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Bayern München

Bundesliga: Gladbach schlägt Bayern dank Penalty in der Nachspielzeit

Die Szene des Spiels: Sommer erst mit dem Riesenpatzer, dann die Rettung mit der Fingerspitze auf der Linie.
Die Szene des Spiels: Sommer erst mit dem Riesenpatzer, dann die Rettung mit der Fingerspitze auf der Linie.bild: screenshot

Unfassbar! Gladbach schlägt Bayern in letzter Sekunde – BVB ballert Düsseldorf weg

Borussia Mönchengladbach verteidigt mit einer unerwarteten Wende im Spitzenspiel gegen Bayern München den 1. Platz in der Bundesliga. Bensebaini erzielt mittels Foulpenalty in der 92. Minute das 2:1.
07.12.2019, 18:3707.12.2019, 20:36

Gladbach – Bayern 2:1

Nach 50 Minuten gab es im Spitzenspiel in Mönchengladbach keinen Zweifel am Sieger im Spitzenspiel: Dieser konnte nur Bayern München heissen. Soeben hatte Ivan Perisic für den deutlich überlegenen Meister das 1:0 erzielt. Yann Sommer ist beim Treffer des Kroaten zwar nicht von einer Mitschuld frei zu sprechen. Allerdings hatte der Schweizer Nationalkeeper in der ersten Halbzeit mit zwei mirakulösen Paraden eine frühere Führung der Bayern verhindert.

Der VAR-Beweis: Sommer rettet mit der Fingerspitze auf der Torlinie.Video: streamable

Nach dem Tor der Münchner jedoch kippte das Spiel. Nicht nur weil bei Gladbach der Schweizer Breel Embolo eingewechselt wurde, sondern vor allem weil das Heimteam nun mehr riskierte. Das Geschehen glich sich aus und der Gladbacher Mittelfeldspieler Bensebaini erzielte mittels Kopfball nach einem Corner den Ausgleich (60.). Und als sich das Unentschieden abzeichnete, holte Mönchengladbach in der Nachspielzeit zum entscheidenden Schlag aus: Thuram holte gegen Javi Martinez geschickt den Foulpenalty heraus, den Bensebaini zum letztlich doch glückhaften Sieg für Gladbach verwertete.

Borussia Mönchengladbach - Bayern München 2:1 (0:1)
54'022 Zuschauer.
Tore: 49. Perisic 0:1. 60. Bensebaini 1:1. 92. Bensebaini (Foulpenalty) 2:1.
Bemerkungen: Borussia Mönchengladbach mit Sommer, Elvedi, Zakaria und Embolo (ab 58.). 91. Gelb-Rote Karte gegen Javi Martinez (Bayern München).

Das 1:0 für die Bayern durch Perisic.Video: streamable
Bensebaini gleicht nach einer Stunde für Gladbach aus.Video: streamable
Das Foul von Martinez und Bensebainis Penalty zum 2:1.Video: streamable

Dortmund – Düsseldorf 5:0

Borussia Dortmund gelang gegen Fortuna Düsseldorf ein grosser Befreiungsschlag. Ohne den gesperrten Abwehrchef Mats Hummels fertigte das Team von Trainer Lucien Favre Fortuna Düsseldorf zu Hause 5:0 ab. Nach der Pause erhöhten die Dortmunder innerhalb von 16 Minuten von 2:0 auf 5:0. Marco Reus und Jadon Sancho erzielten einen Doppelpack, ausserdem traf Thorgan Hazard.

Vor zehn Tagen war Dortmund nach dem 1:3 beim FC Barcelona scheinbar am Tiefpunkt angelangt und Favre mehr als nur angezählt. Doch nun holte der Zweite der letzten Saison in der Bundesliga in zwei Spielen sechs Punkte, schoss sieben Tore und ist beispielsweise zwei Punkte und drei Plätze vor Rekordmeister Bayern München klassiert.

Borussia Dortmund - Fortuna Düsseldorf 5:0 (1:0)
81'365 Zuschauer.
Tore: 43. Reus 1:0. 58. Hazard 2:0. 63. Sancho 3:0. 71. Reus 4:0. 74. Sancho 5:0.
Bemerkung: Borussia Dortmund mit Bürki und Akanji.

Reus bringt den BVB mit 1:0 in Führung.Video: streamable
Das 2:0 für den BVB durch Hazard.Video: streamable
Sancho trifft zum 3:0 für Dortmund.Video: streamable
Reus schnürt beim 4:0 seinen Doppelpack.Video: streamable
Auch Sancho trifft doppelt: Das 5:0 des Engländers.Video: streamable

Leverkusen – Schalke 2:1

Bayer Leverkusen bleibt in der Bundesliga auf Europacup-Kurs. Durch den 2:1-Sieg gegen Schalke überholten die Leverkusener in der Tabelle sogar Bayern München. Lucas Alario traf doppelt für die «Werkself», Benito Raman gelang für Schalke rund zehn Minuten vor Schluss nur der Anschluss.

Bayer Leverkusen - Schalke 2:1 (1:0)
30'210 Zuschauer.
Tore: 15. Alario 1:0. 81. Alario 2:0. 82. Raman 2:1.

Das 1:0 für Leverkusen durch Alario.Video: streamable
Alario doppelt zum 2:0 nach.Video: streamable
Raman mit dem späten Anschlusstreffer für Schalke.Video: streamable

Leipzig – Hoffenheim 3:1

Leipzig stellt seine Topform auch gegen Hoffenheim unter Beweis und siegt problemlos mit 3:1. Matchwinner für die «Roten Bullen», die erster Gladbach-Verfolger bleiben, war einmal mehr Timo Werner, der die ersten beiden Treffer erzielte. Marcel Sabitzer erhöhte kurz vor Schluss auf 3:0 für Leipzig, Ermin Bicakcic war kurz vor Schluss für den Hoffenheimer Ehrentreffer zuständig.

RB Leipzig - Hoffenheim 3:1 (1:0)
38'607 Zuschauer.
Tore: 11. Werner 1:0. 52. Werner (Foulpenalty) 2:0. 83. Sabitzer 3:0. 89. Bicakcic 3:1.
Bemerkung: Leipzig ohne Mvogo (Ersatz), Hoffenheim ohne Zuber (verletzt).

Das 1:0 für Leipzig durch Werner.Video: streamable
Das 2:0 für Leipzig durch Werner.Video: streamable
Sabitzer trifft zum 3:0 für Leipzig.Video: streamable

Augsburg – Mainz 2:1

Mainz muss erstmals unter dem neuen Trainer Achim Beierlorzer als Verlierer vom Platz, bei Augsburg setzt es eine 1:2-Niederlage ab. Nach elf Minuten vergab Augsburgs Marco Richter auf fahrlässige Weise den sichergeglaubten Führungstreffer. Diese Nachlässigkeit bestrafte Mainz sofort: Levin Öztunali traf wenig später mit einem Linksschuss aus 16 Metern zur Führung.

Kurz vor der Pause machte Richter seinen Fehler aber wieder gut. Nach einem Querpass von Florian Niederlechner schob Richter den Ball aus zwei Metern zum 1:1 ins Tor. In der zweiten Hälfte traf Niederlechner selbst per Elfmeter zum entscheidenden 2:1. Zuvor war der Schweizer Nati-Spieler Ruben Vargas von Pierre Kunde Malong an der Strafraumgrenze gefoult worden.

Augsburg - Mainz 2:1 (1:1)
26'950 Zuschauer.
Tore: 15. Öztunali 0:1. 41. Richter 1:1. 65. Niederlechner (Foulpenalty) 2:1.
Bemerkung: Augsburg mit Lichtsteiner (bis 69.) und Vargas, Mainz mit Edimilson Fernandes

Öztunali trifft herrich zum 1:0 für die Mainz.Video: streamable
Richter gleicht für Augsburg zum 1:1 aus.Video: streamable

Freiburg – Wolfsburg 1:0

Zunächste eine öde Angelegenheit: In der ersten halben Stunde geben weder Freiburg noch der VfL Wolfsburg einen Torschuss ab. In der 85. Minute bekamen die Gastgeber dann einen Freistoss in aussichtsreicher Position zugesprochen, den Standardspezialist Jonathan Schmid herrlich zum 1:0-Endresultat in den Winkel zimmerte.

Freiburg - Wolfsburg 1:0 (0:0)
23'800 Zuschauer.
Tor: 85. Schmid 1:0.
Bemerkung: Wolfsburg mit Mehmedi (bis 60.), ohne Steffen (nicht im Aufgebot) und Mbabu (Ersatz). (sda)

Schmids Traumtor zum 1:0 für Freiburg.Video: streamable

Die Tabelle

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