Sport
Belinda Bencic

Bencic an den Australian Open in Runde 3: «Bin super happy mit dem Sieg»

epa09002683 Belinda Bencic of Switzerland celebrates after winning her second Round Women's singles match against Svetlana Kuznetsova of Russia on Day 4 of the Australian Open Grand Slam tennis t ...
Belinda Bencic steht in Melbourne in der 3. Runde.Bild: keystone

Bencic nach grossem Kampf weiter: «Ich bin super happy mit dem Sieg»

Belinda Bencic steht am Australian Open in Melbourne in der 3. Runde. Die 23-jährige Ostschweizerin setzt sich gegen die Russin Swetlana Kusnezowa (WTA 37) 7:5, 2:6, 6:4 durch.
11.02.2021, 06:3111.02.2021, 08:39

Als nach 2:39 Stunden zum wiederholten Mal eine Vorhand von Swetlana Kusnezowa im Netz landete, ballte Belinda Bencic die Faust und atmete tief durch. Im fünften Anlauf hatte sie es geschafft, im Melbourne Park wie im Vorjahr in die Runde der letzten 32 einzuziehen. Erneut hatte sich zum Sieg gekämpft und gezittert – trotz elf Doppel- und insgesamt 52 Eigenfehlern.

Bei beiden Spielerinnen hatten sich Höhen und Tiefen abgewechselt. Bencic führte im Entscheidungssatz 2:0, ehe sie plötzlich mit 2:3 und einem Break hinten lag. Die Schweizerin liess sich trotz des Frusts aber nicht beirren, erhöhte wieder das Tempo und reduzierte die Fehlerzahl – bis zum Stand von 5:3 und 40:15. Mit dem Sieg vor Augen schlichen sich aber wieder einfache Fehler ein, was nach drei vergebenen Matchbällen ein erneutes Rebreak zur Folge hatte.

Doch Bencic blieb cool. Am Ende wirkte sie nicht nur spielerisch, sondern auch körperlich stärker als ihre 35-jährige Konkurrentin, die bereits als Teenager am US Open in New York ihren ersten von zwei Grand-Slam-Siegen gefeiert hatte. In der Weltrangliste war Kusnezowa einst die Nummer 2, in der ewigen Preisgeld-Rangliste liegt sie in den Top Ten.

Nun gegen Elise Mertens

«Ich bin happy mit der Art, wie ich gekämpft habe, und super happy mit dem Sieg», sagte Bencic. Sie hatte einen harten Fight erwartet gegen die Russin, der sie vor knapp einem Jahr in ihrer letzten Partie vor dem Lockdown noch unterlegen war. Wie Bencic musste auch Kusnezowa nach ihrer Einreise nach Australien Mitte Januar 14 Tage in eine harte Quarantäne.

In der Nacht auf Samstag trifft Bencic nun auf die Belgierin Elise Mertens (WTA 16), gegen die sie auf der Tour noch nie gespielt hat, die sie aber aus Juniorenzeiten kennt. Mertens ist seit dem Wiederbeginn im letzten August eine der erfolgreichsten Spielerinnen auf der Tour und in diesem Jahr noch ungeschlagen.

Vergangene Woche gewann Mertens eines der drei Vorbereitungsturniere in Melbourne. «Sie spielt sehr konstant und auf einem hohen Niveau», sagte Bencic. «Ich werde sicherlich nicht als Favoritin in die Partie gehen.» (ram/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die besten Bilder des Australian Open 2021
1 / 42
Die besten Bilder des Australian Open 2021
Ein Luftsprung der Doppel-Siegerinnen Elise Mertens und Aryana Sabalenka.
quelle: keystone / dean lewins
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Neuseeland sagt Insta-Fotos den Kampf an – und wirbt für Facettenreichtum
Video: watson
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Bellingham schiesst Norwegen aus der WM – geht es für England im Halbfinal gegen die Nati?
Das WM-Märchen von Norwegen ist im Viertelfinal geplatzt. England setzt sich in einer umkämpften Hitzeschlacht in Miami nach Verlängerung mit 2:1 durch und zieht in den Halbfinal ein. Matchwinner für die «Three Lions» von Trainer Thomas Tuchel war Jude Bellingham, der sein Team mit zwei Toren nach Rückstand vor dem Aus rettete.
Die Partie im Hard Rock Stadium bei drückenden 31 Grad begann zäh. Norwegen verteidigte mit der vom Turnierverlauf bekannten Kompaktheit und liess Englands Offensive lange verzweifeln. In der 36. Minute ging die Taktik von Trainer Staale Solbakken perfekt auf: Patrick Berg luchste Harry Kane im Mittelfeld den Ball ab. Über Captain Martin Ödegaard landete der Ball bei Andreas Schjelderup. Der Stürmer von Benfica Lissabon schlenzte den Ball via Innenpfosten zur 1:0-Führung für den Aussenseiter ins Netz.
Zur Story