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Bild: TELECLUBITALIACH98
Unfassbare Szenen in Italien

Schlägerei mit Waffen in italienischer Amateurliga

Erst ist alles ganz friedlich. Doch plötzlich artet ein Amateur-Match in der süditalienischen Region Kampanien in der Nähe von Napoli zu einer üblen Keilerei aus. Heimfans gehen auf die Gästespieler los, es «ist wie Krieg».
25.03.2014, 10:33

In der Partie zwischen Giugliano und Virtus Volla in der italienischen Provinz Kampanien kam es am Sonntag zu wüsten Szenen. Eine Gruppe junger Männer vom Heimklub stürmte den Platz und attackierte die Gästespieler von Virtus Volla. Der Auslöser dieser ganzen Keilerei war nach einem Zeitungsbericht des Corriere del Mezzogiorno eine anstössige Geste eines Gästespielers in Richtung der Heimfans.

«Es war Krieg.»
Der Gästepräsident über die Szenerie. Quelle:

Die unschönen Szenen im Video

Video: Youtube/TELECLUBITALIACH98

Die für das Derby aufgebotene Streitmacht der Polizei war ganze drei Mann «stark». Die drei Gesetzeshüter konnten (oder wollten) gegen die Übermacht des Mobs nichts ausrichten und überliessen den wütenden Tifosi das Feld, welche sich teilweise mit Waffen ausgerüstet hatten.   

Die Bilanz des traurigen Spektakels ist ernüchternd. Am schlimmsten erwischt hat es Roman Aliyev, Spieler von Virtus Volla, dem mit einem Stuhl ein Loch in den Kopf geschlagen wurde. Auch Vicenzo Barrella, ein Mitarbeiter des Gästeverein, musste einstecken. Trotz einer Behinderung am rechten Arm wurde auch er Opfer in diesem wüsten Gelage.

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Der Hinterkopf von Volla-Spieler Aliyev

Video:Youtube/TELECLUBITALIACH

Der Präsident von Giugliano hatte das gut dreiminütige Trauerspiel um seinen Verein von der Tribüne mitverfolgen müssen und weinte vor Schock. In einem Communiqué entschuldigt sich der Präsident in aller Form und schreibt vom einem schwarzen Tag für den Sportklub Giugliano. 

«Wo war die Polizei?»

Auch der Gästepräsident äusserte sich und konnte es nicht fassen: «Noch nie hat es im italienischen Fussball solche Gewalt gegeben. Es war Krieg. Meinen Spielern wurden die Köpfe eingeschlagen, sie wurden mit Waffen bedroht und angegriffen. Nur drei Polizisten, die Angst hatten einzugreifen gegen die fünfzig Anhänger. Wo war die Ordnungsmacht heute?»

Drei Täter konnten anhand der TV-Bilder mittlerweile überführt werden. Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren.

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