Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
12.04.2016; Madrid; Fussball Champions League - Real Madrid - VfL Wolfsburg; Cristiano Ronaldo (Madrid) bejubelt ein Tor
(Luis Cuesta/Cordon Press/freshfocus)

Drei Mal Jubel, drei Mal Genugtuung: Cristiano Ronaldo schiesst Real Madrid im Alleingang zum Sieg. Bild: Cuesta/freshfocus

Vom Vermissten zum Traumzerstörer – die Medienmeinung zu CR7 drehte in Wochenfrist um 180 Grad

Nach dem Champions-League-Hinspiel gegen Wolfsburg wurde Cristiano Ronaldo von der Presse mit Häme und Missachtung abgestraft. Im Rückspiel sorgt CR7 im Alleingang für das Weiterkommen Real Madrids und zahlt es damit all seinen Kritikern heim.

Donat Roduner
Donat Roduner



Am Beispiel von Cristiano Ronaldo in der Affiche gegen Wolfsburg lässt sich wieder einmal aufzeigen, wie schnelllebig die Fussballwelt und die dazugehörige Berichterstattung ist. Wurde der Portugiese nach seinem blassen Auftritt im Hinspiel (0:2) noch abgewatscht, sind die Medien heute, nachdem er gestern beim 3:0 im Rückspiel alle Tore erzielt hatte, voll des Lobes.

Eine kleine Presseschau:

11 Freunde (Deutschland): Vom Vermissten zum Traumzerstörer.

Watson: Auch wir haben und über den Unsichtbaren lustig gemacht.

Tagesanzeiger: Im Hinspiel gelang ihm wenig, im Rückspiel war er der Matchwinner.

Blick: Vom Nebendarsteller zum grossen Aufmacher.

Bild (Deutschland): Der Spott weicht der Bewunderung.

As (Spanien): Von «Schlecht, schlecht, schlecht» zu «Wie soll ich dich nicht lieben können?»

Marca (Spanien): Von «Wer nicht an das Comeback glaubt, soll den Ort verlassen» bis «Was bist du gross!».

Selbsteinschätzung? Zu zwei Dritteln richtig

Cristiano Ronaldo hatte selbst etwas Mühe, seine Leistung richtig einzuschätzen. «Es war eine perfekte Nacht. Ich habe zwei Tore geschossen», sagte der Superstar von Real nach dem Spiel. Als er vom Interviewer unmittelbar danach daran erinnert wurde, dass es sogar noch eins mehr gewesen war, musste auch Ronaldo lachen: «Ach ja, drei ...»

In der bisherigen Saison der europäischen Meisterklasse hat der 31-Jährige bereits 16 Tore erzielt. Der Rekord liegt bei 17 – gehalten von Ronaldo selbst. Der ehemalige Weltfussballer ist mit 93 Toren auch Rekordtorschütze der Königsklasse.

Bild

Nein, das hat CR7 so natürlich nicht gedacht.

Rekorde rund um Fussball

Nicht blinzeln, sonst verpasst du die schnellsten Tore der Fussball-Geschichte

Link zum Artikel

Die Sprintraketen der Fussballwelt: Ronaldo ist vor Messi – den Zweitschnellsten kennst du nicht mal

Link zum Artikel

Nach Reals Stängeli: Da schepperts in der Bude – das sind die höchsten Siege in Europas Ligen

Link zum Artikel

26.12.1963: 10 Spiele, 66 Tore – ein Hattrick in dreieinhalb Minuten krönt die unfassbare Torflut am Boxing Day

Link zum Artikel

29.09.1971: Statt «allzu augenfällig im Spargang» die Pflicht zu erledigen, sorgt GC für den höchsten Schweizer Europacup-Sieg aller Zeiten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
Error
Cannot GET /_watsui/filler/

In Zukunft an der Seitenlinie? So könnten Ronaldo, Messi und Co. später als Trainer aussehen

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Unvergessen

23 kg Sprengstoff machen das legendäre Wankdorfstadion dem Erdboden gleich

3. August 2001: Unkraut, Moder und eine gemeingefährliche Elektrizitätsanlage. 47 Jahre nach dem Wunder von Bern hat das alte Wankdorfstadion seinen Dienst getan und wird gesprengt.

Um Punkt 15 Uhr ist es um das Wankdorfstadion geschehen. Fünf lange und drei kurze Hornstösse dröhnen als letztes Warnsignal über das Areal – dann zündet Sprengmeister Marco Zimmermann die 23-Kilogramm-Ladung des Sprengstoffs Gelamon. Rund viertausend Augenzeugen sehen, wie die ausgeweidete Fussballruine mit einem dumpfen Knall in sich zusammensackt.

Doch das Wankdorf wäre nicht das Wankdorf, wenn es sich widerstandslos ergeben würde. Trotz der akribischen Planung will sich einer der vier …

Artikel lesen
Link zum Artikel