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Champions League

Schweizer Schiri Jaccottet sorgt für Penalty-Skandal und macht sich lächerlich

Schweizer Schiri Jaccottet sorgt für beispielslosen Penalty-Skandal und macht sich lächerlich

24.02.2016, 09:4324.02.2016, 10:10

Im Achtelfinal der Youth League (Champions League für U19-Teams) kommt es zwischen Chelsea und Valencia zum Penaltyschiessen. 1:1 hatte es nach 90 Minuten gestanden. Valencia vergab dabei die grosse Siegchance in der 83. Minute, als Ismael Martinez Muela einen Elfmeter versemmelte. In der Kurzentscheidung siegen die Engländer, allerdings hat von den Spaniern keiner verschossen. Wie ist das möglich?

Die Penalty-Szene im U19-Spiel zwischen Chelsea und Valencia.
streamable

Ganz einfach: Das Schiedsrichtergespann gab den Treffer von Alberto Gil Barea nicht, obwohl dieser klar im Tor war. Der Ball prallte beim ersten Versuch aber von einer Stabilisationsstange im Gehäuse zurück aufs Spielfeld – die Unparteiischen dachten, das Leder sprang vom Pfosten zurück.

Besonders bitter: Der Schiedsrichter ist unser Adrien Jaccottet. Der 32-jährige Super-League-Unparteiische lässt sich auch von den heftigen Protesten Valencias nicht umstimmen. Dafür hagelt es jetzt Spott im Internet, so auch von Valencias Profi-Trainer Gary Neville:

Valencia kündigte noch am Dienstagabend an, bei der UEFA Protest einzulegen. Der Klub beendet die Mitteilung mit: «Zum Schluss möchten wir Chelsea für die Fairness danken, dass sie zugegeben haben, dass der Penalty drin war.»

Im gleichen Penaltyschiessen zeigt Chelsea-Spieler Kasey Palmer den Panenka-Elfmeter. Der Trick funktioniert, aber Goalie Antonio Sivera hat gar keine Freude daran:

(fox)

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