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Der Bieler PostFinance Top Scorer Luca Cunti, mitte-links, jubelt nach seinem Tor (2-2) mit Biels Fabio Hofer, Biels Yannick Rathgeb, Biels Ramon Tanner, und Biels Samuel Kreis, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und den EHC Biel, in der Postfinance Arena in Bern, am Dienstag, 16. Maerz 2021. (PostFinance/KEYSTONE/Anthony Anex)

Am Ende jubelt Biel: Zum zweiten Mal im zweiten Berner Derby innert 24 Stunden. Bild: keystone

Bern verliert zum zweiten Mal in Folge gegen Biel – Lausanne schlägt Davos



Bern – Biel 2:4

24 Stunden nach dem 5:3-Heimsieg gewann der EHC Biel auch das zweite Duell gegen den SC Bern. In Bern setzte sich Biel nach einem 0:2-Rückstand mit 4:2 durch.

Die 56. Minute brachte Biel diesmal Glück. Am Vorabend hatten sich in dieser Minute die Gemüter erhitzt, als Tristan Scherwey den Bieler Jason Fuchs fair, aber unnötig checkte. Fuchs fehlte beim «Rückspiel» am Dienstag. Diesmal sass in der 56. Minute Tristan Scherwey für Bern auf der Strafbank, und Marc-Antoine Pouliot gelang in Überzahl der «Gamewinner» zum 3:2.

62 Sekunden vor Schluss stellte Janis Moser mit einem Schuss ins leere Tor zum 4:2 Biels zehnten Auswärtssieg aus den letzten elf Spielen sicher. Für Biel präsentiert sich die Ausgangslage im letzten Monat der Qualifikation verheissungsvoll. Die Seeländer rückten mit dem sechsten Sieg in Serie erstmals diese Saison auf Platz 5 vor. Vor Weihnachten hatte Biel noch den 10. Platz belegt.

Biels Cheftrainer Lars Leuenberger, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und den EHC Biel, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Lars Leuenberger schlägt seinen Ex-Klub erneut. Bild: keystone

Bern - Biel 2:4 (1:0, 1:2, 0:2)
0 Zuschauer. - SR Tscherrig/Urban, Obwegeser/Fuchs.
Tore: 10. Conacher (Olofsson, Jeffrey/Powerplaytor) 1:0. 29. (28:14) Scherwey (Praplan, Andersson/Powerplaytor) 2:0. 30. (29:51) Brunner (Kreis) 2:1. 38. Cunti (Hofer) 2:2. 56. Pouliot (Brunner/Powerplaytor) 2:3. 59. Janis Jérôme Moser (bei 4 gegen 5!) 2:4 (ins leere Tor).
Strafen: 8mal 2 plus 10 Minuten (Conacher) gegen Bern, 8mal 2 plus 5 Minuten (Lindbohm) plus 10 Minuten (Forster) plus 2mal Spieldauer (Lindbohm, Forster) gegen Biel. -
PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Cunti.
Bern: Wüthrich; Untersander, Zryd; Andersson, Henauer; Thiry, Beat Gerber; Colin Gerber; Conacher, Jeffrey, Olofsson; Scherwey, Praplan, Pestoni; Sopa, Heim, Simon Moser; Sterchi, Bader, Jeremi Gerber; Berger.
Biel: van Pottelberghe; Kreis, Janis Jérôme Moser; Lindbohm, Rathgeb; Forster, Fey; Ulmer, Bärtschi; Brunner, Pouliot, Rajala; Hofer, Tanner, Kessler; Hügli, Cunti, Künzle; Garessus, Gustafsson, Kohler.
Bemerkungen: Bern ohne Blum, Ruefenacht und Sciaroni (alle verletzt), Biel ohne Fuchs, Hischier, Komarek, Lindgren, Lüthi und Sartori (alle verletzt). Bern von 58:41 bis 58:58 und 59:02 bis 59:26 ohne Torhüter.

Lausanne – Davos 5:3

Lausannes Reaktion auf die zweite Niederlagenserie in dieser Saison (und innerhalb eines Monats) fiel eindrücklich aus. Die Waadtländer besiegten Davos souverän und kaum gefährdet 5:3.

Vor dem Erfolg über Davos hatte Lausanne dreimal hintereinander und neun der letzten zwölf Spiele verloren. In der heimischen Malley-Arena gingen sogar sechs der letzten sieben Spiele verloren. Für Coach Craig MacTavish kam die stark verbesserte Leistung gegen Davos indes nicht überraschend. Die Mannschaft habe erkannt, dass es so nicht weiter gehen könne.

Die Verteidiger verhalfen Lausanne zum Schritt aus der Krise: Joël Genazzi (1:0), Lukas Frick (2:0) und Robin Grossmann (3:0) erzielten in den ersten 28 Minuten die wegweisenden Tore in diesem kapitalen Spiel. Davos kam im Finish zwar noch auf 3:4 heran, erspielte sich aber keine Ausgleichschance mehr und kassierte 63 Sekunden nach dem Anschlusstreffer das 3:5.

De gauche a droite en rouge, le defenseur lausannois Lukas Frick, l'attaquant lausannois Floran Douay, le defenseur lausannois Robin Grossmann et l'attaquant lausannois Emilijus Krakauskas celebrent le 2 a 0 devant le defenseur davosien Lorenz Kienzle, gauche, lors du match a huis clos du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le Lausanne HC, LHC, et HC Davos, HCD, lors der la pandemie de Coronavirus (Covid-19) ce mardi 16 mars 2021 a la patinoire de la Vaudoise Arena a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Lausanne hat gegen Davos lange keine Mühe. Bild: keystone

Lausanne - Davos 5:3 (2:0, 1:1, 2:2)
1 Zuschauer. - SR Lemelin/Mollard, Schlegel/Burgy.
Tore: 11. Genazzi (Emmerton, Bertschy) 1:0. 19. Frick (Krakauskas) 2:0. 28. Grossmann (Emmerton) 3:0. 38. Ullström (Ambühl/bei 5 gegen 3) 3:1. 50. Emmerton (Frick) 4:1. 53. Frehner (Barandun) 4:2. 58. (57:41) Nygren (Corvi, Ambühl) 4:3. 59. (58:44) Hudon (Krakauskas) 5:3 (ins leere Tor).
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lausanne, 5mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Jung, Nygren) gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Malgin; Corvi.
Lausanne: Stephan; Genazzi, Barberio; Heldner, Frick; Grossmann, Marti; Krueger, Arnold; Gibbons, Malgin, Hudon; Bertschy, Emmerton, Kenins; Bozon, Jäger, Douay; Krakauskas, Froidevaux, Antonietti.
Davos: Sandro Aeschlimann; Nygren, Heinen; Kienzle, Sund; Barandun, Jung; Hänggi; Marc Wieser, Ullström, Nussbaumer; Ambühl, Corvi, Turunen; Frehner, Egli, Baumgartner; Ritzmann, Marc Aeschlimann, Canova.
Bemerkungen: Lausanne ohne Jooris, Maillard, Volejnicek (alle verletzt) und Almond (gesperrt), Davos ohne Du Bois, Guerra, Mayer, Paschoud, Rubanik, Dino Wieser (alle verletzt) und Palushaj (überzähliger Ausländer). Davos von 57:48 bis 58:44 und ab 59:24 ohne Torhüter. (abu/sda)

Tabelle

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