HCD fügt ZSC die 1. Niederlage zu + SCB verliert Derby + Kloten nicht mehr Letzter
Zürich – Davos 2:3
Für einmal erwachen die Löwen zu spät. Im 13. Saisonspiel verlieren die ZSC Lions zum ersten Mal – 2:3 gegen den HC Davos. Erst im letzten Drittel drücken die Zürcher richtig, doch ausser dem 2:3 durch Mikko Lehtonen schaut nichts Zählbares heraus. Kimo Gruber vergibt alleine vor HCD-Goalie Sandro Aeschlimann, Captain Patrick Geering trifft nur den Pfosten.
So beenden die Davoser wie schon in den Playoff-Halbfinals der letzten Saison eine stolze Serie des ZSC. Die Lions bezahlen nach dem lockeren 5:1-Sieg am Samstag in Davos für einen sehr behäbigen Start. 12:3 lautet das Schussverhältnis nach zwölf Minuten, die 2:0-Führung der Bündner durch Captain Ken Jäger und Topskorer Filip Zadina ist hochverdient Am Ende reicht das 3:1 durch Yannick Frehner im Mitteldrittel.
Aktuelle
Note
7
Ein Führungsspieler, der eine Partie entscheiden kann und sein Team auf und neben dem Eis besser macht.
6-7
Ein Spieler mit so viel Talent, dass er an einem guten Abend eine Partie entscheiden kann und ein Leader ist.
5-6
Ein guter NL-Spieler: Oft talentierte Schillerfalter, manchmal auch seriöse Arbeiter, die viel aus ihrem Talent machen.
4-5
Ein Spieler für den 3. oder 4. Block, ein altgedienter Haudegen oder ein Frischling.
3-4
Die Zukunft noch vor sich oder die Zukunft bereits hinter sich.
Die Bewertung ist der Hockey-Notenschlüssel aus Nordamerika, der von 1 (Minimum) bis 7 (Maximum) geht. Es gibt keine Noten unter 3, denn wer in der höchsten Liga spielt, ist doch zumindest knapp genügend.
Punkte
Goals/Assists
Spiele
Strafminuten
-
Er ist
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Er kann
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ZSC Lions - Davos 2:3 (0:2, 1:1, 1:0)
12'000 Zuschauer (ausverkauft). SR Piechaczek (GER)/Ströbel, Nater/Francey.
Tore: 4. Jäger (Steiner, Allard) 0:1. 20. (19:13) Zadina (Corvi, Frehner) 0:2. 23. Sigrist (Balcers, Lehtonen) 1:2. 37. Frehner (Zadina) 1:3. 45. Lehtonen (Baltisberger, Balcers) 2:3.
Strafen: keine gegen ZSC Lions, 2mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Malgin; Zadina.
ZSC Lions: Hrubec; Weber, Berni; Kukan, Marti; Lehtonen, Geering; Schwendeler; Andrighetto, Malgin, Knak; Frödén, Grant, Balcers; Strömwall, Baechler, Gruber; Bader, Sigrist, Riedi; Baltisberger.
Davos: Aeschlimann; Egli, Jung; Allard, Frick; Andersson, Gernat; Van der Kaaij; Frehner, Corvi, Zadina; Kessler, Waidacher, Parrée; Aebli, Nussbaumer, Lemieux; Steiner, Jäger, Tambellini.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Lammikko (überzähliger Ausländer), Davos ohne Asplund, Gross, Ryfors und Schreiber (alle verletzt). ZSC Lions ab 58:04 ohne Torhüter.
Bern – Langnau 1:3
Mit der Rückkehr von André Petersson finden die SCL Tigers zum Siegen zurück. Langnaus Topskorer der vergangenen Saison steht beim 3:1-Erfolg im Tatzenderby in Bern am Ursprung einer sehenswerten Kombination, die in der 38. Minute zum wegweisenden 1:0 der Gäste führt. Jérôme Bachofner bringt die Tigers im Powerplay auf Zuspiel von Captain Flavio Schmutz und Petersson in Führung. Der Schwede, in der vergangenen Saison bester Torschütze der Liga, hatte zuletzt wegen einer hartnäckigen Grippeerkrankung zusehen müssen, wie sein Team dreimal in Folge verlor.
Diesmal lassen die Tigers nichts mehr anbrennen. Nando Eggenberger erhöht in der 53. Minute auf 2:0. Nach Berns Anschlusstreffer durch Rodwin Dionicio (58.) macht Hannes Björninen eine Minute später mit dem 3:1 alles klar. Am Samstag hatte der SCB in Langnau mit dem gleichen Resultat gesiegt.
Bern - SCL Tigers 1:3 (0:0, 0:1, 1:2)
15'979 Zuschauer. SR Gerber/Tscherrig, Bürgy/Stalder.
Tore: 38. Bachofner (Flavio Schmutz, André Petersson/Powerplaytor) 0:1. 54. Eggenberger (Julian Schmutz) 0:2. 58. (57:45) Dionicio (Abols) 1:2 (ohne Torhüter). 59. (58:13) Björninen (Unterzahltor!) 1:3.
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Mitchell; Emil Pettersson.
Bern: Von Burg; Mitchell, Barandun; Dionicio, Lindholm; Balestra, Kreis; Füllemann; Bemström, Aaltonen, Grossniklaus; Lehmann, Baumgartner, Alge; Merelä, Abols, Marchon; Graf, Müller, Scherwey; Mottard.
SCL Tigers: Boltshauser; Noah Meier, Riikola; Kinnunen, Nussbaumer; Gian Meier, Baltisberger; Mathys; Allenspach, Björninen, Mäenalanen; André Petersson, Emil Pettersson, Bachofner; Julian Schmutz, Flavio Schmutz, Eggenberger; Petrini, Salzgeber, Wagner; Ramsauer.
Bemerkungen: Bern ohne Milano und Rohrbach (beide verletzt). Bern von 56:48 bis 57:45 und ab 58:25 ohne Torhüter.
Kloten – Lausanne 4:3
Nach fünf Heimniederlagen in Serie mit einem Torverhältnis von 3:22 gewann Kloten wieder einmal zuhause. Allerdings sah es auch beim 4:3 gegen Lausanne zunächst schlecht aus, führten die Waadtländer doch zur ersten Pause 2:0. Nachdem der von Thurgau ausgeliehene Livio Truog (36.) auf 1:2 verkürzt hatte, präsentierten sich die Gastgeber im letzten Drittel äusserst effizient.
Petteri Puhakka (51.) profitierte von einem Fehler des Lausanner Keepers Kevin Pasche, ehe Simon Johansson (53.) und Joel Henry (55.) auf 4:2 erhöhten. Die drei Tore fielen innert 4:06 Minuten. Der langjährige Schweizer NHL-Stürmer Philipp Kurashev feierte bei Lausanne kein erfolgreiches Debüt. Derweil gelang Kloten mit dem zweiten Sieg in den letzten zwölf Partien die Revanche für das 2:5 am Samstag in Lausanne. Dadurch verlassen die Zürcher den letzten Platz.
Kloten - Lausanne 4:3 (0:2, 1:0, 3:1)
4128 Zuschauer. SR Kaukokari (FIN)/Arpagaus, Obwegeser/Allenspach.
Tore: 5. Simic (Caggiula, Fuchs/Powerplaytor) 0:1. 16. Suomela (Simic) 0:2. 36. Truog (Weibel) 1:2. 51. Puhakka (Ruotsalainen, Lindroth) 2:2. 53. Johansson (Aberg) 3:2. 55. Henry (Aberg) 4:2. 60. (59:34) Rüegsegger (Fora, Loeffel) 4:3 (ohne Torhüter).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Kloten, 1mal 2 Minuten gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Puhakka; Fuchs.
Kloten: Fadani; Johansson, Lindroth; Sidler, Delémont; Murer, Profico; Rupli; Aberg, Ruotsalainen, Puhakka; Weibel, Ramel, Luoto; Liniger, Schäppi, Derungs; Truog, Henry, Meyer; Rafael Meier.
Lausanne: Pasche; Fora, Carrick; Heldner, Baragano; Vouardoux, Sansonnens; Loeffel, Fiedler; Riat, Suomela, Kurashev; Rüegsegger, Fuchs, Caggiula; Simic, Lazar, Zehnder; Vidal, Bougro, Fust.
Bemerkungen: Kloten ohne Gignac, Hausheer, Hügli, Körbler, Simon Meier, Prassl, Schlumpf (alle verletzt) und Wolf (krank), Lausanne ohne Brännström, Czarnik, Marti, Miller und Oksanen (alle verletzt). Lausanne von 57:33 bis 57:37, 57:48 bis 59:34 und ab 59:49 ohne Torhüter.
Biel – Rapperswil-Jona 4:3
Diesen belegt neu der SC Rapperswil-Jona. Dieser musste sich drei Tage nach der 2:3-Niederlage im heimischen Lido erneut gegen Biel geschlagen geben. Auswärts unterlag der SCRJ 3:4.
Grossen Anteil an den drei Punkten der Seeländer hatte der Finne Toni Rajala mit einem Tor und zwei Assists. Den Siegtreffer zum 4:3 erzielte in der 49. Minute Mark Sever. Nach dem ersten Drittel führten die Gäste noch mit 2:1. Das zweite Tor der Lakers schoss der erst 18-jährige Verteidiger Laurin Fuhrer, der sein zweites Spiel in der National League bestritt.
Aktuelle
Note
7
Ein Führungsspieler, der eine Partie entscheiden kann und sein Team auf und neben dem Eis besser macht.
6-7
Ein Spieler mit so viel Talent, dass er an einem guten Abend eine Partie entscheiden kann und ein Leader ist.
5-6
Ein guter NL-Spieler: Oft talentierte Schillerfalter, manchmal auch seriöse Arbeiter, die viel aus ihrem Talent machen.
4-5
Ein Spieler für den 3. oder 4. Block, ein altgedienter Haudegen oder ein Frischling.
3-4
Die Zukunft noch vor sich oder die Zukunft bereits hinter sich.
Die Bewertung ist der Hockey-Notenschlüssel aus Nordamerika, der von 1 (Minimum) bis 7 (Maximum) geht. Es gibt keine Noten unter 3, denn wer in der höchsten Liga spielt, ist doch zumindest knapp genügend.
Punkte
Goals/Assists
Spiele
Strafminuten
-
Er ist
-
Er kann
-
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Der Sieg der Bieler war insgesamt verdient. Vor allem im Mitteldrittel waren die Gastgeber klar besser. Die Rapperswiler verloren zum fünften Mal hintereinander und tragen neu die rote Laterne.
Biel - Rapperswil-Jona Lakers 4:3 (1:2, 2:0, 1:1)
5258 Zuschauer. SR Lemelin (USA)/Staudenmann, Gurtner/Humair.
Tore: 7. Skinner (Sylvegard) 1:0. 9. Labanc (Zangger, Lammer) 1:1. 15. Fuhrer (Moy) 1:2. 24. Zwerger (Rajala, Neuenschwander/Powerplaytor) 2:2. 33. Rajala (Sever, Stampfli) 3:2. 42. Lammer (Fritz, Jensen) 3:3. 49. Sever (Rajala) 4:3.
Strafen: 5mal 2 plus 10 Minuten (Sablatnig) gegen Biel, 6mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers.
PostFinance-Topskorer: Sylvegard; Jensen.
Biel: Östlund; Söderström, Stampfli; Trutmann, Aeschbach; Burren, Zryd; Christen; Sylvegard, Andersson, Skinner; Fabio Hofer, Neuenschwander, Zwerger; Rajala, Cajka, Sever; Sablatnig, Vermin, Bärtschi; Villard.
Rapperswil-Jona Lakers: Punnenovs; Bisig, Pilut; Jelovac, Dufner; Quinn, Maier; Fuhrer; Jensen, Rask, Fritz; Moy, Dünner, Wetter; Labanc, Zangger, Lammer; Graf, Hornecker, Herzog; Valentin Hofer.
Bemerkungen: Biel ohne Grossmann, Haas und Iakovenko (alle verletzt), Rapperswil-Jona Lakers ohne Capaul, Larsson (beide krank) und Ustinkov (verletzt). Rapperswil-Jona Lakers von 57:39 bis 59:26 und ab 59:34 ohne Torhüter.
Genf – Lugano 2:5
Robert Mayer feiert mit Lugano eine erfolgreiche Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte in Genf. Servettes Meistergoalie von 2023 hatte vor knapp zwei Wochen im Tausch mit Joren van Pottelberghe die Seiten gewechselt. Nun verpasst er beim 5:2-Auswärtssieg der Tessiner gegen sein Ex-Team den Shutout nur knapp. Tim Bozon (52.) und Adam Boqvist (60.) betreiben mit ihren späten Toren lediglich noch Resultatkosmetik.
Beim Heimteam kommt es früh zu einem Goaliewechsel. Nach 16 Minuten und vier Gegentoren muss Stammkeeper Stéphane Charlin für Mayers Tauschpartner Van Pottelberghe Platz machen. Servette verliert nach zuvor sieben Heimsiegen erst zum zweiten Mal in dieser Saison im eigenen Stadion.
Genève-Servette - Lugano 2:5 (0:4, 0:1, 2:0)
5753 Zuschauer. SR Dipietro/Borga, Duc/Gnemmi.
Tore: 6. Sanford (Fazzini, Brian Zanetti) 0:1. 10. Fazzini (Sanford, Lycksell) 0:2. 13. Innala (Thomson, Shore/Powerplaytor) 0:3. 17. Thürkauf (Guebey, Innala) 0:4. 36. Shore (Aebischer, Olsson) 0:5. 52. Bozon (Le Coultre, Boqvist) 1:5. 60. (59:51) Boqvist (Dandois, Bozon) 2:5.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 4mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Puljujärvi; Innala.
Genève-Servette: Charlin (17. van Pottelberghe); Boqvist, Le Coultre; Rutta, Henauer; Sutter, Karrer; Vouardoux; Bozon, Jooris, Vesey; Puljujärvi, Verboon, Miranda; Ignatavicius, Hedlund, Lemyre; Raphael Achermann, Oliver Achermann, Dandois.
Lugano: Mayer; Thomson, Jesper Peltonen; Aebischer, Brian Zanetti; Guebey, Alatalo; Togni; Fazzini, Sanford, Lycksell; Kupari, Thürkauf, Innala; Tanner, Shore, Olsson; Marco Zanetti, Morini, Henry; Aleksi Peltonen.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Chanton, Granlund, Hischier, Manninen, Nicolas Müller, Praplan, Rod, Saarijärvi, Untersander (alle verletzt) und Kneubuehler (gesperrt), Lugano ohne Bertaggia, Canonica, Dahlström, Mirco Müller und Simion (alle verletzt).
Ambri – Fribourg 3:2
Mit zwei Skorerpunkten ist Inti Pestoni der gefeierte Mann beim 3:2-Heimsieg von Ambri-Piotta gegen Fribourg-Gottéron. Weil er die geforderten Fitnesswerte nicht erreicht hatte, war der 35-Jährige von Trainer Jussi Tapola lange nicht eingesetzt worden. Erst im neunten Saisonspiel gab Ambris Lokalheld sein Debüt. Nun prägt Pestoni das Duell mit dem Meister entscheidend.
In der 13. Minute trifft er zum 2:1, in der 38. bereitet er Michael Jolys Siegtor vor. Joly war mit zwei Toren und einem Assist gar an allen Toren der Tessiner beteiligt. Bei Ambris drittem Sieg in Folge wird Pestoni zum besten Spieler seines Teams gewählt und anschliessend zu den Klängen der Siegeshymne «La Montanara» von der Fankurve gefeiert.
Ambri-Piotta - Fribourg-Gottéron 3:2 (2:1, 1:1, 0:0)
5924 Zuschauer. SR Wiegand/Castelli, Huguet/Meusy.
Tore: 2. Joly 1:0. 7. Bertschy (Schild, Streule) 1:1. 13. Pestoni (Kodytek, Joly) 2:1. 38. (37:13) De la Rose 2:2. 38. (37:58) Joly (Pestoni, Worge Kreü) 3:2.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 8mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Järventie; Sörensen.
Ambri-Piotta: Philip Wüthrich; Dario Wüthrich, Pezzullo; Heed, Worge Kreü; Bachmann, Isacco Dotti; Zaccheo Dotti; De Luca, Schnarr, Järventie; Joly, Kodytek, Pestoni; Muggli, Heim, Müller; Borradori, Manix Landry, Lukas Landry; Bosson.
Fribourg-Gottéron: Waeber; Nemeth, Johnson; Seiler, Streule; Rathgeb, Kapla; Jecker; Bertschy, De la Rose, Schild; Hedlund, Schmid, Sörensen; Reber, Borgström, Richard; Nicolet, Dorthe, Marchon; Boppart.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Virtanen (verletzt), Fribourg-Gottéron ohne Glauser, Taibel und Walser (alle verletzt). Fribourg-Gottéron von 58:01 bis 58:22 und 58:57 bis 59:33 ohne Torhüter. (nih/sda)
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