Schweiz
Zürich

Uitikon: Jugendlicher aus Massnahmenzentrum ausgebrochen

Uitikon: Jugendlicher aus Massnahmenzentrum ausgebrochen

28.07.2026, 17:1128.07.2026, 17:25
Blick in den Spazierhof der Geschlossenen Abteilung bei einer Medienfuehrung durch das Massnahmenzentrum Uitikon (MZU) des Kanton Zuerich am Mittwoch, 15. April 2026 in Uitikon. (KEYSTONE/Claudio Thom ...
Der Innenhof der geschlossenen Abteilung des MZU. (Archivbild, April 2026)Bild: keystone

Am Dienstagnachmittag ist in Uitikon ein Jugendlicher aus dem Massnahmenzentrum (MZU) ausgebrochen. Dies geht aus einer Medienmitteilung der Zürcher Direktion der Justiz und des Inneren hervor.

Der Flüchtige sei jugendstrafrechtlich in das MZU eingewiesen worden. Die Fahndung durch die Kantonspolizei laufe. Aufgrund der laufenden Ermittlungen können derzeit keine weiteren Angaben zum Ausbruch gemacht werden, heisst es weiter.

Das MZU ist eine Massnahmeeinrichtung für straffällige Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 29 Jahren und bietet laut eigenen Angaben unterschiedliche Vollzugsformen an. Im Mittelpunkt stünden Persönlichkeitsentwicklung, Berufsbildung und Deliktbearbeitung. Weiter verfügt das MZU über 58 Vollzugsplätze, davon 28 Plätze im geschlossenen und 30 im offenen Vollzug.

Das Massnahmenzentrum für junge Straftäter war in den letzten Jahren wegen Ausbrüchen mehrmals negativ in den Schlagzeilen. So gelangten 2023 und 2024 mehrere Jugendliche und junge Erwachsene über das Dach nach aussen.

(cpf, ergänzt mit Material der sda)

    DANKE FÜR DIE ♥
    Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
    (Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
    5 CHF
    15 CHF
    25 CHF
    Anderer
    Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
    Ex-Häftling Brian: «Ich werde den Staat nie mögen»
    Video: watson
    Das könnte dich auch noch interessieren:
    Du hast uns was zu sagen?
    Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
    2 Kommentare
    Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
    2
    E-Trotti-Crashtest: Helmtragen reduziert schwere Kopfverletzungen
    Der TCS hat in Crashtests untersucht, wie stark Kopfverletzungen bei E-Trottinett-Unfällen mit und ohne Helm ausfallen können. Ein Aufprall mit 20 km/h kann enorme Kräfte auf den Kopf ausüben.
    Am Mittwoch veröffentlicht der TCS die Ergebnisse eines neuen E-Trottinett-Crashtests. Dabei wurde untersucht, wie stark der Kopf bei einem Sturz von einem fahrenden E-Trotti belastet wird.
    Zur Story