Zug geht in Biel unter + Rappi gewinnt Kellerduell in Kloten + HCD siegt in Verlängerung
Biel – Zug 5:0
Zum 5:0-Heimsieg von Biel gegen Zug steuerten der Schwede Lias Andersson und der Österreicher Fabio Hofer je zwei Tore und einen Assist bei. Hofer hatte zuvor sechs Partien in Folge nicht gepunktet. Dem 1:0 der Seeländer durch Dominic Zwerger (17.) ging ein Fehlpass des Zuger Routiniers Raphael Diaz voraus. Zuvor waren bei den Gästen sowohl Jan Kovar (12.) als auch Samuel Guerra (14.) an der Torumrandung gescheitert.
Die Treffer zum 2:0 (20.) bis zum 5:0 (43.) erzielten die Bieler allesamt in Überzahl. Während die Zuger nach drei Siegen in Folge wieder verloren – eine solche Serie war ihnen während der gesamten letzten Saison nicht gelungen –, feierten die Bieler den dritten Sieg in den letzten vier Partien. Zuvor hatten die Seeländer dreimal hintereinander gegen den EVZ verloren.
Biel - Zug 5:0 (2:0, 2:0, 1:0)
6166 Zuschauer. SR Ströbel/Piechaczek (GER), Obwegeser/Gnemmi.
Tore: 17. Zwerger (Rajala, Andersson) 1:0. 20. (19:09) Andersson (Rajala) 2:0. 33. Andersson (Hofer/Powerplaytor) 3:0. 36. Hofer (Skinner, Andersson/Powerplaytor) 4:0. 43. Hofer (Powerplaytor) 5:0.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Biel, 6mal 2 plus 5 Minuten (Senteler) plus Spieldauer (Senteler) gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Sylvegard; Rohrer.
Biel: Säteri; Söderström, Stampfli; Trutmann, Aeschbach; Burren, Zryd; Christen; Rajala, Andersson, Zwerger; Skinner, Neuenschwander, Sever; Hofer, Cajka, Sylvegard; Sablatnig, Vermin, Bärtschi; Villard.
Zug: Croce; Diaz, Sklenicka; Moverare, Stadler; Tobias Geisser, Riva; Guerra; Tatar, Kovar, Wingerli; Künzle, Rohrer, Kubalik; Petrovic, Senteler, Hofmann; Gredig, Leuenberger, Antenen; Lindemann.
Bemerkungen: Biel ohne Grossmann, Haas und Iakovenko (alle verletzt), Zug ohne Bengtsson, Egli, Martschini und Schneller (alle verletzt).
Langnau – Davos 2:3 n. V.
Die SCL Tigers gingen zu Hause gegen Davos dank Toren von Emil Pettersson im Powerplay (11.) und Jonathan Dahlén (22.) zweimal in Führung. Das 2:1 hielt bis zur 59. Minute, dann glich Filip Zadina für die Bündner zum 2:2 aus. 45 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung schoss der aus Schweden zurückgekehrte Verteidiger Dominik Egli die Gäste mit seinem ersten Saisontreffer zum Sieg. Für die Emmentaler war es die fünfte Niederlage in den letzten sechs Spielen.
SCL Tigers - Davos 2:3 (0:0, 1:1, 1:1, 0:1) n.V.
6000 Zuschauer. SR Ruprecht/Stricker, Gurtner/Bürgy.
Tore: 31. Emil Pettersson (Dahlen, Kinnunen/Powerplaytor) 1:0. 38. Jäger (Valentin Nussbaumer, Tambellini/Powerplaytor) 1:1. 42. Dahlen (Kinnunen, André Petersson) 2:1. 59. Zadina (Allard, Corvi) 2:2. 65. (64:15) Egli (Zadina, Corvi) 2:3.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 4mal 2 plus 10 Minuten (Blandisi) gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Emil Pettersson; Zadina.
SCL Tigers: Boltshauser; Gian Meier, Baltisberger; Kinnunen, Arno Nussbaumer; Noah Meier, Mathys; Lehmann; Allenspach, Björninen, Mäenalanen; André Petersson, Emil Pettersson, Dahlen; Julian Schmutz, Flavio Schmutz, Eggenberger; Petrini, Salzgeber, Bachofner; Wagner.
Davos: Sandro Aeschlimann; Egli, Jung; Gernat, Frick; Allard, Van der Kaaij; Bächler; Frehner, Corvi, Zadina; Kessler, Jäger, Tambellini; Steiner, Blandisi, Lemieux; Waidacher, Valentin Nussbaumer, Parrée; Aebli.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Erni, Lapinskis (beide verletzt) und Riikola (krank), Davos ohne Andersson, Asplund, Gross, Ryfors und Schreiber (alle verletzt).
Kloten – Rapperswil-Jona 1:2
Die SC Rapperswil-Jona Lakers gewannen das Kellerduell in Kloten mit 2:1. Nach gut neun Minuten lagen die Gäste dank Toren von Tyler Moy (7.) und Dominic Lammer mit 2:0 vorne. Mehr als der Anschlusstreffer durch Arttu Ruotsalainen (35.), der im Powerplay traf, gelang den Klotenern in der Folge nicht mehr. Dies, obwohl sie das Schlussdrittel mit 15:5 Torschüssen klar dominierten. Nach dem ersten Abschnitt hatte das Schussverhältnis 14:2 zugunsten der Lakers gelautet.
Die Rapperswiler kamen nach fünf Niederlagen zum zweiten Sieg in Folge und gaben das Schlusslicht an Kloten ab. Die Zürcher Unterländer hatten zuvor sieben Mal hintereinander gegen die St.Galler gewonnen.
Kloten - Rapperswil-Jona Lakers 1:2 (0:2, 1:0, 0:0)
4731 Zuschauer. SR Stolc (SVK)/Hungerbühler, Schlegel/Muggli.
Tore: 7. Moy (Graf) 0:1. 10. Lammer (Larsson) 0:2. 35. Ruotsalainen (Luoto/Powerplaytor) 1:2.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Kloten, 4mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers.
PostFinance-Topskorer: Puhakka; Jensen.
Kloten: Fadani; Johansson, Lindroth; Sidler, Delémont; Profico, Wolf; Rupli; Aberg, Ruotsalainen, Puhakka; Weibel, Ramel, Luoto; Rafael Meier, Schäppi, Derungs; Liniger, Henry, Meyer; Simon Meier.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Capaul, Pilut; Bisig, Larsson; Maier, Dufner; Jelovac; Jensen, Rask, Fritz; Moy, Dünner, Wetter; Labanc, Albrecht, Lammer; Herzog, Hornecker, Segafredo; Graf.
Bemerkungen: Kloten ohne Gignac, Hausheer, Hügli, Körbler, Prassl und Schlumpf (alle verletzt), Rapperswil-Jona Lakers ohne Ustinkov und Zangger (beide verletzt). Kloten ab 58:40 ohne Torhüter.
Ambri – Ajoie 3:0
Im Duell zweier Überraschungsteams in der laufenden Meisterschaft setzte sich Ambri-Piotta gegen Ajoie zu Hause 3:0 durch. In den letzten zwei Minuten des Mitteldrittels erhöhten Tim Muggli nach einem genialen Pass von Roby Järventie und Michael Joly mit einem Treffer aus der Luft in Überzahl innert 52 Sekunden auf 3:0. Joly traf bereits zum elften Mal in dieser Spielzeit. Den Leventinern gelang damit der dritte Heimsieg in Serie und der siebte Erfolg hintereinander gegen Ajoie.
Ambri-Piotta - Ajoie 3:0 (1:0, 2:0, 0:0)
6491 Zuschauer. SR Lemelin (USA)/Tscherrig, Urfer/De Paris.
Tore: 20. (19:12) Müller (Worge Kreü) 1:0. 39. (38:24) Muggli (Järventie) 2:0. 40. (39:16) Joly (Schnarr, Järventie/Powerplaytor) 3:0.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 2mal 2 Minuten gegen Ajoie.
PostFinance-Topskorer: Järventie; Tanus.
Ambri-Piotta: Philip Wüthrich; Dario Wüthrich, Pezzullo; Heed, Worge Kreü; Bachmann, Isacco Dotti; Häfliger, Zaccheo Dotti; De Luca, Schnarr, Järventie; Joly, Kodytek, Müller; Muggli, Heim, Borradori; Pestoni, Manix Landry, Lukas Landry.
Ajoie: Wolf; Anttoni Honka, Zgraggen; Julius Honka, Fey; Christe, Pilet; Kellenberger, Horak; Turkulainen, Smirnovs, Tanus; Sopa, Devos, Nättinen; Robin, Brown, Cormier; Wick, Diem, Berthoud.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Virtanen (verletzt), Ajoie ohne Cavalleri, Gerber (beide verletzt) und Patenaude (krank).
Lausanne – Fribourg 2:0
Philipp Kurashev möchte sich bei Lausanne für einen neuen Vertrag in der NHL aufdrängen. Nun trug er sich in seinem dritten Spiel für die Waadtländer erstmals in die Torschützenliste ein: Vor heimischem Publikum gegen Titelverteidiger Fribourg-Gottéron erzielte er das 1:0 (38.). Dabei verwertete er einen von ihm selbst provozierten Abpraller.
96 Sekunden vor dem Ende machte Jason Fuchs mit einem Schuss ins leere Gehäuse zum Schlussresultat von 2:0 alles klar. Für den LHC war es im achten Heimspiel der Saison der sechste Sieg. Fribourg dagegen kommt auswärts weiterhin nicht auf Touren und hat in acht Partien bloss sechs Punkte geholt.
Lausanne - Fribourg-Gottéron 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)
9771 Zuschauer. SR Wiegand/MacFarlane (USA), Stalder/Meusy.
Tore: 38. Kurashev (Caggiula) 1:0. 59. Fuchs (Suomela) 2:0 (ins leere Tor).
Strafen: je 6mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Fuchs; Sörensen.
Lausanne: Pasche; Fora, Baragano; Heldner, Carrick; Vouardoux, Sansonnens; Loeffel, Fiedler; Riat, Suomela, Fuchs; Simic, Kurashev, Caggiula; Rüegsegger, Vidal, Zehnder; Holdener, Bougro, Fust.
Fribourg-Gottéron: Waeber; Nemeth, Johnson; Seiler, Streule; Rathgeb, Kapla; Jecker; Bertschy, De la Rose, Schild; Sörensen, Borgström, Reber; Nicolet, Schmid, Richard; Boppart, Dorthe, Hedlund.
Bemerkungen: Lausanne ohne Brännström, Czarnik, Lazar, Marti, Miller und Oksanen (alle verletzt), Fribourg-Gottéron ohne Glauser, Marchon, Taibel und Walser (alle verletzt). Fribourg-Gottéron von 57:49 bis 58:24 und ab 59:11 ohne Torhüter. (nih/sda)
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