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Fussball-Legende Diego Maradona wurde im kleinen Kreis begraben

In this photo released by Argentina's Presidency the coffin with the remains of Diego Maradona lies in state inside the presidential palace in Buenos Aires, Argentina, Thursday, Nov. 26, 2020. Th ...
Bild: keystone

Diego Maradona im kleinen Kreis und neben seinen Eltern beigesetzt

Nach einem bewegten Leben zwischen Genie und Wahnsinn hat Diego Maradona seine letzte Ruhe gefunden. Einen Tag nach seinem Tod wurde der legendäre Fussballer und Nationalheld am Donnerstag an der Seite seiner Eltern bestattet.
27.11.2020, 08:5627.11.2020, 08:56

An der Beisetzung auf dem Privatfriedhof Jardin de Bella Vista in einem Vorort von Buenos Aires nahmen nur seine Angehörigen und enge Freunde teil. Zuvor war der Sarg in einem Trauerzug vom Regierungspalast im historischen Zentrum von Buenos Aires zum Friedhof gebracht worden. Zahlreiche Fans säumten die Strecke und erwiesen ihrem Idol die letzte Ehre.

So wird in Neapel und Argentinien um Maradona getrauert

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So wird in Neapel und Argentinien um Maradona getrauert
In «La Bombonera», dem Stadion von Diego Maradonas Lieblingsklub Boca Juniors, wurden nach dem Tod des berühmtesten Spielers sämtliche Lichter gelöscht. Nur die VIP-Box der «Hand Gottes» erstrahlte in vollem Glanz.
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Den ganzen Tag über hatten Tausende Menschen im Regierungssitz Casa Rosada Abschied von Maradona genommen. Nachdem sie zum Teil stundenlang in der Schlange gewartet hatten, liefen sie an dem mit Trikots und einer Nationalflagge bedeckten Sarg vorbei. Viele bekreuzigten sich und warfen Blumen über die Absperrung. Dabei gab es massenweise Rufe wie «Danke, Diego» und «Ich liebe dich, Diego».

Maradona war am Mittwoch im Alter von nur 60 Jahren in seinem Haus in Tigre nördlich von Buenos Aires an einem Herzinfarkt gestorben. Er war erst zwei Wochen zuvor nach einer Operation wegen eines Blutgerinnsels im Gehirn aus dem Spital entlassen worden. Der einstige Spitzensportler hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit erheblichen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Auch Präsident Alberto Fernandez nahm Abschied von dem wohl berühmtesten Sohn des Landes. Er umarmte Maradonas Töchter Dalma und Gianinna und legte ein Trikot von Maradonas erstem Verein Argentinos Juniors und ein Kopftuch der Menschenrechtsgruppe «Grossmütter der Plaza de Mayo» auf dem Sarg ab. Vizepräsidentin Cristina Fernandez nahm Maradonas Ex-Frau Claudia Villafañe in den Arm und drapierte Rosenkränze auf dem Sarg.

Auch die erste Mannschaft von Gimnasia y Esgrima erwies Maradona die letzte Ehre. Der Weltmeister von 1986 hatte das Team aus La Plata im vergangenen Jahr in einer schwierigen Situation als Trainer übernommen. An seinem 60. Geburtstag am 30. Oktober hatte er die Mannschaft zum letzten Mal spielen gesehen. Schon damals machte Maradona einen äusserst angeschlagenen Eindruck und musste von Begleitern beim Gehen gestützt werden.

Gegen Ende der Totenwache drangen einige Fans mit Gewalt in den Regierungspalast ein, weil sie befürchteten, nicht mehr zum Sarg ihres Idols vorgelassen zu werden. Die Polizei setzte Tränengas ein, um die Menge zu zerstreuen. Auch auf den umliegenden Strassen kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Aufgebrachte Fans schleuderten Steine und Flaschen auf die Polizei, die Beamten feuerten Gummigeschosse in die Menge und setzten Wasserwerfer ein. Schliesslich wurde der Regierungspalast geschlossen und die Totenwache abgebrochen. (sda/dpa)

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Diego Maradona ist tot – das Leben der «Hand Gottes» in Bildern
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Diego Maradona ist tot – das Leben der «Hand Gottes» in Bildern
Am 25. November 2020 ist Diego Maradona im Alter von 60 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Wir schauen nochmals auf das bewegte Leben des einst besten Fussballers des Planeten zurück.
quelle: keystone / juan ignacio roncoroni
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Die Welt trauert um Diego Maradona
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