Frauen-Nati überrascht bei Training mit spezieller Geste
Für die Schweizerinnen geht es diesen Freitag und am darauffolgenden Dienstag um das Weiterkommen in der WM-Qualifikation. Es steht die 1. Playoff-Runde gegen Israel an. Den Start des Zusammenzugs am Montag nutzte die Nati aber, um an ihre Wurzeln zu erinnern.
Anstatt im typischen Dress des Nationalteams absolvierten die Spielerinnen das Training in den Trikots der Vereine, bei denen ihre Fussballkarriere begonnen hat. Laut Schweizer Fussballverband (SFV) möchte man mit dieser Aktion die Verbundenheit mit dem Schweizer Breiten- und Nachwuchsfussball zum Ausdruck bringen.
Goalie Livia Peng erinnerte in ihrem Dress an den FC Ems, Géraldine Reuteler lief im Leibchen des FC Stans ein, Viola Calligaris trug das Trikot des FC Giswil, Alisha Lehmann eines des FC Konolfingen, Rekord-Nationalspielerin Ana-Maria Crnogorcevic eines des FC Steffisburg.
Mit der Aktion wollen die Fussballerinnen die Bedeutung der täglichen Arbeit im Breitenfussball hervorheben. Trainerinnen und Trainer, Ehrenamtliche und Vereine schafften schweizweit die Grundlage dafür, dass Mädchen überhaupt ihre ersten Erfahrungen mit dem Fussball machen und ihren eigenen Weg gehen können, erklärt der SFV. (hkl/sda)
