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Formel 1

Formel-1-GP in Monza: Leclerc triumphiert vor Bottas und Hamilton

Formel-1-GP von Italien in Monza
1. Charles Leclerc (MON), Ferrari
2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes
3. Lewis Hamilton (GBR), Mercedes
9. Antonio Giovinazzi (ITA), Alfa Romeo
13. Sebastian Vettel (GER), Ferrari
15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo
Die entscheidende Szene: Leclerc lässt Hamilton in Runde 23 wenig Platz und verhindert so, überholt zu werden.
Die entscheidende Szene: Leclerc lässt Hamilton in Runde 23 wenig Platz und verhindert so, überholt zu werden.bild: screenshot

Spektakel pur! Leclerc sorgt in Monza für Ferrari-Ekstase – Vettel erlebt Debakel

Charles Leclerc beschert den Ferrari-Fans einen Freudentag. Der Monegasse gewinnt den Grand Prix von Italien vor dem Duo von Mercedes. Das ganze Rennenü über musste er sich gegen die Angriffe von Lewis Hamilton und Valtteri Bottas wehren.
08.09.2019, 16:5108.09.2019, 16:51

Die Vorfreude und die Erwartungen der Tifosi in Rot waren gross gewesen. Die am Samstag von Leclerc eroberte Pole-Position nährte ihre Hoffnung zusätzlich, dass es nach neun Jahren und dem Erfolg von Fernando Alonso endlich wieder einmal zu einem Sieg eines ihrer Fahrer reichen könnte.

Leclerc erfüllte den Wunsch. Der Jungspund aus Monte Carlo tat das im grossen Stil; er blieb über die gesamte Distanz ohne grobe Fehler. Dabei war es kein leichter Weg zum zweiten Grand-Prix-Sieg innert acht Tagen. Dafür sorgte lange Zeit Lewis Hamilton, der über vier Fünftel der Distanz den Druck konstant auf den Führenden aufrecht erhielt.

Leclerc vs. Hamilton – Teil 1:

Leclerc lässt Hamilton zu wenig Platz, wird dafür aber nur verwarnt.Video: streamable

Leclerc vs. Hamilton – Teil 2:

Auch nach einem Leclerc-Verbremser in Runde 36 kommt Hamilton nicht vorbei.Video: streamable

Etwas aufatmen konnte Leclerc erst, als sich der Weltmeister in einer Schikane verbremste, den Notausgang nehmen musste – und so auch noch hinter seinen Stallgefährten Valtteri Bottas zurückfiel. Der Finne seinerseits vermochte wohl den Abstand zu Leclerc zu verkürzen, doch die Chance, den Monegassen zu passieren, bot sich ihm nicht mehr, weil sich auch bei ihm zwei kleine Fehler einschlichen.

Hamiltons Verbremser:

Der Brite verbremst sich in Runde 42 und fällt hinter Teamkollege Bottas zurück.Video: streamable

Für Leclercs Teamkollegen Sebastian Vettel war das Rennen nach wenigen Runden gelaufen. Der Deutsche liess einem Dreher gleich den nächsten Fehler folgen. Bei der Rückkehr auf die Strecke touchierte er mit dem Frontflügel den Racing Point mit Lance Stroll, der deshalb ebenfalls von der Piste kreiselte. Vettel seinerseits musste sich eine neue Frontpartie montieren lassen und fiel so an den Schluss des Fahrerfeldes zurück.

Vettels Aussetzer:

Vettel dreht sich und zwängt sich dann auf die Strecke zurück.Video: streamable

Zudem wurde er auch von den Stewards für sein Manöver belangt. Auf deren Geheiss musste er noch einmal den Umweg durch die Boxengasse nehmen und dazu vor seinem Standplatz zehn Sekunden innehalten. Am Ende reichte es dem Deutschen noch zu Platz 13.

Das Team Alfa Romeo gewann dank Antonio Giovinazzi zwei WM-Punkte. Der Italiener wurde Neunter und holte damit auch Versäumtes nach. Am vergangenen Sonntag hatte er an identischer Stelle liegend mit einem selbstverschuldeten Unfall die Chance auf sein zweites zählbares Ergebnis in der Formel 1 nach Platz 10 in Österreich auf dumme Weise vergeben.

Kimi Räikkönen dagegen hat ein Wochenende zum Vergessen hinter sich. Unfällen im ersten Training am Freitag und im Qualifying am Samstag folgten ein Getriebe- und Motorwechsel, was den Start aus der Boxengasse zur Folge hatte. Des Ungemachs nicht genug. Der Finne wurde mit der gleichen Strafe belegt wie Vettel, weil er beziehungsweise die Crew bei der Reifenwahl reglementswidrig vorgegangen war. Räikkönen kam so nicht über Platz 15 hinaus. (pre/sda)

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In den Spielen vom Samstag gab es drei Heimsiege zu Null. Davos siegt bei den SCL Tigers in extremis und die Rapperswil-Jona Lakers gewinnen in Kloten.
Zum 5:0-Heimsieg von Biel gegen Zug steuerten der Schwede Lias Andersson und der Österreicher Fabio Hofer je zwei Tore und einen Assist bei. Hofer hatte zuvor sechs Partien in Folge nicht gepunktet. Dem 1:0 der Seeländer durch Dominic Zwerger (17.) ging ein Fehlpass des Zuger Routiniers Raphael Diaz voraus. Zuvor waren bei den Gästen sowohl Jan Kovar (12.) als auch Samuel Guerra (14.) an der Torumrandung gescheitert.
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