Der Schweiz gelingt der Auftakt in die Europameisterschaft nicht nach Wunsch. Gegen Wales schaut trotz grosser Feldüberlegenheit nur ein 1:1-Unentschieden heraus. Das sagen die Akteure zum ersten Auftritt in Baku.
«Wir haben versucht auf den Ausgleich zu reagieren und eigentlich auch genug Chancen. Trotz allem müssen wir versuchen, auch in Führung liegend unser Spiel durchzuziehen. Das müssen wir anschauen, dass uns das nicht mehr passiert.»
Fabian Schär, Verteidiger Schweiz
«Wir haben alles unternommen ,das Spiel zu gewinnen.»
«Das ist ein guter Start für uns. In Rückstand zu geraten ist nie einfach, doch wir haben nicht aufgegeben. Das gibt Mut für die nächsten Spiele.»
Kieffer Moore, Torschütze Wales
«Es ist immer schwierig, direkt nach dem Spiel nach Antworten zu suchen. Wir waren zeitweise sehr passiv, standen viel zu tief. Wir hatten eine schlechte Phase und wurden dafür hart bestraft. Wir hatten das Spiel im Grossen und Ganzen gut im Griff. Wenn wir effizienter sind, ist das kein Thema am Schluss. Aber wir haben phasenweise in der zweiten Halbzeit ihr Spiel angenommen. Da müssen wir uns an der eigenen Nase nehmen. Wir haben heute zwei Punkte verloren.»
Yann Sommer, Torhüter Schweiz
«Nach dem 1:0 waren wir zu passiv. Zwei, drei Aktionen haben wir nicht zu Ende gespielt und wurden dafür bestraft. Es ist schade, dass wir nicht gewonnen haben, denn wir hätten den Sieg verdient.»
Breel Embolo, Stürmer Schweiz
«Xherdan würde ich wieder auswechseln. Er hat ein gutes Spiel gemacht, aber ich wollte mit Zakaria Stabilität bringen und habe bei der Auswechslung auch an die nächsten Spiele gedacht.»
Vladimir Petkovic, Trainer Schweiz
«Dass man nicht 90 Minuten nicht das Spiel bestimmen kann, ist klar, aber nach der Führung muss man das zweite Tor suchen.»
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Die beliebtesten Kommentare
Snowy
12.06.2021 18:11registriert April 2016
Individuelle Spielklasse ist zur genüge vorhanden. Das hat man heute klar gesehen.
An Einstellung und Leidenschaft mangelt es allerdings. Leider kein neues Phänomen bei der Schweizer Fussball Nati.
Beni Huggel hat es auf den Punkt gebracht:
Es kann nicht sein, dass diverse Spieler wie z.B Captain Xhaka Sekunden nach dem Abpfiff bereits schon mit einem Lächeln im Gesicht mit Gegenspielern scherzen, welche sie aus dem Club kennen. Wer unmittelbar nach so unnötig und wichtigen, vergebenen Punkten zu lockeren Spässchen zu Mute ist, hat wohl kaum mit ganzer Leidenschaft alles gegeben.
Es gab zuerst Parallelen zum Spiel von gestern, doch der Unterschied ist enorm. Die Schweiz wirkt nicht als Team-Einheit mit Herzblut wie die Italiener, was man vor, während und nach dem Spiel gut erkennen konnte. Zudem haben die Italiener nach dem 1:0 voll durchgezogen, die Schweizer wurden viel zu passiv. Xhaka hat darauf nicht reagiert als Captain, Petko's Auswechslung war auch nicht hilfreich. Wir sind fussballerisch nicht so schlecht aber auch nicht top. Ohne Herzblut werden wir kaum je einen Achtefinal überstehen und es wird sehr schwierig gegen Italien und die Türkei.
Irgenwie sehe ich Parallelen zur Eishockey Nati... In Führung liegend passiv werden, Tor kassieren. Auch die Antworten der Spieler sind fast die selben.
Nach Napoli siegt auch Inter ++ Bayern zu 99,9 % Meister ++ BVB auf CL-Kurs
Bayern München verpasste den vorzeitigen Titelgewinn. Die Münchner führten im Auswärtsspiel bei RB Leipzig bis kurz vor Schluss 3:2, mussten aber praktisch in letzter Sekunde noch den Ausgleich hinnehmen. In der zweiten Halbzeit drehten die Gäste einen verdienten 0:2-Rückstand in eine 3:2-Führung, die bis kurz vor dem Schlusspfiff hielt. Dann kam der eingewechselte Yussuf Poulsen im Strafraum an den Ball und lupfte ihn am Torwart vorbei ins Netz.
An Einstellung und Leidenschaft mangelt es allerdings. Leider kein neues Phänomen bei der Schweizer Fussball Nati.
Beni Huggel hat es auf den Punkt gebracht:
Es kann nicht sein, dass diverse Spieler wie z.B Captain Xhaka Sekunden nach dem Abpfiff bereits schon mit einem Lächeln im Gesicht mit Gegenspielern scherzen, welche sie aus dem Club kennen. Wer unmittelbar nach so unnötig und wichtigen, vergebenen Punkten zu lockeren Spässchen zu Mute ist, hat wohl kaum mit ganzer Leidenschaft alles gegeben.
In Führung liegend passiv werden, Tor kassieren.
Auch die Antworten der Spieler sind fast die selben.