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Bayern München

Liverpool statt FC Bayern: So kläglich blitzt der FCB bei Oranje-Talent ab

Bayern sports director Hasan Salihamidzic arrives prior to the start of the German Bundesliga soccer match between 1. FC Nuremberg and FC Bayern Munich in Nuremberg, Germany, Sunday, April 28, 2019. ( ...
Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat es nicht leicht bei den Bayern.Bild: AP/AP

Verzweiflung pur: So kläglich blitzte der FC Bayern bei einem Oranje-Talent ab

28.06.2019, 09:3028.06.2019, 15:37

Bisher gingen die Transferaktivitäten von Bayern München eher schleppend voran: Für die Abwehrspieler Lucas Hernández (kommt von Atlético Madrid) und Benjamin Pavard (VfB Stuttgart) sowie den 19-jährigen Mittelstürmer Jann-Fiete Arp (HSV) zahlten die Bayern aber immerhin schon 118 Millionen Euro. Auf den grossen Kracher wartet man noch. Oder waren das schon die Kracher?

Weil die Transfers von Leroy Sané, Callum Hudson-Odoi und auch Timo Werner zu scheitern drohen, sind nun auch Marc Roca von Espanyol Barcelona und Steven Bergwijn von PSV Eindhoven ein Thema.

Klar ist: Die Bayern wollen noch zuschlagen. «Wir wollen einiges tun auf dem Transfermarkt», sagte Sportchef Hasan Salihamidzic vor zehn Tagen gegenüber «Omnisport» und erklärte aber auch: «Wir müssen entspannt bleiben. Auf dem Transfermarkt gilt es die Geduld zu bewahren, abzuwarten und zu sehen, was möglich ist.» Wie die bayerische Geduld aussieht, offenbart nun ein Bericht der englischen Times, ein für seriösere Texte bekanntes Blatt.

Liverpool luchst Bayern das Talent ab

Es ging keineswegs um einen grossen Superstar, sondern «nur» um das niederländische Talent Sepp van den Berg, der zuletzt für den niederländischen Erstligisten PEC Zwolle auflief. Problem: Der 17-jährige Innenverteidiger wechselte am Donnerstag zum FC Liverpool und damit zu Jürgen Klopp. Wie die «Times» berichtet, wollten die Bayern den U19-Nationalspieler der Oranje aber noch bis zuletzt holen und bombardierten ihn mit zahlreichen Anrufen.

Der Zeitung zufolge riefen Bayern-Verantwortliche während des Medizinchecks am Mittwoch gleich mehrfach beim Berater des Niederländers an. Sie wollten damit offenbar den Wechsel zum Champions-League-Sieger verhindern.

Der Plan scheiterte kläglich – und nach Entspannung hört sich das Vorgehen des Rekordmeisters auf dem Transfermarkt auch nicht an ... sondern eher nach purer Verzweiflung.

(zap/bn/watson.de)

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