Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07562034 Switzerland's Kevin Fiala (R) scores the 1-0 against Italy's goalkeeper Andreas Bernard during the IIHF 2019 World Ice Hockey Championships group B match between Switzerland and Italy at the Ondrej Nepela Arena in Bratislava, Slovakia, 11 May 2019.  EPA/MELANIE DUCHENE

Überforderter Aufsteiger: Italien kassiert gegen die Schweiz ein 0:9. Bild: EPA/KEYSTONE

Analyse

Wie Kantersiege der Favoriten zum Wohl des Eishockeys beitragen

Italien ist Kanonenfutter, Norwegen kassiert fast ein Stängeli und auch für Grossbritannien und Österreich geht es nur darum, nicht abzusteigen. Eine so klare Ausgangslage ist schlechte Werbung für den Eishockeysport. Und doch stimmt der Modus.



Einige der Resultate der Eishockey-WM, die derzeit in der Slowakei stattfindet:

🇨🇭 Schweiz – 🇮🇹 Italien 9:0
🇬🇧 Grossbritannien – 🇨🇦 Kanada 0:8
🇷🇺 Russland – 🇦🇹 Österreich 5:0
🇺🇸 USA – 🇫🇷 Frankreich 7:1
🇮🇹 Italien – 🇸🇪 Schweden 0:8
🇳🇴 Norwegen – 🇸🇪 Schweden 1:9

Das waren Kantersiege, aber natürlich gab es auch knappe Resultate. So wie gestern der mitreissende 6:5-Erfolg von Kanada über die Slowakei, mit dem Siegtor zwei Sekunden vor dem Ende. Doch darum geht es hier nicht.

Kurze Rückblende. «Wind of Change» war 1991 die Nummer eins der Jahres-Hitparade. Die Ballade der deutschen Band Scorpion wurde zum Soundtrack des politischen Weltgeschehens: Die beiden Deutschland vereinigten sich, die Sowjetunion löste sich auf, der Eiserne Vorhang fiel.

Auch im Eishockey wehte 1991 ein Wind der Veränderung. Es war das letzte Jahr, in dem der Weltmeister aus bloss acht Teams ermittelt wurde. 1992 waren erstmals zwölf Nationen dabei und bereits 1998 wurde das Teilnehmerfeld auf 16 Mannschaften aufgestockt. Dabei blieb es bis heute.

Hueter Reto Pavoni und Samuel Balmer (r) koennen den dritten Kanada-Treffer nicht verhindern, Stephen Thomas (Kanada) hat erfolgreich gestoert. Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft unterlag an den Eishockey-Weltmeisterschaften Kanada 0:3, aufgenommen am 20. April 1991 in Turku, Finnland. (KEYSTONE/AP Photo/Pekka Elomaa)

WM 1991: Goalie Reto Pavoni und die Schweiz unterliegen Kanada 0:3. Bild: AP

Diese zwei Jahrzehnte haben uns gezeigt: Es gibt keine 16 Nationen auf dieser Welt, in denen Eishockey einen hohen Stellenwert geniesst. In weiten Teilen der Welt ist das unberechenbare Spiel auf rutschiger Unterlage bloss ein Randsport. Bei der «Gazzetta dello Sport» ist noch niemand in Panik geraten, weil Italien so schlecht ins Turnier gestartet ist.

Bild

Kein Wort zum Eishockey am Tag nach dem Auftakt gegen die Schweiz. bild: gazzetta

Es ist zwar nicht ganz so krass wie im Unihockey, wo in der Geschichte des Sports erst fünf Nationen WM-Medaillen gewonnen haben (Schweden, Finnland, die Schweiz, Tschechien und Norwegen). Aber auch im Eishockey haben sich die sieben besten Nationen (Kanada, Schweden, Russland, die USA, Finnland, Tschechien und die Schweiz) vom Rest abgesetzt. In den Gruppenspielen des aktuellen Turniers scheint die einzige offene Frage zu sein, ob es in der Gruppe A WM-Gastgeber Slowakei oder der sensationelle Olympia-Zweite Deutschland in die Viertelfinals schafft.

8 Teams? 12 Teams? 16 Teams?
Was ist die richtige Teilnehmerzahl?

Das Bestreben des internationalen Eishockeyverbands IIHF ist klar: Er will, dass sein Sport in möglichst vielen Ländern ein Thema ist. Und das geht am besten, wenn diese Länder an der A-WM mitspielen.

Andererseits macht sich die IIHF keinen Gefallen, wenn Teams wie Aufsteiger Italien inferior untergehen und in den ersten beiden Spielen – okay, Gegner waren der Weltmeister (Schweden) und der Vizeweltmeister (Schweiz) – knapp am Stängeli vorbei schlittern, ohne selber zu treffen. In mancher Szene fehlte nicht viel für einen Torerfolg, doch es fehlte eben etwas.

epa07564814 Marco De Filippo Roia of Italy in action during the IIHF World Championship group B ice hockey match between Italy and Sweden at the Ondrej Nepela Arena in Bratislava, Slovakia, 12 May 2019.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Italien steht nach zwei Spielen mit zwei Niederlagen und 0:17 Toren da. Bild: EPA

Das ist schlechte Werbung für den Eishockeysport und führt zum Gedanken, dass weniger Teams vielleicht besser wären. Doch das ist zu kurz gedacht. Gerade das Beispiel Grossbritannien zeigt, dass es sich lohnt, mehr Teams eine Chance zu geben.

Das Eishockey ist auf den britischen Inseln im Aufschwung, was in den letzten Jahren in der Champions Hockey League festzustellen war. In dieser Saison schlug der SC Bern die Cardiff Devils zwei Mal nur 3:2, einmal zwangen die Waliser den Schweizer Grossklub in die Verlängerung. Der HC Davos verlor schon mal in Cardiff, wie auch Bern bei den Nottingham Panthers.

Nun sind diese Spieler aus der Elite Ice Hockey League erstmals seit einem Vierteljahrhundert wieder an der A-WM dabei. Es ist eine Belohnung für die Arbeit, die Verband und Klubs in den letzten Jahren geleistet haben. Und Ansporn, weiter Gas zu geben, um sich in der erweiterten Weltspitze zu etablieren und Schritt für Schritt noch besser zu werden.

epa07562780 Mike Hammond of Great Britain (L) celebrates his goal with team mate Robert Dowd (C) during the IIHF World Championship group A ice hockey match between Germany and Great Britain at the Steel Arena in Kosice, Slovakia, 11 May 2019.  EPA/MARTIN DIVISEK

Gegen Deutschland wehrt sich Grossbritannien lange und verliert bloss 1:3. Bild: EPA

Dabei hilft Teams wie Grossbritannien der Blick zurück auf die Vergangenheit der Schweiz. Die Nati war eine klassische Liftmannschaft: Immer auf der Schwelle zwischen A- und B-WM. Mal stieg man auf, dann wieder ab. Ein Hamster gefangen im Rad.

Erst seit der Aufstockung auf 16 Teams (und mit der Ankunft von Ralph Krueger als Nationaltrainer) gehört die Schweiz ununterbrochen zur ersten Gilde. Der lange Weg zum Gipfel kulminierte im Gewinn der Silbermedaillen an den Weltmeisterschaften 2013 und 2018. Längst geht es für die Schweiz nicht mehr darum, den Abstieg zu verhindern. Stattdessen sprechen die Protagonisten offen vom Ziel, zum ersten Mal den Titel zu erringen.

WM-Silberhelden in Kloten von Tausenden gefeiert

Dänemark ist ein anderes Beispiel dafür, dass eine WM mit 16 Teams sinnvoll sein kann. Die Dänen sind seit 2003 ohne Unterbruch erstklassig, zwei Mal stiessen sie in die Viertelfinals vor (2010 und 2016). Im vergangenen Jahr trugen sie eine stimmungsvolle WM aus, die zeigte: Eishockey lebt auch ausserhalb der grossen Nationen.

Für das Wohl des Eishockeysports muss man die einseitigen Gruppenspiele mit teils deutlichen Resultaten wohl in Kauf nehmen. Denn es kann nur im Sinne des Sports sein, wenn immer mehr Nationen immer konkurrenzfähiger werden.

Das könnte dich auch interessieren:

Noch einmal: Was hat Putin gegen Trump in der Hand?

Link zum Artikel

Stell dir vor, das Bundesliga-Topspiel steht an und es spielen mehr Schweizer als Deutsche

Link zum Artikel

Alle reden von der grünen Welle – doch in Bern führt kein Weg am CVP-Orange vorbei

Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

Link zum Artikel

Diese 13 Bücher machen dich schlau(er)

Link zum Artikel

Wie Erdogan innenpolitisch vom Krieg profitiert

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

«Euch 2 möchte ich nicht im Dunkeln begegnen» – Nico zwischen «Bachelor»-Kandidatinnen

Link zum Artikel

Google bringt seine Smart-Lautsprecher vor Amazon und Apple in die Schweiz: Das können sie

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

1500 Matches und kein Ende in Sicht – die spannendsten Zahlen zum grossen Federer-Jubiläum

Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

Trumps rechte Hand bestätigt aus Versehen, was nie passiert sein soll

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

Link zum Artikel

Die Lösung der Lebensmittelkrise könnte aus Nigeria kommen – in Gestalt dieser Frau

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

Link zum Artikel

Sportlerpics auf Social Media: #Lagunalondonlife – fehlt nur noch die TV-Serie!

Link zum Artikel

Sunrise-Chef spricht Klartext: Die UPC-Übernahme «ist tot» – das hat Folgen für die Kunden

Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Noch einmal: Was hat Putin gegen Trump in der Hand?

216
Link zum Artikel

Stell dir vor, das Bundesliga-Topspiel steht an und es spielen mehr Schweizer als Deutsche

25
Link zum Artikel

Alle reden von der grünen Welle – doch in Bern führt kein Weg am CVP-Orange vorbei

53
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

357
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

81
Link zum Artikel

Diese 13 Bücher machen dich schlau(er)

65
Link zum Artikel

Wie Erdogan innenpolitisch vom Krieg profitiert

8
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

«Euch 2 möchte ich nicht im Dunkeln begegnen» – Nico zwischen «Bachelor»-Kandidatinnen

16
Link zum Artikel

Google bringt seine Smart-Lautsprecher vor Amazon und Apple in die Schweiz: Das können sie

34
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

119
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

1500 Matches und kein Ende in Sicht – die spannendsten Zahlen zum grossen Federer-Jubiläum

11
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

Trumps rechte Hand bestätigt aus Versehen, was nie passiert sein soll

91
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

28
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

17
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

22
Link zum Artikel

Die Lösung der Lebensmittelkrise könnte aus Nigeria kommen – in Gestalt dieser Frau

70
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

141
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

41
Link zum Artikel

Sportlerpics auf Social Media: #Lagunalondonlife – fehlt nur noch die TV-Serie!

321
Link zum Artikel

Sunrise-Chef spricht Klartext: Die UPC-Übernahme «ist tot» – das hat Folgen für die Kunden

33
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

45
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Noch einmal: Was hat Putin gegen Trump in der Hand?

216
Link zum Artikel

Stell dir vor, das Bundesliga-Topspiel steht an und es spielen mehr Schweizer als Deutsche

25
Link zum Artikel

Alle reden von der grünen Welle – doch in Bern führt kein Weg am CVP-Orange vorbei

53
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

357
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

81
Link zum Artikel

Diese 13 Bücher machen dich schlau(er)

65
Link zum Artikel

Wie Erdogan innenpolitisch vom Krieg profitiert

8
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

«Euch 2 möchte ich nicht im Dunkeln begegnen» – Nico zwischen «Bachelor»-Kandidatinnen

16
Link zum Artikel

Google bringt seine Smart-Lautsprecher vor Amazon und Apple in die Schweiz: Das können sie

34
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

119
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

1500 Matches und kein Ende in Sicht – die spannendsten Zahlen zum grossen Federer-Jubiläum

11
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

Trumps rechte Hand bestätigt aus Versehen, was nie passiert sein soll

91
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

28
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

17
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

22
Link zum Artikel

Die Lösung der Lebensmittelkrise könnte aus Nigeria kommen – in Gestalt dieser Frau

70
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

141
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

41
Link zum Artikel

Sportlerpics auf Social Media: #Lagunalondonlife – fehlt nur noch die TV-Serie!

321
Link zum Artikel

Sunrise-Chef spricht Klartext: Die UPC-Übernahme «ist tot» – das hat Folgen für die Kunden

33
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

45
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

17
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Yoku 15.05.2019 18:18
    Highlight Highlight Bei diesen Stärkenverhältnissen würde ich einen anderen Modus bevorzugen. Die Gefahr, dass sich eine der Topnationen gehen lässt und mit einer nonchalenten Niederlage den Abstiegskampf oder die Viertelfinalqualifikation beeinflussen/entscheiden, ist mir zu gross.
    Toll wäre die besten 8 der letzten WM spielen in einer Gruppe um 6 Viertelfinalplätze und die übrigen 8 um die verbleibenden 2 Viertelfinalplätze. Dann gäbe es immer Drama bereits in der Vorrunde.
  • Dan Rifter 15.05.2019 14:32
    Highlight Highlight Österreich war letztes Jahr das der erste Aufsteiger seit langem, der nicht gleich wieder runter musste.

    Ich folgere daraus, dass die ideale Gruppengrösse wohl 14 Teams wäre.
    Da der IIHF mit der WM (und U20-WM drüber in NA) aber alle anderen Turniere subventioniert, werden die 2x 7 Gruppenspiele benötigt.

    Von den Top 7 zu sprechen, finde ich vermessen.
    Die hinteren Nationen sind näher an der Schweiz dran als die Schweiz Rang 6.

    Die Anzahl NHL-Spieler ist wegen der Samplesize wohl ein guter Indikator:
    5. CZE: 40, 6. RUS: 39, 7. SUI: 13, 8. SVK: 11
    Benutzer Bild
  • kupus@kombajn 15.05.2019 10:35
    Highlight Highlight Das passt so schon. Für die Schweiz und andere typische Liftnationen setzte es auch in der 8er-WM Kanderniederlagen ab. Auch Deutschland, lange Zeit eigentlich klare Nr. 7, verlor schon mal hoch gegen Kanada ohne NHL-Spieler 0:8.

    Dass die Schweiz heute näher am Titel als am Abstieg ist, hat durchaus mit der Aufstockung zu tun. Nicht deshalb, weil nun noch prädestinierte Abstiegskandidaten dabei sind, sondern weil die kontinuierliche Teilnahme an A-Weltmeisterschaften zur Entwicklung beigetragen hat.
    • Dino W. 15.05.2019 13:31
      Highlight Highlight Genau richtig. Man wächst durch Spiele gegen gute Mannschaften, auch wenn man sie verliert. Jedes Jahr 0:5 gegen Russland oder Kanada zu verlieren hat einen viel höheren Wert für das Team, als jedes (zweite) Jahr Japan oder Kasachstan in der B-WM mit 5:0 abzufertigen.

      Im Fussball dürfte es nebenbei ähnlich sein, da bringen die Nations League-Spiele gegen Belgien auch viel mehr, als schon wieder gegen Litauen, Andorra und San Marino zu gewinnen.
  • Hoscheho 2049 14.05.2019 17:46
    Highlight Highlight Und Dänemark liegt zur 2. Pause grad mit 8:0 gegen GB in Front..!
  • Bruno Wüthrich 14.05.2019 17:40
    Highlight Highlight Etwas wollen wir nicht vergessen:

    Das gute Gefühl, als kleine Schweiz auf grosse Länder wie Italien und Frankreich herab schauen zu können. So ein 9:0 gegen Italien füllt unsere Lungen mit Luft, begradigt unsere Rücken und hebt unsere Köpfe.
  • Einloz 14.05.2019 17:38
    Highlight Highlight Die Schweiz gehört für mich zweifellos zu den Top 7, immerhin hat die Schweiz die Silbermedaille letztes Jahr mehr als verdient. Und ab und zu ein Kantersieg macht doch auch Spass für die gewinnende Mannschaft. Daher: alles ok.
  • Entenmann 14.05.2019 17:28
    Highlight Highlight Eigentlich unbegreiflich, dass dieser tolle Sport in Ländern wie Frankreich, Italien, Grossbritannien oder Holland nicht populärer ist.

    Banausen ;-)
    • Güselbert 14.05.2019 18:47
      Highlight Highlight Das Konkurrenzprodukt Fussball ist in diesen Länder ja auch um einiges dominanter und von höherer Qualität als bei uns und bindet viele Gelder. Gelder, die fehlen um den "Reichensport" Eishockey zu finanzieren.

      Ausserdem gibt es Regionen in FRA, ITA oder GBR, in denen es durchaus einen gewissen Stellenwert hat.
      Wenn man z.B. die Leistungen und Publikumswirkung der britischen Teams in der CHL anschaut, sieht man das recht gut.

      Die Holländer haben das Problem, dass deren beste Schlittschuhläufer auf die Bahn gehen, und deren beste Techniker, dem Spiel mit den kopfstehenden Gehstöcken fröhnen.
  • Pana 14.05.2019 16:40
    Highlight Highlight Völlig einverstanden mit dem Artikel. Das WM Format passt, und macht auch Spass. Es gibt nicht nur Kanterniederlagen, sondern auch regelmässig Überraschungen und unerwartet spannende Spiele.

    Die Schweiz als Top-7 Nation zu bezeichnen, finde ich ein bisschen gewagt. Man hat sich gesteigert ohne Zweifel. Aber deshalb sind wir nicht plötzlich in einer anderen Kategorie als Deutschland oder die Slowakei. Das Spiel gegen Lettland hat dies durchaus gut aufgezeigt (umso schöner konnte man gewinnen).
    • ta0qifsa0 14.05.2019 17:14
      Highlight Highlight Wir sind auf dem 7. Platz der Weltrangliste, daher ist die Aussage so schon richtig.

      Das zwischen uns und den wirklichen Top-6 jedoch noch eine klare Lücke erkennbar ist kommt jedoch in diesem Artikel nicht genügend zum Ausdruck, das stimmt.
    • Tschüse Üse 14.05.2019 18:00
      Highlight Highlight Würde eher sagen zu den Top5 besteht ne grosse Lücke, an den Tschechen sind wir drann.
    • Dino W. 15.05.2019 10:21
      Highlight Highlight Der entscheidende Unterschied zwischen uns und den Top 6 ist für mich, dass diese konstant um die Medaillen spielen können. Bei der Schweiz scheint das immer noch stark von der jeweiligen Generation/Team abzuhängen. Allerdings ist das für mich auch der Unterschied zu DE, SVK oder LAT: Diese Länder können das Viertelfinale schaffen, wenn sie mit ihren besten Spielern oder einer guten Generation antreten, von der Schweiz kann man das mit praktisch jedem realistischen Team erwarten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • goschi 14.05.2019 16:27
    Highlight Highlight Ein sehr schöner Gedanke und ich stimme nach etwas nachdenken zu.
    Und es stimmt hoffnungsvoll.
    • plaga versus 14.05.2019 22:43
      Highlight Highlight Und was ging dir so durch den Kopf?

Der SCB wird in Grenoble mit schwedischer Flagge und Hymne empfangen 🙈

Dank einem 3:1-Sieg in Grenoble steht der SC Bern in der K.o.-Phase der Champions Hockey League. Grenoble liegt nur zwei Stunden von der Schweizer Grenze entfernt – und doch gibt es Franzosen, die das Nachbarland nicht zu kennen scheinen. Denn empfangen wird der SCB mit der schwedischen Nationalhymne und statt der Schweizer Flagge wird auf dem Videowürfel die blau-gelbe Schwedens eingeblendet. Das kommt selbst dem finnischen SCB-Coach Kari Jalonen spanisch vor. (ram)

Artikel lesen
Link zum Artikel