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epaselect epa07819275 A picture taken with a fisheye lens shows a view of the 'For Forest - The Unending Attraction of Nature' art installation during a press preview at the Woerthersee Stadium, in Klagenfurt am Woerthersee, Austria, 05 September 2019. The installation by Swiss artist and art mediator Klaus Littmann was inspired by a pencil drawing of Austrian artist Max Peintner. It consists of 300 trees and will be open for public on the pitch from 08 September to 27 October 2019.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Steht dichter als jede Abwehr: Der Stadionwald aus 299 Bäumen. Bild: EPA

In Klagenfurt sieht man vor lauter Wald die Bälle nicht mehr

Wozu ist ein Fussballstadion da? Damit dort Fussball gespielt werden kann. Im österreichischen Klagenfurt wurde das Stadion nun aber zweckentfremdet – mit Folgen für einen Fussballzwerg.



Der Wolfsberger AC ist international ein unbeschriebenes Blatt und selbst in Österreich eine kleine Nummer. Aber weil die Kärntner die vergangene Saison auf Rang 3 abschlossen, stehen sie erstmals in der Klubgeschichte in der Gruppenphase der Europa League.

Mit der AS Roma, Borussia Mönchengladbach und Basaksehir Istanbul wurden attraktive Gegner zugelost. Doch weil das eigene Stadion zu klein ist, ordnete die UEFA einen Umzug an. Erste Adresse dafür: Klagenfurt, eine Dreiviertelstunde entfernt.

ABD0080_20190905 - KLAGENFURT - ÖSTERREICH: ZU APA0199 VOM 5.9.2019 - Eine Übersichtsaufnahme während der Presseführung zur Kunstinstallation

«Extrem statisches Spiel», notiert sich dieser Scout, kurz bevor er wegdöst. Bild: APA

«Ein Zeichen zur Bewahrung der Natur»

Doch das zerschlug sich. Wolfsberg muss ins zwanzig Minuten weiter entfernte Graz im benachbarten Bundesland Steiermark ausweichen. Denn in Klagenfurt steht ... ein Wald im Stadion.

ABD0084_20190905 - KLAGENFURT - ÖSTERREICH: ZU APA0199 VOM 5.9.2019 - Eine Übersichtsaufnahme während der Presseführung zur Kunstinstallation

Das Projekt lehnt sich an eine Zeichnung mit dem Titel «Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur» an. Bild: APA

«For Forest» nennt sich das Kunstprojekt, das gestern den Medien präsentiert wurde und am Sonntag eröffnet wird. Der Basler Künstler Klaus Littmann, einst ein Student des berühmten Joseph Beuys, liess im Wörthersee-Stadion 299 Bäume pflanzen.

epa07819318 Swiss artist and art mediator Klaus Littmann poses for photographs during a press preview of the 'For Forest - The Unending Attraction of Nature' art installation at the Woerthersee Stadium, in Klagenfurt am Woerthersee, Austria, 05 September 2019. The installation by Littmann was inspired by a pencil drawing of Austrian artist Max Peintner. It consists of 300 trees and will be open for public on the pitch from 08 September to 27 October 2019.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Der Stadionwald ist sein Werk: Klaus Littmann, der wie Ottmar Hitzfeld in Lörrach geboren wurde. Bild: EPA

Die Aktion sei als «ein Zeichen zur Bewahrung der Natur» zu sehen, so der Künstler. Sechs Jahre lang wurde sie geplant, nun sind Bäume, Sträucher und Gräser arrangiert.

Private Finanzierung

«Klagenfurt kann sich damit als moderne und innovative Stadt präsentieren», freut sich Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz. Allerdings war das Projekt in der Stadt umstritten. Steuergelder seien nicht geflossen, betonten die Behörden deshalb.

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Luftaufnahmen des Projekts. Video: YouTube/faz

Der Stadionwald kann bis am 27. Oktober besucht werden. Danach gehört das 30'000 Zuschauer fassende Wörthersee-Stadion wieder dem Fussball und dem SK Austria Klagenfurt. Wobei dem Klub das Ausweichen ins kleine Karawankenblick-Stadion bisher nicht geschadet hat: Klagenfurt ist Tabellenführer der 2. Bundesliga.

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Zu viel Fussball und Barbecues nebelt Chile ein

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quelle: ap/ap / esteban felix
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