FCZ trotzt am Ende starken Luzernern und siegt knapp +++ Servette schlägt Vaduz
Zürich – Luzern 2:1
Der FCZ begann druckvoll, scheiterte aber mehrmals am starken Luzerner Goalie Karlo Letica. In der 26. Minute war auch er machtlos. Bung Meng Freimann hatte Umeh Emmanuel im Strafraum umgesäbelt, Philippe Kény verwandelte den Penalty aus dem Stand. Kurz nach der Pause lenkte Freimann einen Abschluss von Miguel Reichmuth unglücklich ins eigene Tor ab.
Danach zog sich der FCZ zu weit zurück und lud die Gäste ein. FCZ-Goalie Silas Huber parierte gegen Daniel Mikolajewski, und der eingewechselte Nando Toggenburger vergab zweimal aus bester Position. In der 71. Minute köpfelte Oscar Kabwit einen Eckball von Matteo Di Giusto zum Anschlusstreffer ein. Luzern drängte auf den Ausgleich, doch auch Letica hielt sein Team mit einer Kopfabwehr gegen Emmanuel im Spiel. Zum Punkt reichte es den Innerschweizern nicht.
Für das Team von Udo Portmann wird die Lage nach der dritten Niederlage in den letzten vier Spielen ungemütlicher. Der Vorsprung auf den Barrageplatz beträgt vier Punkte.
Zürich - Luzern 2:1 (1:0)
14'216 Zuschauer. SR Gianforte.
Tore: 26. Kény (Penalty) 1:0. 52. Bung Meng Freimann (Eigentor) 2:0. 71. Kabwit (M. Di Giusto) 2:1.
Zürich: Huber; Lichtenstein, Kamberi, Hack, Walker; Schödler (89. Berisha); Spadanuda (64. N. Di Giusto), Reichmuth, Comenencia (64. Bangoura), Emmanuel; Kény.
Luzern: Letica; Dorn, Bung Hua Freimann, Bung Meng Freimann, Ciganiks; Zimmermann (72. Fernandes), Owusu (57. Toggenburger); Lucas Ferreira (56. Winkler), M. Di Giusto; Kabwit (72. Oehlers), Mikolajewski.
Verwarnungen: 25. Bung Meng Freimann, 49. Reichmuth, 79. Kény.
Servette – Vaduz 2:1
Servette festigt seinen Platz in der oberen Tabellenhälfte. Die Genfer besiegen Aufsteiger Vaduz dank eines späten Treffers von Kingstone Mutandwa 2:1 und feiern den vierten Sieg in den letzten fünf Spielen.
Thomas Lopes brachte Servette in der 15. Minute mit einem Traumtor in Führung. Nach Ballgewinn und Zuspiel von Steve Rouiller zog er aus grosser Distanz mit links ab und traf ins hohe Eck. Kurz darauf hätte das Team von Jocelyn Gourvennec erhöhen müssen. Vaduz-Goalie Leon Schaffran parierte gegen Karlsson, und Mutandwa traf nur den Pfosten. Danach hatten die Liechtensteiner mehr Ballbesitz, fanden gegen die kompakte Genfer Defensive aber kaum ein Durchkommen. Zudem verloren sie Luca Mack früh mit einer Knieverletzung.
Nach der Pause hielt Schaffran sein Team mit mehreren Paraden im Spiel. In der 77. Minute glich Lutfi Dalipi aus, nach einem Doppelpass mit dem eingewechselten Dejan Djokic, der per Hackentrick aufgelegt hatte. Die Freude der Gäste währte nur kurz. Acht Minuten später traf Mutandwa nach Zuspiel von Houboulang Mendes aus 18 Metern flach in die linke Ecke. Vaduz verpasst es damit, im Tabellenkeller gegenüber GC und Lausanne vorzulegen.
Servette - Vaduz 2:1 (1:0)
6850 Zuschauer. SR Cibelli.
Tore: 15. Lopes (Rouiller) 1:0. 77. Dalipi (Djokic) 1:1. 85. Mutandwa (Houboulang Mendes) 2:1.
Servette: Gertmonas; Houboulang Mendes, Rouiller, Burch, Mazikou; Simo (70. Douline), Pedro Naressi; Lambourde (70. Ouattara), Lopes (78. Njoh), Karlsson (90. Allix); Mutandwa.
Vaduz: Schaffran; Hasler (73. Beeli), Lang, Berisha, Schwizer; Mack (34. Walker); Stark (73. Eberhard), Cocic, Cabrera (60. Djokic); Dalipi, Monsberger (73. Kasper).
Verwarnungen: 12. Houboulang Mendes, 24. Rouiller, 25. Pedro Naressi, 37. Cocic, 50. Stark, 61. Hasler. (nih/sda)
YB – St.Gallen
Die Tabelle
Die Torschützenliste
- Johan Manzambis Aston Villa beendet ManCity-Serie
- Miro Muheim spricht über seine Siegestore mit dem HSV – und die offene Zukunft
- Nach Zusammenbruch von Bayern-Coach Kompany: «Er bleibt noch einige Tage im Krankenhaus»
- Er kannte ihn nicht – Lustrinelli lädt «Wer wird Millionär?»-Kandidaten zu Union-Spiel ein
