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Infantino verrät: Iran laut Trump an Fussball-WM «herzlich willkommen»

President Donald Trump is greeted by FIFA President Gianni Infantino during the draw for the 2026 soccer World Cup at the Kennedy Center in Washington, Friday, Dec. 5, 2025. (Jia Haocheng/Pool Photo v ...
Gianni Infantino (links) und Donald Trump bei der WM-Auslosung im Dezember.Bild: keystone

Infantino verrät: Iran laut Trump an der Fussball-WM «herzlich willkommen»

Kann der für die WM qualifizierte Iran im Sommer am Turnier teilnehmen? Wegen des Kriegs mit dem WM-Gastgeber USA ist das offen. Nun herrscht eine Spur mehr Klarheit.
11.03.2026, 08:5921.07.2026, 08:26

Die FIFA möchte den Iran an der ersten Fussball-WM mit 48 Teilnehmern dabei haben. Das betonte Gianni Infantino, der Präsident des Weltverbands, in einem Gespräch mit US-Präsident Donald Trump. «Wir alle brauchen mehr denn je ein Ereignis wie die Fussball-WM, um Menschen zusammenzubringen», schrieb der Walliser auf Instagram.

93 Tage vor dem Anpfiff zum globalen Mega-Ereignis habe er sich mit Trump über den Stand der Vorbereitungen ausgetauscht, teilte Infantino weiter mit. «Wir haben dabei auch über die aktuelle Lage im Iran gesprochen und darüber, dass sich die iranische Mannschaft für die Fussball-WM qualifiziert hat. Während der Gespräche bekräftigte Präsident Trump, dass die Mannschaft natürlich herzlich willkommen ist, am Turnier in den Vereinigten Staaten teilzunehmen.»

Er danke Trump aufrichtig für dessen Unterstützung, schloss Infantino sein Statement. «Das zeigt einmal mehr, dass Fussball die Welt verbindet.»

«Pride Match» gegen Ägypten

Dem Iran wurden bei der Auslosung der WM-Gruppen im Dezember drei Partien an der amerikanischen Westküste beschert. Im Grossraum Los Angeles stehen die Duelle mit Neuseeland und Belgien an, zum Abschluss geht es in Seattle gegen Ägypten.

Jenes Spiel war noch vor der Auslosung zum «Pride Match» ernannt worden, was weltweit für Schlagzeilen sorgte. Schliesslich sind der Iran und Ägypten zwei Länder, in denen es um die Menschenrechte von Personen der LGBTQ-Gemeinschaft schlecht steht.

Irans Fussballverbandspräsident liess nach Kriegsausbruch offen, ob seine Nation an der WM teilnehmen wird. In einer ersten Stellungnahme hatte er verlauten lassen, es sei «unwahrscheinlich», dass man sich aufgrund der Ereignisse auf die Weltmeisterschaften freuen könne. (ram)

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