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Der Grasshopper Hicham Acheffay, links,  gegen den Thuner Nicola Sutter, rechts,   beim Fussball Meisterschaftsspiel der Challenge League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem FC Thun  im Stadion Letzigrund in Zuerich am Freitag, 23. April  2021. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Thuns Sutter bedrängt Acheffay im Direktduell vor drei Wochen. Bild: keystone

GC oder Thun? Spannendes Fernduell um einen Platz in der Super League

Seit der Einführung der Zehnerliga 2012/13 war der Aufstiegskampf in der Challenge League nie so spannend wie jetzt. Den Direktaufsteiger ermitteln GC und Thun im Fernduell.



Ab 2012/13 war der Aufstiegskampf zwei Runden vor Schluss immer schon gelaufen. Und da in dieser Zeit bis und mit 2017/18 keine Barrage ausgetragen wurde, ging es in den letzten zwei Runden um nichts mehr.

Vor einem Jahr hätte Vaduz den nachmaligen Aufsteiger Lausanne-Sport mit zwei Siegen (bei zwei Niederlagen der Waadtländer) noch einholen können. Aber Lausannes Tordifferenz war derart viel besser, dass auch hier nach 34 Runden im Grunde alles entschieden war.

Aaraus theoretische Chance

In dieser Saison ist es anders. Zwei Runden vor Schluss sind GC und Thun punktgleich, GC hat die um vier Tore bessere Tordifferenz. Die Zürcher spielen heute in Neuenburg gegen Xamax und nächsten Donnerstag zum Abschluss zuhause gegen Kriens. Die Thuner treten daheim gegen Aarau und auswärts gegen Wil an.

Auch die Aarauer könnten theoretisch noch nach vorne kommen. Aber hierfür müssten sie zweimal gewinnen, und GC und/oder Thun müssten zweimal verlieren.

Wer steigt direkt auf?

Trauma aus der Vorsaison vergessen

Letzten Sommer, in ihrer ersten Saison nach dem Abstieg, mussten die Grasshoppers mit zuletzt klarem Rückstand Lausanne-Sport den direkten Aufstiegsplatz überlassen. Aber die Chance auf die sofortige Rückkehr ins Oberhaus via Barrage war immerhin noch gut. Bis sich die Hoppers in den letzten Runden von Vaduz überflügeln liessen. Noch in der 36. Runden hätten sie sich – weil Vaduz in Kriens verlor – den 2. Platz sichern können. Sie erlebten jedoch im Heimspiel gegen Winterthur ein Debakel und verloren 0:6.

Jubel bei den Spielern des FC Winterthur im Fussball Meisterschaftsspiel der Challenge League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem FC Winterthur im Stadion Letzigrund, am Sonntag, 2. August 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Alles vorbei – in der letzten Runde der vergangenen Saison geht GC zuhause gegen Winterthur 0:6 unter. Bild: keystone

Im Endspurt der laufenden Saison stehen den Zürchern noch zwei Wege offen, um in die Super League zurückzukehren: der direkte Aufstieg als «B-Meister» und erneut die Barrage. Der erste Weg ist der sichere, der zweite dagegen ein steiniger, weil der Gegner in der Barrage Sion, Vaduz, St.Gallen oder Zürich heissen würde.

Thuner Aufholjagd und die Notbremse bei GC

Um direkt aufzusteigen, müssen sich die Grasshoppers also den FC Thun vom Leib halten. Von der 1. bis zur 33. Runde lagen die Berner Oberländer immer hinter den Zürchern. Der Abstand betrug bis zu acht Punkte, noch nach der 31. Runde, als GC das direkte Duell im Letzigrund 3:1 gewonnen hatte, waren es sieben. Aber seither verlor GC dreimal nacheinander, während Thun den Graben mit zwei Siegen und einem Remis zuschüttete.

Bei GC versucht man, das Steuer rechtzeitig herumzureissen – auch dank einem neuen Trainer. Zoltan Kadar hat nach der jüngsten Niederlage in Winterthur von João Carlos Pereira übernommen. (ram/sda)

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Die unendliche GC-Saga

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Die unendliche GC-Saga
quelle: keystone / martial trezzini
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Apropos Heugümper: Wenn Menschen so nervig wie Insekten wären …

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