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Murat Yakin posiert vor der Skyline in Katar.
Murat Yakin posiert vor der Skyline in Katar.Bild: keystone

Murat Yakin: «Unsere Gegner werden nicht gerne gegen uns spielen»

Im Interview mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA lässt Nationalcoach Murat Yakin die Fans trotz schwieriger Gruppe träumen: «Wenn wir die Vorrunde überstehen, wird für uns vieles möglich sein.»
02.04.2022, 16:10

Murat Yakin, wie beurteilen Sie die Auslosung, nachdem Sie eine Nacht darüber geschlafen haben?
Murat Yakin:
«Wir stehen vor einer riesigen Herausforderung. Diese drei Gegner sind sehr stark, so viel steht schon mal fest. Aber die Schweiz hat sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. Sie hat auch an Erfahrung gewonnen. Das sind Spieler, die an einer Endrunde auch etwas erreichen wollen und sehr weit kommen können, das haben sie bewiesen. Ich denke, dass die Brasilianer, die Serben und die Kameruner das genau wissen, und dass sie nicht gerne gegen uns spielen.»​

Wie wird die Vorbereitung aussehen vor dem ersten Spiel am 24. November gegen Kamerun?
«Wir haben die Nations League mit vier Spielen im Juni und zwei Spielen im September gegen Portugal, Spanien und Tschechien. Bereits da stehen wir vor einer grossen Herausforderung. Dann werden wir wahrscheinlich ein Testspiel in Dubai bestreiten, bevor wir auf Kamerun treffen. Da wir erst am vierten Tag der WM erstmals spielen, müssen wir die Gelegenheit nutzen, ein letztes Vorbereitungsspiel zu bestreiten. Das ist mir sehr wichtig. Betreffend unsere WM-Gegner werden wir Serbien in der Nations League beobachten können (Serbien trifft auf Schweden, Norwegen und Slowenien – Red.). Und ich denke, dass Brasilien und Kamerun im Sommer für Testspiele nach Europa kommen. Ich weiss nicht, ob ich die Gelegenheit habe, sie live zu sehen. Aber da mache ich mir keine Sorgen, denn unsere Analysten leisten sehr gute Arbeit.»

Die Anzahl der Spieler, die für das WM-Kader aufgeboten werden dürfen, steht noch nicht fest. Sind Sie für ein 26-köpfiges Kader wie bei der letzten EM?
«Ja, aber nur, wenn wir alle 26 Spieler auch auf das Matchblatt nehmen dürfen. Drei von ihnen auf die Tribüne zu schicken, wie es bei der EM der Fall war, ist nicht ideal. Wichtig ist, dass wir alle Positionen doppelt besetzen. An sich scheinen mir 20 Feldspieler und drei Torhüter für drei, vier oder fünf Spiele vernünftig. Ich wäre aber auch nicht abgeneigt, diese Liste um einen weiteren Innenverteidiger oder Stürmer zu erweitern.»

Wie viele und welche Schweizer mit nach Katar dürfen, ist noch nicht entschieden.
Wie viele und welche Schweizer mit nach Katar dürfen, ist noch nicht entschieden.Bild: IMAGO / Roger Albrecht

Haben Sie die Aufstellung für die WM bereits im Kopf?
«Viele offene Positionen gibt es nicht. Wenn die Verletzten zurückkehren, haben wir wirklich eine sehr gute Mannschaft. Es gibt Spieler, die auf ihre Erfahrung zurückgreifen können, und andere, die ihr Temperament einbringen. So hat mich etwa das Debüt von Noah Okafor im letzten Herbst nicht überrascht. Wir hatten ihn in Salzburg schon lange beobachtet. Er spielte, traf und hatte ein gutes Tempo. In Rom gegen Italien spielte er erstmals von Beginn weg und lieferte eine Leistung ab, die mit denjenigen im Verein übereinstimmte.»

Sie liessen zuletzt ein 4-2-3-1 spielen. In diesem System gibt es nur zwei Plätze im Mittelfeld. Stehen Sie wegen Granit Xhaka, Remo Freuler und Denis Zakaria vor einem schwierigen Entscheid? Sie müssen einen dieser drei draussen lassen?
«Es gibt eine Sache, die sich in der Mannschaft nicht ändert: die Viererabwehr. Wir werden hinten immer so spielen. Davor ist alles offen. Man kann in einem 4-2-3-1 spielen, man kann dieses aber auch als ein 4-4-1-1 interpretieren. Es werden die spielen, die fit und im Rhythmus sind und die der Mannschaft etwas bringen. Granit, Remo und Denis können auch zusammen spielen. Das Spielsystem ist kein Dogma. Es hindert mich nichts daran, alle drei von Beginn weg zu bringen. Ich bin flexibel.» (zap/sda)

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