Lions lassen auch Davos keine Chance – Bern immer besser in Fahrt – Zug bremst Ajoie
Davos – ZSC Lions 1:5
Den Startrekord in der National League hatten die ZSC Lions schon länger, mit einem 5:1 in Davos machen sie nun das Dutzend voll. Sie haben damit jeden Gegner ausser Zug einmal geschlagen. Der letztjährige Davoser Simon Knak mit seinem bereits neunten Saisontor und Sven Andrighetto bringen die Gäste bereits im Startdrittel auf Kurs. Es ist für die Löwen auch eine Revanche für die deutliche Halbfinal-Niederlage in den Playoffs. In dieser Saison tut sich der HCD deutlich schwerer und verliert bereits das vierte Heimspiel.
Davos - ZSC Lions 1:5 (0:2, 0:0, 1:3)
6547 Zuschauer. - SR Stricker/Borga, Muggli/Bichsel.
Tore: 15. Knak (Malgin, Andrighetto) 0:1. 17. Andrighetto (Knak) 0:2. 43. Strömwall (Andrighetto, Malgin) 0:3. 47. Riedi (Strömwall, Baechler) 0:4. 53. Zadina (Tambellini/Unterzahltor!) 1:4. 57. Gruber (Weber) 1:5.
Strafen: 5 Minuten (Jäger) gegen Davos, 2mal 2 plus 5 Minuten (Knak) gegen ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Zadina; Malgin.
Davos: Hollenstein; Egli, Jung; Allard, Frick; Andersson, Gernat; Van der Kaaij; Frehner, Corvi, Zadina; Kessler, Waidacher, Parrée; Aebli, Nussbaumer, Lemieux; Steiner, Jäger, Tambellini.
ZSC Lions: Hrubec; Weber, Berni; Kukan, Marti; Lehtonen, Geering; Schwendeler; Andrighetto, Malgin, Knak; Frödén, Lammikko, Balcers; Strömwall, Baechler, Gruber; Bader, Sigrist, Riedi; Baltisberger.
Bemerkungen: Davos ohne Asplund, Gross, Ryfors und Schreiber (alle verletzt), ZSC Lions ohne Grant (überzähliger Ausländer).
Langnau – Bern 1:3
Beim SC Bern zeigt die Formkurve weiter nach oben. Beim 3:1 im Kantonsderby bei den SCL Tigers feiert das Team von Trainer Serge Aubin den vierten Sieg in Serie. Eine solche Serie war den Bernern in den vergangenen beiden Saisons jeweils nur einmal gelungen, allerdings nie so früh. Zum Mann des Abends avanciert Goalie Christof von Burg, der die Langnauer mit mehreren starken Paraden verzweifeln lässt. Einzig Julian Schmutz bezwingt ihn in der 36. Minute im Powerplay.
In der Berner Offensive sorgt Rodrigo Abols für die entscheidenden Akzente. Der Lette trifft jeweils in der 14. Minute des Start- und Mitteldrittels und bringt die Gäste damit 2:0 in Führung. Die SCL Tigers kassieren nach zuvor vier Siegen in Serie bereits die dritte Niederlage hintereinander.
SCL Tigers - Bern 1:3 (0:1, 1:1, 0:1)
6000 Zuschauer. - SR Lemelin (USA)/Wedin (SWE), Obwegeser/Hanning (SWE).
Tore: 14. Abols (Merelä, Marchon) 0:1. 34. Abols (Marchon, Mitchell) 0:2. 36. Julian Schmutz (Björninen, Mäenalanen/Powerplaytor) 1:2. 60. (59:47) Merelä (Mitchell) 1:3 (ins leere Tor).
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 4mal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Emil Pettersson; Mitchell.
SCL Tigers: Meyer; Noah Meier, Riikola; Kinnunen, Nussbaumer; Gian Meier, Baltisberger; Nik Lehmann; Allenspach, Björninen, Mäenalanen; Bachofner, Emil Pettersson, Dahlen; Julian Schmutz, Flavio Schmutz, Eggenberger; Petrini, Ramsauer, Wagner; Aeschlimann.
Bern: Von Burg; Mitchell, Kreis; Dionicio, Lindholm; Balestra, Rhyn; Füllemann; Bemström, Müller, Aaltonen; Marco Lehmann, Baumgartner, Grossniklaus; Merelä, Abols, Marchon; Scherwey, Graf, Ritzmann; Alge.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne André Petersson, Salzgeber (beide krank), Erni und Lapinskis (beide verletzt), Bern ohne Milano und Rohrbach (beide verletzt). SCL Tigers von 57:58 bis 59:47 ohne Torhüter.
Ajoie – Zug 1:2
Der EV Zug beendete seine lange Auswärtsserie mit einem 2:1-Sieg bei Ajoie. Der Siegtreffer gegen das Überraschungsteam dieser Saison gelingt Routinier Raphael Diaz in der vierten Minute des Schlussdrittels. Der 40-jährige Verteidiger trifft per Weitschuss erstmals in dieser Spielzeit. Zuvor hatte Jerry Turkulainen Ajoie in Führung gebracht, ehe Vinzenz Rohrer in Unterzahl für Zug ausglich. Wegen des Stadionumbaus musste der EVZ seine ersten acht Meisterschaftsspiele auswärts bestreiten. Am kommenden Freitag folgt gegen Lausanne das erste Heimspiel der Saison.
Ajoie - Zug 1:2 (0:0, 1:1, 0:1)
5071 Zuschauer. - SR Hungerbühler/MacFarlane (USA), Allenspach/Humair.
Tore: 27. Turkulainen (Robin/Powerplaytor) 1:0. 30. Rohrer (Tobias Geisser/Unterzahltor!) 1:1. 44. Diaz (Kubalik) 1:2.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Ajoie, 3mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Tanus; Kovar.
Ajoie: Keller; Anttoni Honka, Zgraggen; Julius Honka, Fey; Christe, Pilet; Horak; Robin, Smirnovs, Tanus; Turkulainen, Devos, Nättinen; Sopa, Wick, Cormier; Christen, Diem, Cavalleri; Tarchini.
Zug: Genoni; Diaz, Sklenicka; Schneller, Moverare; Tobias Geisser, Riva; Stadler; Tatar, Kovar, Wingerli; Künzle, Rohrer, Kubalik; Petrovic, Senteler, Hofmann; Gredig, Leuenberger, Antenen; Lindemann.
Bemerkungen: Ajoie ohne Carr (gesperrt), Berthoud und Gerber (beide verletzt), Zug ohne Bengtsson, Egli und Martschini (alle verletzt). Ajoie ab 58:00 ohne Torhüter.
Fribourg – Lugano 6:1
Lugano bezahlt bei seinem Gastspiel in Freiburg einen hohen Preis für eine Fünfminuten-Strafe gegen Rasmus Kupari. Als der finnische Stürmer in der 27. Minute für einen unerlaubten Check rausgeschickt wird, führen die Tessiner 0:1. In der 32. Minute erzielt der Meister durch Christoph Bertschy das 4:1. Das beste Powerplay-Team der Liga nutzt die Überzahl gleich zu vier Treffern. Gottéron bleibt zuhause eine Macht und reagiert auf den ersten Ausrutscher gegen Ambri-Piotta (1:2) mit dem fünften Heimsieg. Vor allem hat sich die Liste der Verletzten bei Fribourg deutlich gelichtet.
Fribourg-Gottéron - Lugano 6:1 (0:1, 4:0, 2:0)
9620 Zuschauer. - SR Ruprecht/Wiegand, Duc/Meusy.
Tore: 17. Fazzini (Thomson, Lycksell/Powerplaytor) 0:1. 29. (28:58) Rathgeb (Bertschy, Kapla/Powerplaytor) 1:1. 30. (29:56) Sörensen (Johnson, Schmid/Powerplaytor) 2:1. 31. (30:42) Rathgeb (Sörensen, Bertschy/bei 5 gegen 3) 3:1. 32. (31:12) Bertschy (Kapla, Richard/Powerplaytor) 4:1. 47. Borgström (Nicolet, Rathgeb) 5:1. 51. Johnson (De la Rose/Powerplaytor) 6:1.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 6mal 2 plus 5 Minuten (Kupari) gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Sörensen; Innala.
Fribourg-Gottéron: Waeber; Nemeth, Johnson; Seiler, Streule; Rathgeb, Kapla; Jecker; Bertschy, De la Rose, Schild; Dorthe, Schmid, Sörensen; Reber, Borgström, Richard; Nicolet, Taibel, Marchon; Hedlund.
Lugano: Schlegel; Thomson, Jesper Peltonen; Guebey, Alatalo; Aebischer, Brian Zanetti; Cjunskis; Bertaggia, Thürkauf, Innala; Fazzini, Sanford, Lycksell; Kupari, Shore, Olsson; Marco Zanetti, Morini, Tanner; Aleksi Peltonen.
Bemerkungen: Lugano ohne Canonica, Dahlström, Müller und Simion (alle verletzt).
Lausanne – Kloten 5:2
Der Lausanne HC kommt mit 5:2 zu einem hart erkämpften Sieg gegen das Schlusslicht Kloten. Die Zürcher Unterländer verlieren zum zehnten Mal in den letzten elf Spielen, wehren sich aber bis zum Schluss. Erst in der 58. Minute entscheidet Michael Fora, der bereits zum 2:1 getroffen hatte, die Partie mit dem 4:2. Vor allem aber vermelden die Waadtländer die Verpflichtung des von der halben Liga gejagten Nationalspielers Philipp Kurashev, der in der NHL keinen neuen Vertrag mehr erhalten hat.
Lausanne - Kloten 5:2 (1:0, 2:2, 2:0)
9201 Zuschauer. - SR Piechaczek (GER)/Stolc (SVK), Huguet/Bürgy.
Tore: 18. Carrick (Caggiula, Rüegsegger) 1:0. 22. Luoto (Lindroth/Powerplaytor) 1:1. 30. (29:14) Fora (Suomela/Unterzahltor!) 2:1. 31. (30:34) Caggiula (Unterzahltor!) 3:1. 39. Puhakka (Johansson) 3:2. 58. (57:19) Fora (Zehnder) 4:2. 59. (58:17) Riat (Suomela) 5:2 (ins leere Tor).
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Fuchs; Puhakka.
Lausanne: Pasche; Fora, Carrick; Heldner, Baragano; Vouardoux, Sansonnens; Loeffel, Fiedler; Riat, Suomela, Fuchs; Rüegsegger, Lazar, Caggiula; Simic, Bougro, Zehnder; Douay, Vidal, Fust.
Kloten: Berra; Sidler, Lindroth; Johansson, Delémont; Profico, Wolf; Rupli; Puhakka, Ruotsalainen, Meyer; Aberg, Ramel, Luoto; Liniger, Schäppi, Derungs; Rafael Meier, Keller, Weibel; Badrutt.
Bemerkungen: Lausanne ohne Brännström, Czarnik, Marti, Miller und Oksanen (alle verletzt), Kloten ohne Gignac, Hausheer, Henry, Hügli, Körbler, Simon Meier, Prassl und Schlumpf (alle verletzt). Kloten von 57:40 bis 58:17 ohne Torhüter.
Rapperswil-Jona – Biel 2:3
Der EHC Biel wahrt den Anschluss an das Mittelfeld dank eines 3:2-Erfolges im Krisenduell bei den Rapperswil-Jona Lakers. Der 17-jährige Jonah Neuenschwander und der doppelt so alte Joël Vermin bringen die Seeländer, die ohne den gesperrten Captain Gaëtan Haas antreten müssen, in den ersten zehn Minuten des Mitteldrittels 2:0 in Führung, näher als auf ein Goal kommen die St. Galler nicht mehr heran. Beide waren zuletzt in drei Partien ohne Punkt geblieben, die Lakers verlieren nun zum sechsten Mal in den letzten sieben Spielen.
Rapperswil-Jona Lakers - Biel 2:3 (0:0, 1:2, 1:1)
4294 Zuschauer. - SR Kaukokari (FIN)/Weber, Cattaneo/Nater.
Tore: 22. Neuenschwander (Zwerger) 0:1. 30. Vermin (Sablatnig, Villard) 0:2. 36. Dünner (Pilut, Labanc/Powerplaytor) 1:2. 45. Andersson (Söderström) 1:3. 59. Moy (Fritz, Rask) 2:3 (ohne Torhüter).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 4mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Larsson; Sylvegard.
Rapperswil-Jona Lakers: Punnenovs; Ustinkov, Larsson; Maier, Pilut; Dufner, Jelovac; Quinn; Jensen, Rask, Fritz; Graf, Zangger, Herzog; Moy, Dünner, Wetter; Valentin Hofer, Hornecker, Lammer; Labanc.
Biel: Östlund; Söderström, Stampfli; Trutmann, Aeschbach; Burren, Zryd; Christen; Rajala, Andersson, Skinner; Sylvegard, Neuenschwander, Zwerger; Fabio Hofer, Cajka, Sever; Sablatnig, Vermin, Bärtschi; Villard.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Capaul (krank), Biel ohne Grossmann, Haas und Iakovenko (alle verletzt). Rapperswil-Jona Lakers von 57:47 bis 58:56 und 59:21 bis 59:56 ohne Torhüter.
Ambri-Piotta – Servette 6:3
Das bisher vor allem auswärts enorm überzeugend auftretende Ambri-Piotta kann es auch in der heimischen Gottardo Arena. Mit 6:3 gegen das zweitplatzierte Genève-Servette kommt man zum ersten zweiten Heimsieg in dieser Saison. Die dritte Führung der Biancoblu durch den Doppel-Torschützen Michael Joly zum 3:2 neun Minuten vor Schluss ist diejenige, die am Ende nach drei Toren ohne Servette-Goalie auch Bestand hat. Die Genfer hatten zuletzt neun Mal in Serie gepunktet und dabei acht Mal gewonnen.
Ambri-Piotta - Genève-Servette 6:3Ambri-Piotta - Genève-Servette 6:3 (2:1, 0:1, 4:1)
6477 Zuschauer. - SR Tscherrig/Arpagaus, Stalder/Hüsler.
Tore: 7. Joly (Powerplaytor) 1:0. 11. Jooris (Bozon) 1:1. 17. De Luca (Powerplaytor) 2:1. 34. Hedlund 2:2. 52. (51:17) Joly (Pestoni, Kodytek) 3:2. 52. (51:33) Järventie (Schnarr, De Luca) 4:2. 58. (57:12) Kodytek (Unterzahltor!) 5:2 (ins leere Tor). 58. (57:59) Le Coultre (Karrer, Jooris/Powerplaytor) 5:3 (ohne Torhüter). 59. (58:25) De Luca (Kodytek) 6:3 (ins leere Tor).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 2mal 2 plus 5 Minuten (Kneubuehler) plus Spieldauer (Kneubuehler) gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Järventie; Puljujärvi.
Ambri-Piotta: Senn; Dario Wüthrich, Pezzullo; Heed, Worge Kreü; Bachmann, Isacco Dotti; Zaccheo Dotti; De Luca, Schnarr, Järventie; Joly, Kodytek, Pestoni; Muggli, Heim, Miles Müller; Borradori, Manix Landry, Lukas Landry; Bosson.
Genève-Servette: van Pottelberghe; Boqvist, Le Coultre; Rutta, Henauer; Sutter, Karrer; Vouardoux; Bozon, Jooris, Ignatavicius; Kneubuehler, Verboon, Miranda; Puljujärvi, Hedlund, Vesey; Achermann, Lemyre, Dandois.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Häfliger, Virtanen und Philip Wüthrich (alle verletzt), Genève-Servette ohne Chanton, Granlund, Hischier, Manninen, Nicolas Müller, Praplan, Rod, Saarijärvi und Untersander (alle verletzt). Genève-Servette von 56:54 bis 57:12, 57:22 bis 57:59 und 58:08 bis 58:25 ohne Torhüter. (abu/sda)
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