Schweiz
Zürich

Nationalrätin Tiana Angelina Moser will für GLP in den Ständerat

Die Grünliberale Tiana Angelina Moser findet laut einem Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung" vom Samstag, dass sie in den Ständerat gehört.
Will künftig in der kleinen Kammer politisieren: Tiana Angelina Moser im Nationalrat.Bild: KEYSTONE

Nationalrätin Tiana Angelina Moser will für GLP in den Ständerat

13.04.2019, 08:2213.04.2019, 08:22

Die Zürcher GLP-Nationalrätin Tiana Angelina Moser will für den Ständerat kandidieren. Sie zeigt sich über die zwei bisherigen Vertreter des Kantons im Ständerat, Daniel Jositsch und Ruedi Noser, unzufrieden.

«Ich schätze die Arbeit von Herrn Jositsch und Herrn Noser, aber sie setzen andere politische Schwerpunkte als ich», sagte die Politikerin der «Neuen Zürcher Zeitung» vom Samstag. Sie repräsentiere zudem als 40-jährige Frau und dreifache Mutter ein ganz anderes Segment der Bevölkerung als die bisherigen Ständeräte, führt Moser weiter aus. Auf nationaler Ebene sei die Diversivität der Bevölkerung nicht abgebildet.

Obendrein verweist Moser auf ihr politisches Engagement: « Ich habe ein starkes umwelt- und klimapolitisches Profil und eine klare aussenpolitische Haltung», betonte sie gegenüber der Zeitung. «Ich bin jetzt 12 Jahre Nationalrätin. Ich habe einen gewissen politischen Reifegrad erreicht, und ich denke, ich bin bereit für den Ständerat.», preist sich die Grünliberale und Fraktionspräsidentin der GLP weiter an. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Wahlen in Zürich
1 / 8
Wahlen in Zürich
Wer gewinnt, wer verliert? Der Kanton Zürich wählt sein Parlament und die Regierung neu.
quelle: keystone / walter bieri
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Ausschreitungen in Zürich und Basel – brennende Barrikaden und Gummischrot
In der Nacht auf Sonntag ist es rund um die Zürcher Langstrasse zu Ausschreitungen gekommen. Barrikaden und ein Auto wurden angezündet, Einsatzkräfte mit Feuerwerk, Flaschen und Steinen angegriffen. Die Polizei setzte Wasserwerfer, Reizstoff und Gummischrot ein. Auch in Basel kam es zu einer unbewilligten Demonstration.
Mehrere hundert Personen hatten sich gegen 22.30 Uhr im Bereich der Piazza Cella an der Langstrasse versammelt. Nach Angaben der Stadtpolizei mischten sie sich zunächst unter die zahlreichen Halloween-Partygäste. Ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA beschrieb die Stimmung später als angespannt.
Zur Story