Warum BVB-Goalie Kobel und seine Mitspieler ein Dusch-Verbot erhielten
Nach dem 2:1-Sieg gegen Sabah FK in der Champions League haben die Spieler von Borussia Dortmund das Stadion schon kurz nach Abpfiff ungeduscht verlassen. Trainer Niko Kovac erklärte danach, die Mannschaft sei angewiesen worden, die Duschen im Stadion nicht zu benutzen.
«Wir haben auch gestern nach dem Training hier nicht geduscht. Uns wurde gesagt, dass wir hier nicht duschen sollen, sondern im Hotel – deswegen die schnelle Rückreise ins Hotel», sagte Kovac auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.
Angesprochen auf diesen Umstand konnte sich Sportdirektor Ole Book ein Grinsen in der Mixed Zone nicht verkneifen. «Ich glaube, die Duschen waren etwas einladender im Hotel. Deswegen gucken wir, dass die Spieler da schneller hinkommen», sagte Book. Auf die Nachfrage, was er genau damit meint, sagte er: «Einladender. Das kann man sich selbst ausmalen. Der Duschbereich hier ist nicht ganz so schick.»
Die BVB-Spieler hatten es nach dem Sieg in Baku eilig - aus einem kuriosen Grund... 😅 https://t.co/XPy0Do1k4U
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Nicht verstehen konnte dieses Vorgehen ein Spieler des Gegners. Joy-Lance Mickels sagte bei «Sky», die Duschen seien «eigentlich normal» gewesen. «Ich weiss nicht, was das Problem war. Unsere Duschen funktionieren und es war auch kein kaltes Wasser.»
Joy-Lance Mickels von Sabah FK spricht nach dem Spiel über die Duschen in Baku und über seine Gegenspieler. 😆 https://t.co/prksz48htS
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Das Olympiastadion in Baku ist nicht die eigentliche Heimspielstätte von Sabah FK. Der Champions-League-Neuling ist in Masazir in der Nähe von Baku beheimatet. Das Stadion wurde im März 2015 eröffnet und dient unter anderem als Spielstätte der aserbaidschanischen Nationalmannschaft. (ram/t-online)

