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So wichtig wie kaum je zuvor: Der Knigge für Internet-Kommentare

Nicht, als wäre das Internet vor der Pandemie nicht schon ein zentraler Bestandteil unseres Lebens gewesen, doch Corona hat unser Leben definitiv noch extremer in die anonyme Virtualität verschoben. Zukünftig brauchen wir Benimmregeln.
15.08.2021, 15:3216.08.2021, 12:15

Was wollen wir denn auch anderes machen, als uns im Internet zu vergnügen? Wo sonst sollen wir unseren angestauten Frust und die inneren Spannungen denn entladen? Wie kommen wir denn sonst zu den sozialen Reibungen, die alles ein wenig prickelnder machen? Wo, wenn nicht im Internet?

Eben. Damit das alles auch geschmeidig abläuft in diesem Internetz, präsentieren wir euch Benimmregeln, die den sozialen Umgang, nun ja ... ein wenig schmieren. Denn auch wenn es so scheint, so ist es kein Ort ohne Konventionen und ungeschriebenen Regeln.

Bei Meinungsverschiedenheiten

Mal davon ausgegangen, dass ein Beitrag oder ein Post im Internet nicht deiner Meinung entspricht, so hat der Umgang damit einem klar definierten Protokoll zu folgen.

1. Die generellen Umstände beim Namen nennen:

Bild: watson / Shutterstock

2. Personenbezogen argumentieren:

Bild: watson / Shutterstock

3. Grösse zeigen:

Bild: watson / Shutterstock

Bei Zahlen

Es kommt in den wilden Weiten des Internets immer mal wieder vor, dass Argumente mit augenscheinlich objektiven Zahlen untermauert werden. Repräsentieren diese deiner Meinung nach nicht die gefühlte Wahrheit, ist es nichts weniger als deine Pflicht, diese Zahlen zu entkräften.

1. Probleme aufzeigen:

Bild: watson / Shutterstock

2. Zuverlässigere Referenzen vorschlagen:

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3. Würzen:

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Bei fehlenden Zahlen

Gewisse Exponenten im Netz wagen es, Meinungen kundzutun, die erstens deiner Meinung nicht entsprechen und zweitens keine statistischen Grundlagen oder Quellen offenbaren. Dieses eklatante Fehlverhalten gilt es resolut zu tadeln.

1. Höflich nachhaken:

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2. Druck aufsetzen:

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3. FINISH 'EM!

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Bei Irrelevantem

Nicht alles in den unermesslichen Weiten des Internets ist in deinen Augen von Belangen. Das ist logisch. Genau hier darfst du aber nicht dem Trugschluss verfallen, besagte Posts oder Beiträge schlicht zu ignorieren, weil sie dich nun mal nicht interessieren. Weit gefehlt. De facto ist das Gegenteil der Fall.

1. Prägnant bleiben:

Bild: watson / Shutterstock

VORSICHT! Unbedingt Signatur vor dem Absenden rauslöschen:

Bild: watson / Shutterstock

Bei Qualitätseinbrüchen

Im Laufe der Zeit entwickeln wir zwangsläufig Konsumvorlieben. Das trifft ebenfalls auf Online-Content zu. Als Konsument*in dieses mehrheitlich kostenfreien Angebots bist du nicht nur dazu befugt, höchstmögliche Qualität einzufordern, sondern vor allem auch allfällige Qualitätseinbrüche mit aller Härte zu verurteilen.

1. Enttäuschung zum Ausdruck bringen:

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2. Persönliche Leistungen hervorheben:

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VORSICHT! Nicht übersteuern:

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Bei Themenfremde

Es mag vorkommen, dass Beiträge oder Posts nicht genug weit in deinen Kompetenzbereich rein driften. In diesem Fall ist eine Eigenleistung deinerseits nötig, um sie in die richtige Richtung zu ziehen.

1. Andocken:

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2. Laden:

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3. Triggern:

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Bei Meinungen (generell)

Neben diversen objektiv beleuchteten Themen ist natürlich auch massig Content enthalten, der klar deklariert eine subjektive Meinung wiedergibt. Wichtig hier ist, dass nicht unnötige Energie in sondierende Fragen, vermittelnde Konversation oder behutsames Kundtun einer anderen Sicht gesteckt wird. Viel eher gehört eine klare, direkte Kommunikation zum guten Ton.

1. Begrüssung:

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2. Faktische Widerlegung:

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3. Korrekter Lösungsweg darlegen:

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4. Verabschiedung:

Bild: watson / Shutterstock

Bei allgemeiner Hilflosigkeit

Wenn alles nichts bringt, so schlägt der Kommentarspalten-Knigge vor, sich nicht einfach zurückzuziehen. Stattdessen steht dir ein Bouquet hoch angesehener Strategien zur Verfügung, die dich in dieser Situation das Gesicht wahren lassen.

Bild: watson / Shutterstock

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