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Champions League: Wirbel um Handspenalty gegen Emre Can vom BVB

Dortmund's Emre Can, left, talks to referee Carlos del Cerro Grande, after he decided penalty for Can using his hand during the Champions League quarterfinal 2nd leg soccer match between Borussia ...
Vergeblich versucht Can, den Schiedsrichter umzustimmen.Bild: keystone

«Es tut weh» – Wirbel um Handspenalty gegen den BVB

Borussia Dortmund scheidet gegen Manchester City unglücklich aus der Champions League aus. Besonders eine entscheidende Szene sorgt nach dem Spiel für hitzige Diskussionen.
15.04.2021, 07:1615.04.2021, 07:16
David Digili / t-online
Ein Artikel von
t-online

Das Wunder von Dortmund ist ausgeblieben: Der BVB ist nach dem 1:2 (1:0) im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Manchester City ausgeschieden – nach einer tapferen Vorstellung gegen zeitweise furios aufspielende «Citizens».

Dabei sorgte eine Szene für die Wende im Spiel pro ManCity: Der von BVB-Verteidiger Emre Can verursachte Handelfmeter in der 52. Spielminute, der zum 1:1 durch Riyad Mahrez führte, sorgt nun für hitzige Diskussionen. «Es ist bitter, es tut weh», sagte Can bei Sky. «Ich weiss, dass ich den Ball zuerst mit dem Kopf und dann mit der Hand berührt habe, dann ist es eigentlich kein Elfmeter. Das Spiel hat sich nach dem 1:1 geändert.»

«Skandalöse Entscheidung»

So lief die Szene ab: Citys Phil Foden flankte von Links in den BVB-Strafraum, Can ging mit Kopf und ausgestrecktem linkem Arm zum Ball. Auf den Video-Bildern war deutlich zu sehen, wie das Spielgerät vom Kopf des Nationalspielers an den Arm prallte.

Die Szene in Zeitlupe.Video: streamable

Nach aktueller Handspielregelung der FIFA wäre das so kein Regelverstoss – der spanische Schiedsrichter Carlos del Cerro Grande entschied aber nach Hinweis des VAR und minutenlanger Studium der Fernsehbilder auf Strafstoss. Möglich, dass der Unparteiische eine zeitgleiche Berührung von Kopf und Arm sah.

Sky-Experte Dietmar Hamann sprach dagegen von einer «skandalösen Entscheidung», für ihn sei der VAR «nach drei Jahren nun endgültig begraben.»

Ehrliche Worte von Terzic und Reus

Dortmunds Trainer Edin Terzic sagte nach der Partie: «Nach drei von vier Halbzeiten waren wir weiter – dann ist es ärgerlich, dass wir das durch zwei solche Gegentore noch aus der Hand geben. Auf den Schiedsrichterschulungen heisst es ganz eindeutig, dass ein Anköpfen des eigenen Armes nicht strafbar ist. Ich sag mal so: Grosses Glück haben wir in den beiden Spielen mit den Entscheidungen nicht gehabt.»

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BVB-Kapitän Marco Reus gestand aber auch ein: «Wenn es auf der anderen Seite gewesen wäre, hätten wir auch lautstark protestiert.» Auch Terzic erklärte: «Man muss fairerweise gratulieren. ManCity hat hervorragend gespielt und ist auch verdient eine Runde weiter. Wir hatten einen grossen Traum, der ist jetzt leider vorbei.» Bitter nur, dass eine strittige Entscheidung mit dazu beitrug.

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