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Arbeitssieg von Leader Zug – Biel verschafft sich im Strichkampf etwas Luft



EV Zug – SCL Tigers

Der EV Zug revanchiert sich drei Tage nach der 1:5-Ohrfeige in Langnau mit einem hart erarbeiteten 2:1-Heimsieg gegen die SCL Tigers und festigt seine Leaderposition.

Allerdings benötigte Zug gegen die zähen und mehrheitlich disziplinierten Langnauer vorab auch Geduld. Der EVZ lag nach dem ersten Drittel 0:1 zurück.

Der Langnauer PostFinance-Topskorer Harri Pesonen nutzte die erste Powerplay-Möglichkeit der Gäste kaltblütig aus. Doch im Mitteldrittel sorgten Zugs Viertlinien-Center Yannick-Lennart Albrecht sowie Lino Martschini (in Überzahl) mit ihren Toren bis zur Spielmitte für die siegbringende Wende. Martschinis zehnter Meisterschaftstreffer bereitete Topskorer Grégory Hofmann mit seinem 20. Assist in der laufenden National-League-Saison vor.

Beim EV Zug stand im Gegensatz zum 1:5 in Langnau vom letzten Samstag diesmal wieder Nationalgoalie Leonardo Genoni zwischen den Pfosten. Bei Langnau kehrte Andrea Glauser nach mehrwöchiger Verletzungspause ins Line-Up zurück. Der Verteidiger hatte sich im Dezember ebenfalls in Zug eine Verletzung zugezogen.

Die Zuger feiern den Sieg beim Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem EV Zug und den SCL Tigers vom Dienstag, 21. Januar 2020 in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler).

Die Zuger feiern den Sieg. Bild: KEYSTONE

Biel – Ambri-Piotta

Biel feiert im vierten Duell mit Ambri-Piotta in dieser Meisterschaft den ersten Sieg. Zwei Tore im Mitteldrittel reichen den Seeländern zum 3:1-Heimerfolg.

Alle guten Dinge sind vier, heisst es für die Bieler. Nach drei knappen Niederlagen (1:3, 2:3 und 4:5 n.V.) klappte es für die Bieler gegen Ambri-Piotta endlich mit dem ersten Sieg in dieser Meisterschaft. Dank dem dritten Heimerfolg de Suite beträgt der Abstand auf den Playoff-Strich nun sechs Punkte. Derweil scheint Ambri-Piotta den Kontakt zur direkten Konkurrenz zu verlieren.

Die Entscheidung fiel im Mitteldrittel. Nachdem Luca Cunti einen Penalty verschossen hatte, traf der Österreicher Peter Schneider im Powerplay zum 2:1. Für das 3:1 zeichnete Biels 19-jähriger Stürmer Gilian Kohler verantwortlich, der sein erstes Tor in der National League erzielte. Im Startdrittel hatten die Bieler eine fünfminütige Unterzahlsituation unbeschadet überstanden.

Biels Topscorer Toni Rajala trifft Ambris Jannik Fischer mit dem Stock im Gesicht, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und HC Ambri-Piotta, am Dienstag, 21. Januar 2020, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Biels Topscorer Toni Rajala trifft Ambris Jannik Fischer mit dem Stock im Gesicht. Bild: KEYSTONE

Lugano – Rapperswil

Lugano feierte im Kampf um die Playoff-Plätze einen eminent wichtigen Sieg. Die Tessiner schlugen die Rapperswil-Jona Lakers zuhause 2:1 und verbesserten sich damit vom 9. in den 6. Rang.

Das Heimspiel gegen den Tabellenletzten wurde für Lugano zur Geduldsprobe. Lange rannte das Team von Serge Pelletier erfolglos gegen das Rapperswiler Tor an, ehe Alessio Bertaggia seine Farben nach 39 Minuten und 27 Sekunden erlöste. Der Nationalstürmer traf mit dem 30. Abschlussversuch der Luganesi zum 1:1-Ausgleich. Nur 38 Sekunden nach der zweiten Pause erzielte Reto Suri nach einem missglückten Ausflug von Lakers-Goalie Melvin Nyffeler das 2:1-Siegtor. Danach rettete Lugano den vierten Sieg aus den letzten fünf Partien über die Zeit.

Die Rapperswil-Jona Lakers, die seit dem 21. Dezember 2010 und nunmehr 15 Spielen auf einen Sieg in der Resega warten, waren in der 9. Minute durch Topskorer Roman Cervenka in Führung gegangen. Der Tscheche profitierte von einem unglücklichen Ablenker von Lugano-Verteidiger Benoît Jecker.

Rapperswil's player Florian Schmuckli, left, fights for the puck with Lugano?s player David McIntyre, right, during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2019/20 between HC HC Lugano and SC Rapperswil-Jona Lakers at the ice stadium Corner Arena in Lugano, Switzerland, Tuesday, January, 21, 2020. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Luganos David McIntyre nimmt eine Flugstunde bei Rappis Florian Schmuckli. Bild: KEYSTONE/Ti-Press

(jaw/sda)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Theophilus Carter 21.01.2020 23:09
    Highlight Highlight Ambri ist wie der Ballenberg. Eigentlich völlig wertlos; steht aber unter Heimatschutz.
  • Dynamischer-Muzzi 21.01.2020 20:39
    Highlight Highlight Die Strafe gegen Riat ist ja wohl der absolute Witz! Was bitte hat er gemacht?? Stockschlag??? Ich frage mich wo?? 😠😠
    • davej 22.01.2020 10:29
      Highlight Highlight Riat hat gar nichts gemacht. Er hat den Ambri Spieler nicht einmal getroffen. Die 5er Strafe gegen Riat war ein Witz. Aber dafür hätte Forster ein 5er kassieren sollen, für sein Crosscheck gegen den Nacken von Müller. Wollte Forster ihm das Genick brechen? Reicht schon, dass Forster die Karriere von Nilson beendet hat...
      Das erste Tor von Biel war eine klare Torhüter Behinderung. Die Schiedsrichter waren wieder einmal unglaublich schlecht.. auf beiden Seiten.

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