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Zuerichs Torhueter Lukas Flueeler, links, macht seinem Kollegen Wolfgang Zuerrer Platz im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und den ZSC Lions, am Montag, 23. Dezember 2019, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Schneider).

Nach einem frühen Goaliewechsel holt sich der ZSC noch den Sieg. Bild: KEYSTONE

ZSC mit dramatischer Wende in Biel – Zug ist neuer Leader – Lugano verliert erneut



Zug – Bern 1:0

Der EV Zug feierte den vierten Sieg in Serie und den neunten in den letzten elf Spielen. Die Zentralschweizer bezwangen Titelverteidiger Bern 1:0 und steigen als Leader ins neue Jahr.

Den einzigen Treffer der Partie in der mit 7200 Zuschauern ausverkauften Arena erzielte Carl Klingberg in der 46. Minute. Der Schwede war im Powerplay nach einem Abpraller erfolgreich. Somit entschieden die Zuger auch das dritte Saisonduell gegen den SCB für sich.

Zwar wäre es falsch, von einem unverdienten Sieg der Gastgeber zu sprechen. Allerdings hätten auch die Berner durchaus gewinnen können. Die Gäste drückten in der Schlussphase mächtig auf den Ausgleich. Schon zuvor hatten sie gute Möglichkeiten zum 1:0 gehabt. In der 34. Minute beispielsweise scheiterte PostFinance-Topskorer Mark Arcobello alleine vor Leonardo Genoni.

Der EVZ-Keeper hat nach einem durchzogenen Saisonstart zur alten Stärke zurückgefunden. Dank 32 Paraden feierte er nach dem 3:0 gegen Lausanne am vergangenen Dienstag den zweiten Shutout in der laufenden Meisterschaft. Auch der Berner Goalie Tomi Karhunen zeigte eine sehr starke Leistung. Die attraktive Partie hätte mehr als ein Tor verdient.

Gregory Hofmann von Zug beim Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem EV Zug und dem SC Bern vom Montag, 23. Dezember 2019 in Zug. (PPR/Urs Flueeler).

Bild: KEYSTONE

Zug - Bern 1:0 (0:0, 0:0, 1:0)
7200 Zuschauer (ausverkauft). - SR Stricker/Müller, Schlegel/Ambrosetti.
Tore: 46. Klingberg (Hofmann/Ausschlüsse Diaz; Sciaroni, Praplan) 1:0.
Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten (Morant) gegen Zug, 8mal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Hofmann; Arcobello.
Zug: Genoni; Thiry, Alatalo; Schlumpf, Geisser; Diaz, Morant; Zryd; Martschini, Lindberg, Thorell; Klingberg, Kovar, Hofmann; Simion, Senteler, Zehnder; Volejnicek, Albrecht, Volejnicek.
Bern: Karhunen; Untersander, MacDonald; Krueger, Blum; Andersson, Beat Gerber; Burren; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Sciaroni, Heim, Scherwey; Praplan, Ebbett, Pestoni; Spiller, Berger, Kämpf.
Bemerkungen: Zug ohne Hollenstein (U20-WM), Bachofner, Stadler, Schnyder, Zgraggen und Langenegger. Bern ohne Grassi und Bieber (alle verletzt), Mursak (krank), Jeremi Gerber und Henauer (beide U20-WM). - Timeout Bern (58.), von 57:52 bis 58:08 und ab 58:15 ohne Goalie.

Biel – Zürich 4:5nV

Die ZSC Lions reagieren auf die Klatsche gegen Lausanne und feiern in Biel einen Auswärtssieg. Dabei vollendeten die Zürcher eine spektakuläre Wende. Weil Zug aber in Bern gewann, sind die Zürcher erstmals in dieser Saison nicht mehr Leader.

Die Lions legen in Biel einen veritablen Fehlstart hin. Nach 15 Minuten und sechs Schüssen des Heimteams stand es bereits 0:3 aus der Sicht der Zürcher. Und Stammkeeper Lukas Flüeler hatte Feierabend und musste dem 23-Jährigen Wolfgang Zürrer Platz machen.

Danach wachten die Lions allerdings auf. Glichen die Partie bis zur 42. Minute wieder aus. Danach schien der Leader sich die Butter aber wieder vom Brot nehmen zu lassen. Salmela brachte Biel abermals in Führung. Der ZSC kämpfte sich aber noch einmal zurück, glich durch Chris Baltisberger wieder aus. Und in der Verlängerung war es Raphael Prassl, der den Gästen den Zusatzpunkt sicherte.

Biels Kevin Fey, links, und Goalie Jonas Hiller, Mitte, sind geschlagen, Zuerichs Marcus Krueger trifft zum 3:2 im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und den ZSC Lions, am Montag, 23. Dezember 2019, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Schneider).

Bild: KEYSTONE

Biel - ZSC Lions (3:1, 0:1, 1:2, 0:1) n.V.
6281 Zuschauer. - SR Salonen/Mollard, Fuchs/Wermeille. - Tore: 3. Tschantré 1:0. 10. Rajala (Fuchs) 2:0. 16. Ullström (Fuchs/ Ausschluss Sutter) 3:0. 19. Krüger 3:1. 35. Krüger (Geering/Ausschluss Rathgeb) 3:2. 42. Diem (Krüger) 3:3. 54. Salmela (Künzle, Ullström) 4:3. 59. (58:29) Chris Baltisberger 4:4 (ohne Goalie). 61. (60:43) Prassl (Wick) 4:5.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Biel, 5mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Rajala; Roe.
Biel: Hiller; Sataric, Salmela; Kreis, Fey; Rathgeb, Forster; Fuchs, Ullström, Rajala; Brunner, Cunti, Künzle; Schneider, Gustafsson, Ulmer; Tschantré, Neuenschwander , Schläpfer; Bärtschi.
ZSC Lions: Flüeler/Zürrer (ab 16.); Noreau, Marti; Blindenbacher, Geering; Trutmann, Phil Baltisberger; Sutter; Suter, Roe, Wick; Hollenstein, Prassl, Bodenmann; Pettersson, Krüger, Diem; Chris Baltisberger, Schäppi, Pedretti; Sigrist.
Bemerkungen: Biel ohne Pouliot, Hügli, Riat, Lüthi (alle verletzt), Moser und Kohler (U20 Nati). ZSC Lions ohne Berni (alle U20-WM). - 21. Pfostenschuss Roe. - Timeout ZSC (56:48), danach bis 58:29 ohne Goalie.

Ambri – Davos 4:5nP

Ambri-Piotta führte in der ausverkauften Valascia-Eishalle dreimal (1:0, 2:1 und 3:2). Im Schlussabschnitt stand indessen der HC Davos nach Sven Jungs Führungstreffer zum 4:3 dem Sieg näher. Der Slowene Robert Sabolic glich für Ambri mit seinem dritten Saisontor in der 54. Minute aus.

In der Overtime ging das muntere Hin und Her weiter: Zuerst spielte Davos Powerplay, danach konnte Ambri sogar während zwei Minuten zu fünft gegen drei Davoser den Sieg anvisieren. Letztlich kam es zum Penaltyschiessen, in dem nur die Davoser Aaron Palushaj und Mattias Tedenby reüssierten. Der Amerikaner Palushaj war mit zwei Ausgleichstreffern (Saisontore Nummern 10 und 11) und dem Siegtor im Penaltyschiessen Davos' Matchwinner.

Ambri kassierte nach fünf Siegen hintereinander erstmals wieder eine Niederlage. Die Leventiner hätten drei Tage vor dem Debüt am Spengler Cup zum ersten Mal seit mehr als sechs Jahren in der National League sechs Siege de suite feiern können.

Davos's player Perttu Lindgren, left, fights for the puck with Ambri's player Marco Mueller, right, during the preliminary round game of National League Swiss Championship between HC Ambri Piotta and HC Davos, at the ice stadium Valascia in Ambri, on Monday, 23 December 2019. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Bild: TI-PRESS

Ambri-Piotta - Davos 4:5 (2:1, 1:2, 1:1, 0:0) n.P.
6500 Zuschauer (ausverkauft). - SR Hebeisen/Urban, Cattaneo/Wolf.
Tore: 15. (14:47) Flynn (Sabolic, Plastino/Ausschluss Baumgartner) 1:0. 16. (15:41) Palushaj (Baumgartner) 1:1. 18. Fora (D'Agostini) 2:1. 23. Palushaj (Lindgren, Corvi/Ausschluss Dotti) 2:2. 28. Hinterkircher (Goi) 3:2. 31. Corvi (Lindgren, Rantakari/Ausschluss Zwerger) 3:3. 50. Jung (Du Bois) 3:4. 54. Sabolic 4:4.
Penaltyschiessen: Sabolic -, Corvi -; Flynn -, Palushaj 0:1; Müller -, Tedenby 0:2; Zwerger -.
Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten (Jelovac) gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: D'Agostini; Lindgren.
Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Fischer; Fora, Dotti; Ngoy, Jelovac; Fohrler, Pinana; D'Agostini, Flynn, Sabolic; Neuenschwander, Müller, Zwerger; Trisconi, Goi, Hinterkircher; Incir, Neuenschwander, Mazzolini.
Davos: Aeschlimann; Du Bois, Jung; Rantakari, Guerra; Stoop, Kienzle; Barandun; Marc Wieser, Lindgren, Tedenby; Ambühl, Corvi, Herzog; Hischier, Baumgartner, Palushaj; Kessler, Marc Aeschlimann, Frehner; Bader.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, Conz, Dal Pian, Hofer, Kneubuehler, Kostner, Novotny, Rohrbach und Upshall, Davos ohne Egli, Paschoud, Dino Wieser (alle verletzt) und Nygren (überzähliger Ausländer). - Timeouts: Ambri (64.); Davos (61.).

Rapperswil – Fribourg 2:3nV

Nach zwei Zu-Null-Niederlagen kehrte Fribourg zum Siegen zurück. Gottéron gewann bei den Rapperswil-Jona Lakers 3:2 nach Verlängerung.

Das entscheidende Tor erzielte Killian Mottet in der 64. Minute, nachdem er schon zum 2:0 (25.) erfolgreich gewesen war. Das 1:0 von Verteidiger Jérémie Kamerzin (22.) war der erste Treffer für Fribourg nach 176:41 Minuten ohne Torerfolg. Die Lakers reagierten mit einem Doppelschlag innert 97 Sekunden durch Roman Cervenka (30.) und Andrew Rowe (31.), der im Powerplay reüssierte.

Dennoch feierte Fribourgs Goalie Reto Berra einen «Shutout». Wegen Problemen mit den Schlittschuhen wurde er zwischen der 27. und der 35. Minute durch Ludovic Waeber ersetzt. Die Lakers verloren zum vierten Mal hintereinander und zum 13. Mal in den letzten 16 Spielen. Sie drohen am Tabellenende den Anschluss zu verlieren; der Rückstand auf das zweitletzte Lugano beträgt vier Punkte. Fribourg, das zuvor auswärts dreimal hintereinander verloren hatte, liegt nun schon sieben Zähler vor den St. Gallern.

Gotterons Julien Sprunger, links kaempft um den Puck gegen Rapperswils Dominik Egli, rechts, im Eishockeyspiel der National League zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Fribourg Gotteron am Montag, 23. Dezember 2019, in der St. Galler Kantonalbank Arena in Rapperswil-Jona. (PPR/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Rapperswil-Jona Lakers - Fribourg-Gottéron 2:3 (0:0, 2:2, 0:0, 0:1) n.V.
4019 Zuschauer. - SR Dipietro/Nikolic; Kaderli/Dreyfus.
Tore: 22. Kamerzin (Bykow) 0:1. 25. Mottet (Sprunger, Desharnais) 0:2. 30. (29:19) Cervenka (Rowe) 1:2. 31. (30:56) Rowe (Cervenka, Wellman/Ausschluss Mottet) 2:2. 64. Mottet (Furrer) 2:3.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers, 2mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Clark; Desharnais.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Egli, Randegger; Vukovic, Schmuckli; Hächler, Maier; Gurtner, Dufner; Clark, Rowe, Cervenka; Wellman, Dünner, Eggenberger; Loosli, Schlagenhauf, Sandro Forrer; Hüsler, Ness, Rehak.
Fribourg-Gottéron: Berra/Waeber (27. bis 35.); Gunderson, Stalder; Kamerzin, Furrer; Abplanalp, Chavaillaz; Gähler, Marti; Sprunger, Desharnais, Stalberg; Brodin, Bykow, Mottet; Marchon, Walser, Lhotak; Lauper, Mojonnier, Vauclair.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Schneeberger (gesperrt), Kristo (überzähliger Ausländer), Casutt, Mosimann, Profico, Simek, Hollenstein und Schweri. Fribourg-Gottéron ohne Marco Forrer, Schmutz, Rossi (alle verletzt) und Schmid (U20-WM). - Timeout Lakers (54.).

Lugano – Lausanne 0:2

Auch im zweiten Spiel unter Trainer Serge Pelletier fand der HC Lugano den Weg zum Sieg noch nicht. Die Luganesi verloren gegen Lausanne mit 0:2.

Joel Genazzi erzielte in der 16. Minute in Überzahl nach brillanter Vorarbeit von Tyler Moy den vorentscheidenden Treffer. Lugano bemühte sich trotz des Rückstands um defensive Stabilität. Vorne gelang den Tessinern aber nichts: Erstmals seit dem 23. Oktober 2018 (0:1 gegen Zug) brachte Lugano in der Resega kein Tor zu Stande. 20 Sekunden vor Schluss stellte Christoph Bertschy mit einem Schuss ins leere Tor Lausannes Auswärtssieg sicher.

Von den letzten acht Heimspielen gewann Lugano bloss noch zwei. Lausanne kam nach einer Niederlagenserie (5 Spiele) zum zweiten Sieg hintereinander, spielte aber auch während der kurzen Krise auf fremdem Eis solide: Das Team von Ville Peltonen, einst grandioser Spieler in Lugano, punktete in den letzten sechs Auswärtsspielen immer und gewann viermal. Aus den bislang drei Direktbegegnungen gegen Lausanne holte Lugano in dieser Saison keinen einzigen Punkt.

Lausanne's player Cody Almond, Lausanne's player Joel Genazzi and Lausanne's player Cory Emmerton, from left, celebrate the 0-1 goal next to Lugano's goalkeeper Sandro Zurkirchen, left, during the preliminary round game of National League A Swiss Championship between HC Lugano and HC Lausanne, at the ice stadium Corner Arena in Lugano, on Monday, 23 December 2019. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Bild: TI-PRESS

Lugano - Lausanne 0:2 (0:1, 0:0, 0:1)
6120 Zuschauer. - SR Lemelin/Nikolic, Bürgi/Kovacs.
Tore: 16. Genazzi (Moy/Ausschluss Riva) 0:1. 60. (59:40) Bertschy (Emmerton) 0:2 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 2mal 2 Minuten gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Klasen; Joffrey.
Lugano: Zurkirchen; Postma, Riva; Chiesa, Wellinger; Loeffel, Jecker; Ronchetti, Haussener; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Fazzini, Lajunen, Suri; Bürgler, Sannitz, Lammer; Zangger, Romanenghi, Walker.
Lausanne: Stephan, Heldner, Grossmann; Lindbohm, Frick; Nodari, Genazzi; Oejdemark; Bertschy, Jooris, Kenins; Moy, Emmerton, Leone; Almond, Jeffrey, Herren; Traber, Froidevaux, Roberts.
Bemerkungen: Lugano ohne Jörg, Morini, Vauclair (alle verletzt) und Chorney (überzähliger Ausländer), Lausanne ohne Antonietti, Vermin (beide verletzt) und Junland (überzähliger Ausländer). - Lattenschuss Bertschy (16.). - Timeout Lugano (58.).

Langnau – Genf 1:2nP

Wie schon am Freitag gegen Bern (1:2 n.V.) dominierten die SCL Tigers auch Genf-Servette, wurden für einen grossen Aufwand aber erneut nur schlecht honoriert. Servette setzte sich mit 2:1 nach Penaltyschiessen durch.

Langnau schoss fast doppelt so oft als Servette aufs Tor (36:19 Schüsse). Weil aber der Langnauer Benjamin Neukom in der Vorwärtsbewegung den Puck verlor, was Tim Bozon zum 1:0 für Servette nützte (23.), und weil Tigers-Goalie Ivars Punnenovs im Penaltyschiessen dreimal bezwungen wurde, kamen die Emmentaler wieder nicht zum Sieg. Genfs Goalie Robert Mayer (35 Paraden plus drei parierte Penaltys) verhalf den Servettiens zum Sieg.

Zu den besten Momenten kam Langnau im dritten Abschnitt, den sie mit 13:2 Schüssen fast nach Belieben dominierten. Ben Maxwell glich in der 44. Minute zum 1:1 aus. In der 51. Minute bot sich Verteidiger Claudio Cadonau mit einem Penalty die Möglichkeit, Langnau in Führung zu bringen. Penaltys bringen Langnau in dieser Saison aber kein Glück: Die Tigers verschossen alle vier Penaltys, die sie in dieser Saison vor Penaltyschiessen zugesprochen bekamen. Und auch in den Penaltyschiessen nach den Verlängerungen präsentiert sich die Bilanz mit nur einem Sieg aus vier Chancen nicht erfreulich.

Tigers Goalie Ivars Punnenovs in Aktion, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und Genf-Servette HC, am Montag, 23. Dezember 2019, im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Bild: KEYSTONE

SCL Tigers - Genève-Servette 1:2 (0:0, 0:1, 1:0, 0:0) n.P.
5951 Zuschauer. - SR Fluri/Hungerbühler, Altmann/Steenstra. -
Tore: 23. Bozon (Richard) 0:1. 44. Maxwell (Pesonen) 1:1.
Penaltyschiessen: Smirnovs 0:1, Blaser 1:1; Richard -, Cadonau -; Tömmernes 1:2, Diem 2:2; Fehr -, Pesonen -; Winnik 2:3, Maxwell -.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Pesonen; Winnik.
SCL Tigers: Punnenovs; Cadonau, Leeger; Erni, Lardi; Schilt, Blaser; Huguenin; Schmutz, Maxwell, Pesonen; Berger, Gagnon, DiDomenico; Kuonen, Diem, Neukom; Andersons, In-Albon, Sturny.
Genève-Servette: Mayer; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Mercier, Le Coultre; Völlmin; Bozon, Richard, Rod; Miranda, Fehr, Winnik; Kyparissis, Kast, Smirnovs; Riat, Berthon, Douay; Tanner.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Dostoinow, Glauser, Rüegsegger (alle verletzt), Earl und Elo (beide überzählige Ausländer), Genève-Servette ohne Descloux, Fritsche, Maillard, Smons, Wick (alle verletzt) und Wingels (gesperrt). - Pfostenschuss Lardi (27.). - Cadonau verschiesst Penalty (51.). - Timeout SCL Tigers (64.). (abu/sda)

Die Tabelle:

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