesetz nicht so genau nimmt, sich hier bis aufs kleinste Detail auf das Gesetz beruft.

      Mir geht diese "Für den Profit gehen wir über Leichen und kümmern uns nicht um Gesetze – wird uns schon keiner nachweisen können" Haltung extrem gegen den Strich.
  • nach gang 09.07.2019 09:54
    Highlight Highlight Die Beschädigung von fremden Eigentum kann man im Zusammenhang mit der UBS relativ sehen.
    Die UBS gibt es heute nur noch weil sie mit Steuergelder gerettet wurde.
    Die UBS wird öfters mal wegen ihren kriminellen Aktivitäten verurteilt. Aktuell ist eine 4,5 Milliarden € hohe Busse in Frankreich hängig.
    Die UBS die in aller Härte gegen die KlimaAktivisten vorgeht, jammert lautstark vor der Presse dass ihr der Bundesrat nicht hilft von der Busse in Frankreich loszukommen.
    https://www.nzz.ch/wirtschaft/schuldspruch-und-rekordhohe-busse-fuer-die-ubs-in-frankreich-ld.1461256


    • P. Silie 09.07.2019 10:16
      Highlight Highlight Ist ja nicht so, dass die Rettung kein Geld eingebracht hätte, welches man doch sofort wieder liebend gerne UMverteilte.. https://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/ubs-rettung-zahlt-sich-aus-1.18127589
    • trio 09.07.2019 12:52
      Highlight Highlight @P. Silie
      Darum geht es nicht. Die UBS gäbe es nicht mehr. Wär ja noch schöner, hätte der Bund draufbezahlt!
    • P. Silie 09.07.2019 15:27
      Highlight Highlight @ Trio: Abgesehen davon haben uns die Amis da geholfen, denn die Kettenreaktion die die UBS ausgelöst hätte, wäre unvorstellbar übler gewesen.

      Falls Sie über Bankenregulierung sprechen wollen -> be my guest.. Habe ich doch selbst knapp 15 Jahre in dem Bereich gearbeitet und würde entweder Verschärfungen zustimmen, oder aber jegliches staatliche Eingreiffen verbieten. So wie's jetzt ist ist es mehr als nur schlecht. Die Banken haben eines gelernt: Solange der Staat einspringt, kann es mit fremdem Geld machen was es will und bei der aktuellen Negativ-Zins-Politik ist das ziemlich riskantes Zeug
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Oetjen 09.07.2019 09:41
    Highlight Highlight Die Banken sind halt immer noch die heilige Kuh der Schweiz. «Klimademo ja, aber wagt es bloss nicht unsere Banken anzufassen.»
    • Leckerbissen 09.07.2019 10:13
      Highlight Highlight Man kann auch eine Klima-Demo abhalten ohne sich an Gebäude zu ketten und Privateigentum zerstören respektive sich gegen die Polizei zu stellen. Ging ja die letzten Wochen auch.
    • P. Silie 09.07.2019 10:17
      Highlight Highlight Es wäre auch illegal gewesen, wenn man eine Bäckerei blockiert hätte, oder den Alnatura-Laden um die Ecke.. Mit Bank hat das wenig zu tun.
    • Ueli der Knecht 09.07.2019 13:30
      Highlight Highlight "wenn man eine Bäckerei blockiert hätte, oder den Alnatura-Laden um die Ecke.."

      Nur wäre dann die Polizei wenn überhaupt, dann höchstens mit einem Streifenwagen und anständig uniformierten PolizistInnen gekommen, P. Silie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Linus Luchs 09.07.2019 09:40
    Highlight Highlight Ist ja schon interessant. Wenn Klimaaktivisten den Zugang zu einer Bank versperren, werden sie verhaftet und 24 Stunden in Gewahrsam genommen. Wenn Fussballchaoten die Notbremse ihres Sonderzuges ziehen, aussteigen und Schaufenster von Geschäften einschlagen (ist in Pratteln schon mehrmals vorgekommen), dann schaut die Polizei, dass die Chaoten wieder den Zug besteigen und weiterfahren. Warum werden friedlich demonstrierende Klimaaktivisten härter angepackt als zerstörerische Fussballchaoten?!
    • P. Silie 09.07.2019 10:18
      Highlight Highlight Verstehe ich auch nicht! Man müsste Fussballchaoten ebenfalls härter anpacken..
  • Leckerbissen 09.07.2019 09:31
    Highlight Highlight «Wir lassen uns von der Polizeigewalt nicht einschüchtern»

    Genau JETZT ist der Moment gekommen, wo die Klimabewegung an Akzeptanz verliert. Jetzt wird geredet wie linksautonome und Rechtsextreme. Schade um die friedliche Bewegung. Liebe Klima-Hools, mit den Schildern habt ihr mir besser gefallen als mit Overalls und Vermummung.
    • René Obi 09.07.2019 10:58
      Highlight Highlight Vermummung?
    • hiob 09.07.2019 14:42
      Highlight Highlight @leckerbissen: du bist schön assimiliert. es geht ja darum, etwas zu bewegen. weisst du, wie es an manchen orten heute aussehen würde, hätten sich damals nicht menschen gegen die polizei gestellt? polizisten führen auch nur befehle aus. sie repräsentieren sicher nicht das paradies, sondern nur die ordnung, welche angestrebt wird, was ja nicht zwingend mega toll sein muss.
  • MatzeTatze 09.07.2019 09:27
    Highlight Highlight Welche polizeigewalt? So gewalttätig sah es gar nicht aus?

    Und ich weiss ich bin etwas spät... aber kann mir jennd erklären warum es heute aktivistinnen heissen muss? Ist die mehrzahl von "der aktivist" nicht "die aktivisten"?
    • P. Silie 09.07.2019 10:19
      Highlight Highlight Doch Polizeigewalt... die 'Demonstranten' wurden gewalttätig an weiteren Gesetzesbrüchen gehindert. Und einer der Polizisten soll auch echt böse reingeschaut haben! Das tut so einer Schneeflocken-Psyche überhaupt nicht gut..
    • geissenpetrov 09.07.2019 12:50
      Highlight Highlight Google: "Gewalt"
      Damit ist nicht per se gemeint jemanden zu verprügeln.
    • Ueli der Knecht 09.07.2019 13:32
      Highlight Highlight Wenn man jemanden 24 einsperrt, dann ist das pure Gewalt, MatzeTatze. Vermutlich hast du einfach ein etwas verschobenes Gewaltverständnis.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roman h 09.07.2019 09:02
    Highlight Highlight Witzig wie jetzt alle den Vergleich mit Hooligans machen.
    Klar werden dort zu wenige verhaftet, aber was ist z.B. mit der Reitschule?
    Dort stören sich die wenigsten daran und bringen das tolle Argument:
    Die meisten waren friedlich und es waren nur ein paar wenige, die negativ aufgefallen sind.
    Das selbe kann man eben bei den Hooligans auch sagen, nicht aber hier wo man jeden einzelnen ganz genau gesehen hat.
    Dennoch nicht falsch verstehen.
    Mir wäre es am liebsten wenn man immer alle Anwesenden verhaften würde und die Gewalttätigen hart bestrafen.
    • inmi 09.07.2019 09:49
      Highlight Highlight Ich weiss nicht ob sich "die wenigsten" an der Reitschule stören. Aber es reicht halt einfach nicht für 50% an den Abstimmungen in der Stadt Bern. Bzw. einige störts, aber sie stimmen für die Reitschule.
    • NudelBürste 09.07.2019 14:24
      Highlight Highlight Ich bin weder Profi noch habe ich mich genauer damit auseinandergesetzt und muss sagen eigentlich ist mir die Reitschule ziemlich unsympatisch. Aber da ich die Personen welche sich gegen die Reitschule wenden noch 1000 mal unsympathischer finde bin ich dafür...
  • smeierisliimwald66 09.07.2019 08:33
    Highlight Highlight Hat man nicht bei den Klimademos angekündigt "zu eskalieren"? Das scheint mir nun umgesetzt worden zu sein. Man mag jetzt von der Aktion halten was man will; allein die Tatsache, dass mit der Zerstörung des Klimas jeden Tag haufenweise Geld gescheffelt wird, sollte doch empören, nicht? Und wie lange soll man denn noch auf das Problem hinweisen? Seit der ersten Klimademo - ja ich wiederhole mich - in den 90er Jahren hat der CO2-Ausstoss um über 40 Prozent zugenommen. Das kann man nicht mehr schönreden, einfach nicht.
    • René Obi 09.07.2019 11:00
      Highlight Highlight Seit dem Club of Rome, 1968 oder so, wissen wir es ja eigentlich. Seit 50 Jahren! Und was ist geschehen? Ein Pflästerli hier und eines da... Das müsste wütend machen und nicht die paar in ihren hässlichen Overalls, die sich an einer Bank angekettet haben.
  • Switch_on 09.07.2019 07:59
    Highlight Highlight Bei gewalttätigen Ausschreitungen (Demos, Fußball) schafft es die Polizei nicht die Schuldigen festzusetzen. Anschließend werden dann politisch irgendwelche Kollektivstrafen gefordert.

    Aber einen friedlichen Protest löst die Polizei nicht nur schnell auf, sondern behält die Festgenommenen auch noch über Nacht. Mir ist bewusst, dass gestern Straftaten begangen worden sind. Mir geht es um die Verhältnismäßigkeit zu Gewalttaten.

    Ein Schelm wer denkt, da steckt politisches Kalküll dahinter...
  • Erba 09.07.2019 07:38
    Highlight Highlight Schade, für das Klima einzustehen ist eigentlich eine gute Sache. Aber solche Aktionen erweisen den echten Anliegen keinen Dienst.
    Das war eher ein Steilpass an die SVP.
    • RicoH 09.07.2019 18:41
      Highlight Highlight Falsch: für das Klima einzustehen ist nicht "eigentlich" eine gute Sache. Sie ist zwingend notwendig!

      Seit 1880 werden systematische Temperaturmessungen durchgeführt und dokumentiert. Fazit:

      Die 20 wärmsten gemessenen Jahre liegen in den letzten 22 Jahren(!) und die vier wärmsten Jahre waren in absteigender Reihenfolge 2016, 2015, 2017 und 2018.

      Gerade weil die SPD den Klimawandel immer noch als "natürlich" ansieht, braucht es Aktionen jeder Art, die darauf aufmerksam machen. Der Zweck heiligt die Mittel, auch wenn es unkonventionell erscheint.
  • Wer weiß denn sowas!? 09.07.2019 07:20
    Highlight Highlight Das Ziel war auf zu zeigen, wie sehr Banken in den Klimawandel verstrickt sind. Wie sehr sie in Firmen verstrickt sind mit ihren Milliarden, die die Umwelt mit Füssen treten. Darüber sollte man reden. Alles andere sind Anlenkungsmanöver.
    • inmi 09.07.2019 09:55
      Highlight Highlight Solche Pauschalisierungen sind nicht nur falsch, sie helfen auch niemandem.
    • M. Bakunin 09.07.2019 13:25
      Highlight Highlight @inmi das hat nichts mit Pauschalisierung zu tun. Die UBS und die CS haben nachweislich unglaublich viel Geld in die Zerstörung der Umwelt investiert. Dies alles nur zum zweck des kurzfristigen Gewinnes. Die Banken (und ich meine damit praktisch alle banken) haben in den letzen Jahren eindeutig gezeigt das Geld wichtiger für sie sind als Menschenrechte, Frieden und Umwelt.
      Die Banken zeigen auch bei jeder Gelegenheit das sie auch in Sachen investieren wo das wissen über die Schädlichkeit für Mensch und Umwelt bewiesen ist (z.B. Rohstoffe, Immobilienkrise usw).
    • inmi 09.07.2019 14:38
      Highlight Highlight Du nennst dich Bakunin. Ein Hardcore Kommunist dessen Ideologie im 20. Jahrhundert zu 100 Millionen Todesopfer geführt hat. Natürlich pauschalisierst du.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tobias W. 09.07.2019 06:48
    Highlight Highlight Was soll daran friedlich sein, wenn man Leute daran hindern will, ihrer Arbeit nachzugehen? Ich könnte mir vorstellen, dass durchaus der eine oder andere Angst hat, da hin zu gehen und darum zu bitten, aus dem Weg zu gehen.

    Ich hoffe, dass diese Leute ihre gerechte Strafe erhalten. Wir sind hier ein Rechtsstaat, da kann niemand „sein“ Recht erzwingen oder ernötigen.

    Ausserdem sind wir eine Demokratie. Bald sind Wahlen. Und ich werde keine Leute und keine Partei wählen, welche diese Demokratie nicht respektiert.
    • René Obi 09.07.2019 11:01
      Highlight Highlight Diese Banken haben Nebeneingänge für ihre Mitarbeiter. Keiner konnte nicht seiner Arbeit nachgehen.
  • Goldjunge Krater 09.07.2019 06:28
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • hämpii 09.07.2019 06:20
    Highlight Highlight So läuft der Töff... Hast du Kohle, kannst du alles machen. Gilt besonders in der Schweiz -.-
    • ströfzgi 09.07.2019 09:46
      Highlight Highlight Würde jetzt nicht behaupten die Randalierer hätten Kohle.
    • Tjuck 09.07.2019 18:03
      Highlight Highlight He. Nun, das ist ja schon länger bekannt. Und war im Übrigen immer so gewesen.
  • demian 09.07.2019 06:14
    Highlight Highlight Die Konsequenz war ja für alle absehbar. Ist ja auch halb so wild.

    Aber wenn man es im Verhältnis anschaut, wie man mit Hooligans / Ultras umgeht, dann wirkt es schon ein wenig übertrieben. Oder hat die Staatsgewalt hat die Hosen voll wenn die Vermummten kommen und getraut sich nur gegen friedliche Demonstranten vorzugehen?
    • Max Dick 09.07.2019 06:48
      Highlight Highlight Wenn sie es schon gegeneinander ausspielen wollen: für wen hat man schon wieder extra neue Gesetze geschaffen wie Datenbank, Meldeauflagen und präventive polizeiliche Gewahrsam - und das alles ohne richterliches Urteil.

      Wer sich an einer Sportveranstaltung etwas zuschulden kommen lässt (resp einfach dafür beschuldigt wird) wird in diesem Land wohl härter angefasst als alles andere.
    • demian 09.07.2019 07:38
      Highlight Highlight Ja genau, wenn dem so wäre, dann hätte man das Problem ja wohl schon lange im Griff.
    • Max Dick 09.07.2019 07:58
      Highlight Highlight Sie scheinen was davon zu verstehen, Demian.
  • wolge 09.07.2019 06:12
    Highlight Highlight Liebe Aktivisten, streikt mal vor der Entbindungsstation...

    In Zeiten von explodierender Überbevölkerung, masslosem Konsum, Ressourcenverschwendung, Abholzung, Umweltverschmutzung, Überfischung, Artenausrottung etc. bedeutet jeder neue Konsument eine Verschlimmerung all dieser Probleme
    • MaxHeiri 09.07.2019 09:13
      Highlight Highlight Finde ich ein guter Kommentar.
      Wieso dieses Thema des bewussten Verzichts auf Nachwuchs zur Klimarettung nicht stärker im Vordergrund ist, überrascht mich immer wieder.
    • Corpus Delicti 09.07.2019 09:35
      Highlight Highlight Wahrscheinlich, weil jede/r als Individuum nicht bereit ist, den ersten Schritt zu machen.
    • Dan Ka 09.07.2019 09:59
      Highlight Highlight Weil die Wirtschaft braucht Biomasse!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rellik 09.07.2019 05:03
    Highlight Highlight "Polizeigewalt" - sorry aber in diesem Fall von Machtmissbrauch des Staates zu sprechen, ist eine Beleidigung aller, die in autoritären Staaten wie der Türkei an wirklicher Willkür des staatlichen Gewaltmonopols leiden! Lächerlich.
    • aglio e olio 09.07.2019 08:57
      Highlight Highlight Nein, es gibt Abstufungen. Mit deinem Beitrag legitimierst du alles was weniger schlimm ist als dein Beispiel und schwächst somit die dort vorkommenden extremen Zustände deutlich ab.
      Wir wollen uns nicht einmal in die Nähe davon bewegen.
  • vamosT 09.07.2019 00:49
    Highlight Highlight Wobei wiedermal klar ist, für wen die Staatsmacht da ist und schützt.
    • Aerohead 09.07.2019 06:58
      Highlight Highlight Ja, das Gesetz halt. Oder was genau meinst du?
  • Beasty 09.07.2019 00:08
    Highlight Highlight Eine Nacht im Gefängnis für das? Aber Schläger werden nach einer kurzen Einvernahme wiedee freigelassen? Finde das Verhalten der Polizei in diesem Falle etwas unverhältnismässig.
  • Freethinker 08.07.2019 23:21
    Highlight Highlight Räumen ja, aber einsperren? Sofern sie nicht einschlägig vorbestraft sind, finde ich das dann doch etwas übetrieben. Ich bin ja nicht wirklich ein Fan von sich an Bäume binden oder so, aber gleich in Haft setzen... 🤦‍♂️
  • DixieKong 08.07.2019 23:13
    Highlight Highlight Man mag von den Klima-Aktivisten halten was man will , trotzdem; 100 Klima-Aktivisten = 65 Verhaftungen / 100 Hooligans welche die Polizei angreifen = 3 Verhaftungen. Das verstehe wer will !
    • Pümpernüssler 09.07.2019 06:31
      Highlight Highlight Der Hooligan versammelt sich mit seinen Freunden ja auch im Sitzstreik vor einer Bank 🤣. Ich möchte dich sehen wie du 100 Hooligans festnehmen möchtest.
    • COLD AS ICE 09.07.2019 09:21
      Highlight Highlight viele hooligans sind der polizei bekannt. die werden jeweils gefilmt und dann später zu hause abgeholt. ihr wisst scheinbar nicht wie das abläuft.
  • aglio e olio 08.07.2019 22:54
    Highlight Highlight Erschreckend, wie hier in der Kommentarspalte derartige Repressionsmassnahmen beklatscht werden. Es handelte sich um eine gewaltfreie Protestaktion. Das Nichbefolgen der Wegweisung hätte maximal eine Aufnahme der Personalien, ggf. auf dem Polizeiposten nach sich ziehen dürfen. Zum Heulen.
    • Gipfeligeist 09.07.2019 00:10
      Highlight Highlight Ganz meine Meinung; ich glaube der 20 Min. Wutbürger hat Watson entdeckt....
    • hockeyaner 09.07.2019 01:06
      Highlight Highlight 😅😅😅
    • ACuriousOne 09.07.2019 06:31
      Highlight Highlight Siehst du das auch so bei Hausbesetzungen? Inkl. Parties welche die halbe Nachbarschaft nachts wach hält?

      (Reine Neugier, nicht wertend gemeint)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Strubby 08.07.2019 22:49
    Highlight Highlight Klar, es wäre doch dasselbe wie wenn ich Innerorts mit 200km/h erwischt werde, verurteilt werde, und der TCS dann verlangen würde die Strafe fallen zu lassen...
    Gesetz gebrochen = Konsequenzen erfahren.
    • Shlomo 08.07.2019 23:17
      Highlight Highlight Hhhmmm, beim einen gefärdest du die Sicherheit deiner Mitmenschen und beim anderen hinderst du Leute am Betreten einer Bank. Was ist nun schlimmer? 🤔
    • weissauchnicht 08.07.2019 23:26
      Highlight Highlight Nein, ist nicht dasselbe:
      1. Sie haben kein Menschenleben gefährdet;
      2. Sie sind noch nicht verurteilt worden, wahrscheinlich noch nicht mal richtig angeklagt;
      3. Greenpeace hat die Freilassung gefordert und nicht das Fallenlassen einer Strafe.

      Kannst Du eigentlich lesen oder laberst Du einfach mal so dahin mit irgendwelchen widersinnigen Vergleichen?
    • Der Tom 08.07.2019 23:39
      Highlight Highlight Nein
    Weitere Antworten anzeigen
  • Künzli 08.07.2019 21:43
    Highlight Highlight Ja toll! Protestieren gegen die bösen Banken, die in fossile Energien investieren, fordern einen Rückzug der Investitionen und tragen weisse Schutzjäckchen aus Plastik!!!! Also bitte, – nichts gegen den Schutz unseres Planeten aber bitte auch mal das Hirn einschalten. Was ihr da abliefert ist Stufe Spielgruppe. Unterstützt von Greenpeace – die waren auch schon mal besser! Ist ja grauenhaft welch Klimakitsch da zusammenbraut. Schade! Die Sache ist eigentlich zu ernsthaft.
  • willi22 08.07.2019 21:22
    Highlight Highlight Die irreversibilität ist noch nicht begriffen worden. Das zeigen wieder viele Kommentare...
    Play Icon
    • René Obi 09.07.2019 07:18
      Highlight Highlight Danke, Willi
    • E7#9 09.07.2019 10:36
      Highlight Highlight Es gab auf der Erde Zeiten mit dem 4-fachen des heutigen CO2-Gehaltes (1700 ppm) und Durchschnittstemperaturen von 23 Grad, die dennoch mit einer Eiszeit endeten. Heute sind wir bei 480 ppm und knapp 15 Grad (Optimum) und reden von Irreversibilität und point of no return. Die Wahrheit ist, dass man nicht mal ansatzweise alle Klimafaktoren kennt (jeder Klimatologe der etwas anderes von sich behauptet lügt) und deshalb das Festlegen so eines point of no return reine Polemik ist. Glaub nicht alles was Politiker und politisierte Wissenschaftler von sich geben, besonders bei Grünen aus Deutschland.
  • Ruffy 08.07.2019 21:06
    Highlight Highlight Klimaschutz ist kein Verbrechen, das ist richtig, aber das besetzen, mutwillige beschädigen und z. T. noch vollkacken von fremdem Eigentum sowie blockieren des Verkehrs halt eben schon.
    • Waldtyp 08.07.2019 23:27
      Highlight Highlight Anders kommt man hierzulande eben nicht ans Ziel (oder in die Nähe). Diskussion und abwarteten führt kaum zu einer passablen Lösung. Vermutlich ist das bloss mein jugendlicher Leichtsinn wenn man hier so in der Kommentarspalte guckt.
    • Tobias W. 09.07.2019 07:06
      Highlight Highlight @Waldtyp: ja, das ist Leichtsinn. Wir sind ein Rechtsstaat und eine Demokratie. Niemand hat das Recht, andere zu nötigen, beängstigen oder bedrohen, nur um „an sein Ziel“ zu kommen.

      Also ehrlich...komische Leute gibt es.
    • PeteZahad 09.07.2019 08:27
      Highlight Highlight @Waldtyp Solche Aktionen helfen der Sache nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 08.07.2019 21:02
    Highlight Highlight Finde ich schon sehr extrem die vorderung und nicht mit dem rechtstaat vereinbar. Gerade alles kann man sich nicht erlauben ohne Konsequenzen.
    • RicoH 09.07.2019 21:21
      Highlight Highlight Klimaschutz ist keine Forderung sondern eine Notwendigkeit.
  • fandustic 08.07.2019 20:45
    Highlight Highlight Was ist denn das wieder für ein Tweet? „Klimaschutz ist kein Verbrechen“...ja ist so, nur hat ein solches Vorgehen mit Klimaschutz wenig zu tun, respektive ist es einfach der Deckmantel für ein kleines „Happening“. Schlussendlich „fast 100 Aktivisten“.....hahaha, sauber hochgerundet von den 64 die tatsächlich angehalten wurden. Viel Spass in eurem Klimacamp🙌🏻
  • Amenokal 08.07.2019 20:40
    Highlight Highlight Seltsam wenn die Bosse der involvierten Firmen gegen Gesetze verstossen gibts nur Geldstrafen..wenn überhaupt..
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 09.07.2019 07:20
      Highlight Highlight Dann sollte man vielleicht geschickter vorgehen? 🤔
      Hier sind die Rollen klar verteilt: Polizei trägt Protestanten weg, die kriegen ein bisschen street credibility, Greenpeace empört sich über unverhältnismässigen Einsatz (ohne eigenes Risiko) und die Bosse wenden sich den Tagestraktanden zu. Bekannte Empörungsrituale - das beunruhigt niemanden, weil vorhersehbar.
      Die Frage muss also lauten ...?


  • D.L. 08.07.2019 20:21
    Highlight Highlight Diese Klimaaktivisten sind doch selber schuld. Ich verstehe auch nicht, dass die nicht in Mallorca sind und dort Ferien machen.
    • weissauchnicht 08.07.2019 23:34
      Highlight Highlight Du meinst Ibiza?
  • dontknow 08.07.2019 20:16
    Highlight Highlight Mensch, was hier in der Kommentarspalte wieder abgeht. Liebe Leute schonmal was von Verhältnismässigkeit gehört ? Menschen die sich friedlich und ohne jegliche Sachbeschädigungen vor die Eingänge eines Gebäudes setzen und ohne Widerstand friedlich wegtragen lassen, werden für +/- min. 24 Stunden eingeknastet ? Nur schon die Kosten...

    Aber passt ins Bild dass der Rechtsstaat abgibt seit es zum "Schulterschluss" zwischen Klimajugend/rev. Kräften gekommen ist. Mit aller Wucht des Gesetzes auf junge Aktivisten eindreschen. Könnte noch zum Eigentor werden und die Radikal. erst recht vorantreiben
    • sottosopra 08.07.2019 20:34
      Highlight Highlight Und dann wundert man sich bei der Polizei, wieso die Hemmschwelle für Gewalttaten gegenüber der Polizei sinkt.
    • nukular 08.07.2019 20:49
      Highlight Highlight Ganz ehrlich.. Wenn jemand bei dir im garten die zelte aufschlagen würde, würdest du auch wollen dass jene bestraft werden...
    • Ruffy 08.07.2019 21:07
      Highlight Highlight Ohne Sachbeschädigung? Ganz offensichtlich warst du nicht dort, sonnst würdest du sowas nicht schreiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Froggr 08.07.2019 20:13
    Highlight Highlight Dann aber wieder gross rumposaunen von wegen Rechtsstaatlichkeit. Das was Greenpeace hier abzieht, hat mit Rechtsstaatlichkeit leider gar nichts zu tun.
    • willi22 08.07.2019 21:20
      Highlight Highlight Den Planeten bis aufs letzte ausquetschen hat auch nichts mit Rechsstaatlichkeit zu tun.
    • Froggr 08.07.2019 21:27
      Highlight Highlight Willi22: Tut mir leid. Aber nach heutiger Rechtssprechung widerspricht dies keinerlei rechtsstaatlichen Prinzipien. (Was nicht heissen muss dass es eine gute Sache ist)
    • bernd 08.07.2019 21:44
      Highlight Highlight Greenpeace muss auch nicht rechtsstaatlich handeln weil Greenpeace kein Staat ist🙈
    Weitere Antworten anzeigen
  • nach gang 08.07.2019 20:04
    Highlight Highlight Je länger die Aktivisten in Haft sind, umso mehr Propaganda für die gute gute Sache und Greenpeace & Co .
    Greenpeace und das Klima haben den Nutzen und für die Bankster bleibt nur noch der Reputationsschaden. Wobei haben die überhaupt noch eine gute Reputation?
    • Froggr 08.07.2019 20:14
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 09.07.2019 07:40
      Highlight Highlight Reputationsschaden für Banken? Weil die Polizei irgendwelche Hippies wegträgt? Blödsinn.
      Das fällt auf die Polizei bzw. auf den Staat zurück - die Bank sieht einfach zu, dass die Laufkundschaft an die Geldtanke kann.
      Dann schreien die üblichen Verdächtigen wieder "Alles unverhältnismässig!" und man empört sich über die Weggezerrten.
      Vielleicht sollte man die Positionen der Beteiligten genau analysieren und überlegen, wie man die Empörungsroutine durchbrechen kann. Solange die Rollen klar verteilt und berechenbar sind, muss sich niemand Sorgen machen.
  • Dreiländereck 08.07.2019 19:53
    Highlight Highlight Vielleicht sind die Festgenommenen nicht ganz unschuldig, dass sie noch nicht frei sind.
    Unklare Meldeverhältnisse, Aussageverweigerung, Wohnsitz im Ausland und nicht bereit ein Bussen-/ Kostendepositum zu leisten, etc.
    Ganz abgesehen davon, dass man bei Ablauf der gesetzten Frist zur Räumung die Wahl gehabt hätte anders weiter zu protestieren.
  • Butschina 08.07.2019 19:47
    Highlight Highlight Die Konsequenzen im Rahmen des geltenden Rechts gelten für alle. Mit den Abläufen kenne ich mich nicht aus, aber ca. 60 Verhaftete zu «bearbeiten» (doofes Wort aber mir hällt gerade nichts besseres ein) dauert wohl ein wenig.
    • Juliet Bravo 08.07.2019 20:00
      Highlight Highlight Werden Hooligans auch eingebuchtet?
    • reaper54 08.07.2019 20:09
      Highlight Highlight @Juliet Bravo das was du als “Hooligan” bezeichnest sind in der Regel nur Ultras. Und die werden massiv härter bestraft und es gibt eine Nationale Datenbank in der man registriert wird und fast nicht mer heraus kommt. Willst du das auch für linke?
      (wurde by the way von linken eingeführt) Aber wenn die über anders Denkende Datenbanken führen ists OK wehe jedoch dem der das für linke Straftäter fordert...
    • sottosopra 08.07.2019 20:41
      Highlight Highlight @Juliet Bravo: Im Jahr 2004 wurden über 400 Fans des FC Basel auf dem Weg an ein Auswärtsspiel von der Zürcher Stadtpolizei präventiv verhaftet. Scheint eine wirksame Strategie zu sein, wenn man nicht weiter weiss.

      http://www.fcbforum.ch/forum/archive/index.php?t-207.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grohenloh 08.07.2019 19:38
    Highlight Highlight „Klimaschutz ist kein Verbrechen“
    Richtig.
    Aber Blockierung von privaten Eingängen, Hausfriedensbruch, Wiedersetzung von polizeilichen Anordnungen.

    Jetzt sind wir soweit, dass es die Korrekten schon als selbstverständlich ansehen, dass Ungesetzlichkeiten im Namen der Guten Sache in Ordnung sind.

    Das Problem ist: wer definiert die Gute Sache?

    O tempora o mores (oder so)
  • kettcar #lina4weindoch 08.07.2019 19:21
    Highlight Highlight Die sind natürlich auch viel einfacher zu verhaften als echte Kriminelle...
  • Denk Mal 08.07.2019 19:18
    Highlight Highlight Wer noch immer eine Bankverbindung zu diesen zwei Firmen hat, muss wohl gegen die Aktivisten wettern.
    Dabei hat eine Untersuchung des Bundes die Vorwürfe vollumfänglich bestätigt.
  • Legendary Dave 08.07.2019 19:17
    Highlight Highlight Finde ich gut. Es kann nicht sein, dass einfach so aus einer laune heraus unternehmen geschädigt werden.
    Tut den demonstranten gut, wenn sie für morgen bei nochmals einen spontanen ferientag beantragen müssen...
    • Der Tom 08.07.2019 19:32
      Highlight Highlight Aus einer Laune heraus? Echt jetzt 🤣
    • sottosopra 08.07.2019 20:33
      Highlight Highlight Unternehmen dürfen keineswegs belangt werden. Jedes Mittel ist Recht, damit Geld generiert werden kann, auch wenn einmal Geld am Fiskus vorbeigeschmuggelt wird (wie dies Jahrelang gemacht wurde) oder ein bisschen. Nazigold gehortet wird. Da schauen Polizei und Staatsanwaltschaft dann gerne weg. Peinlich die Aktion der Polizei.
    • Der Tom 08.07.2019 21:53
      Highlight Highlight @Legendary sie wissen schon, dass via CS in fracking, Ölfirmen, Palmöl, Regenwald Abholzung usw investiert wird? Zwar sind sie angeblich nur Vermittler aber doch wohl auch Berater und Anbieter.