Hier wird Steffen von den eigenen Fans ausgepfiffen – und 11 Minuten später bejubelt
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Die Story des Tages schrieb Renato Steffen, der die Partie von der Bank aus begann. Der im Winter mit viel Getöse von den Young Boys zum Meister gestossene Flügelspieler traf elf Minuten nach seiner Einwechslung nach einem von Breel Embolo eingeleiteten Konter zum Schlussstand.
Als er aufs Feld kam, hatte ihn die Basler Fankurve mit einem Pfeifkonzert empfangen, zehn Minuten später applaudierten sie in der Kurve zwar nicht, die Pfiffe waren aber verstummt.
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«Man muss sich in Basel den Respekt verdienen, das war bei mir damals auch so», kommentierte FCB-Trainer Urs Fischer die Szenen und fügte an: «In den 15 Minuten, die Steffen auf dem Feld war, hat er einen ersten Schritt in diese Richtung getan.»
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Steffen selbst, der sich zu einem provokanten Jubel hinreissen liess, diesen aber nicht als solchen verstanden wissen wollte, zeigte sich als Meister der selektiven Wahrnehmung: «Ich habe nur Applaus gehört.» Schlau war seine Aktion nach dem Tor auf jeden Fall nicht. (zap/sda)
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