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Die Entwicklung der Rekordtransfers im Fussball
quelle: getty images europe / philipp schmidli
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Eine gewaltige Explosion

Von 100 Pfund bis 100'000'000 Euro: In diesen 45 Schritten entwickelte sich der Fussball-Transferrekord

1893 ging der erste «offizielle Transfer» im Fussball über die Bühne. Der Schotte Willie Groves war Aston Villa 100 Pfund wert. Damals viel Geld. Deshalb wollte man wenige Jahre später die Transferobergrenze bei 10 Pfund fixieren. Darüber können wir heute nur noch lachen. 
28.10.2014, 11:5128.10.2014, 14:10
Reto Fehr
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Heute wurde die erste Kandidatenliste für den Fifa Ballon d'Or bekannt. 23 Namen figurieren dort. Zusammen sind die Kicker Milliarden wert. Unter ihnen befinden sich auch die letzten beiden Rekordtransfers Cristiano Ronaldo (2009 für 94 Millionen Euro von ManU zu Real) und Gareth Bale (2013 für 100 Millionen Euro von Tottenham zu Real).

Dass jemals solche astronomischen Rekordablösesummen gezahlt werden, war vor etwas mehr als 100 Jahren, als der Fussball noch in den Kinderschuhen steckte, undenkbar. 

Der Schotte Willie Groves war 1893 acht Jahre nach der Anerkennung von Profis im Fussball der erste Transfer. 100 Pfund überwies Aston Villa an West Bromwich Albion. Sechs Jahre später wollte der englische Verband den Transfersummen einen Riegel schieben und eine Limite von zehn Pfund durchsetzen. Das Vorhaben ging schief. 

Fussballtransfers schon früh als die «neue Art der Sklaverei» verschrieen.

1905 wurde Alf Common der erste Spieler, der die 1000-Pfund-Marke erreichte. Er sollte den Rekordtransfer insgesamt dreimal inne halten. Mehrmals sind nach ihm nur noch David Jack und Diego Maradona je zweimal der teuerste Spieler der Welt gewesen. Bei Commons Wechsel 1905 ging ein Aufschrei durch die Medien. Man habe «Fleisch und Blut» verkauft und ein Reporter hielt fest: «Ich frage mich, ob die Fussballer am Ende gleich teuer sein werden wie ein reinrassiges, einjähriges Rennpferd?»

War einer von nur drei Spielern, die mindestens zweimal der teuerste Fussballer des Planeten waren: Diego Maradona (mit Pokal).
War einer von nur drei Spielern, die mindestens zweimal der teuerste Fussballer des Planeten waren: Diego Maradona (mit Pokal).
Bild: AP

Der englische Verband wagte gar nicht daran zu denken, wohin die Transfersummen sich bewegen würden: «Das ist eine neue Form der Sklaverei. Vielleicht werden eines Tages Spieler für 2000 Pfund verkauft. Oder gar für 10'000 Pfund.» Diese Marke wurde 1928 erreicht. Damals wechselte David Jack von den Bolton Wanderers zu Arsenal London. 10'890 Pfund kostete er – und dies nur, weil Arsenals Manager Herbert Chapman angeblich den Klubvertreter von Bolton abgefüllt habe und den Preis von 13'000 Pfund dadurch drücken konnte.

Wie sich der Rekordtransfer seither entwickelt hat, sehen Sie in der obenstehenden Slideshow!

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