Sport
Eishockey

Josi trifft bei Moser-Debüt, doch die Preds verlieren trotzdem

St. Louis Blues' Alexander Steen (20) and Nashville Predators' Roman Josi (59), of Switzerland, reach for the puck during the third period of an NHL hockey game Saturday, Feb. 1, 2014, in St ...
Blues siegen nach Penaltys

Josi trifft bei Moser-Debüt, doch die Preds verlieren trotzdem

02.02.2014, 08:2711.11.2020, 10:34

Beim NHL-Debüt seines Teamkollegen Simon Moser gelingt Roman Josi der achte Saisontreffer. Dennoch verlieren die Nashville Predators auswärts gegen die St. Louis Blues 3:4 nach Penaltyschiessen.

Josi brachte die Predators in der 48. Minute mit einem Handgelenkschuss 3:2 in Führung. Doch nur 16 Sekunden später glichen die Blues, die zwischenzeitlich 2:0 vorne gelegen waren, durch Wladimir Tarasenko wieder aus.

Im Penaltyschiessen setzten sich die Gastgeber dank Toren von T.J. Oshie und Tarasenko durch. Für Nashville traf einzig Ryan Ellis, während Josi mit seinem Penaltyversuch scheiterte. Der Berner Verteidiger stand 30:32 Minuten auf dem Eis und kam auf eine Plus-2-Bilanz.

Nur zwei Checks in Mosers Statistik

Nur rund einen Drittel von Josis Spielzeit erhielt Simon Moser, der zu seinem ersten Einsatz überhaupt in der NHL kam. Der 24-jährige Stürmer war von den Nashville Predators aus dem Farmteam Milwaukee Admirals geholt worden.

Der Berner, der wegen eines Schneesturms statt mit dem Flugzeug mit dem Auto anreisen musste, schaffte es rechtzeitig zum Spiel. Moser blieb bei seinem Debüt allerdings unauffällig, in seiner Statistik sind einzig zwei Checks vermerkt.

Hiller vergebens bärenstark

Ebenfalls eine Niederlage setzte es für die Anaheim Ducks ab, die im 57. Saisonspiel erstmals torlos blieben und zu Hause den Dallas Stars 0:2 unterlagen. Goalie Jonas Hiller stoppte bei der 17. Niederlage des NHL-Leaders 25 von 26 Schüssen.

Der Appenzeller, der sich einzig in der 25. Minute Trevor Daley geschlagen geben musste, wurde nach der Partie zum zweitbesten Spieler des Abends gewählt. Anaheims Verteidiger Luca Sbisa kam in gut 15 Minuten Einsatzzeit auf eine ausgeglichene Bilanz.

Keine Skorerpunkte für Niederreiter und Streit

Zu einem Sieg kam Torhüter Reto Berra, der in der 18. Minute für den verletzten Karri Ramo eingewechselt wurde. Die Calgary Flames setzten sich vor heimischem Publikum gegen Minnesota 4:3 nach Verlängerung durch. Stürmer Nino Niederreiter spielte bei den Wild gut 15 Minuten.

Ebenfalls siegreich blieben Verteidiger Mark Streit (17:25 Minuten Einsatzzeit) und die Philadelphia Flyers, die auswärts gegen die Los Angeles Kings 2:0 gewannen. (pre/si)

NHL-Resultate vom Samstag:
San José Sharks – Chicago Blackhawks 2:1
Phoenix Coyotes – Pittsburgh Penguins 3:1
Columbus Blue Jackets – Florida Panthers 4:1
Boston Bruins – Edmonton Oilers 4:0
Anaheim Ducks – Dallas Stars 0:1
St. Louis Blues – Nashville Predators 3:4 nP
Los Angeles Kings – Philadelphia Flyers 0:2
Montreal Canadiens – Tampa Bay Lighning 1:2 nV
Calgary Flames – Minnesota Wild 4:3 nV
Toronto Maple Leafs – Ottawa Senators 6:3
Colorado Avalanche – Buffalo Sabres 7:1
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Zug, Ambri und der SC Bern – die neue Herrlichkeit auf dem Prüfstand
Zug, Ambri und Bern sind nach Punkten pro Spiel die ersten Verfolger der ZSC Lions. Alle drei haben sich nach einer «Revolution» neu aufgestellt. Doch wie viel Substanz steht hinter dem überraschenden Höhenflug?
Ambri, der SCB und Zug haben im Laufe der letzten Saison neben dem Eis für ein buntes Unterhaltungsprogramm gesorgt. Alle drei drechselten allerlei personelle Schlagzeilen. Mit Kommandoenthebungen in den Büros und an der Bande, teuren Schweizer Transfers in Zug, eine Justierung der Torhüterposition in Bern und mehreren neuen Ausländern in Bern und in Ambri.
Zur Story