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«Volley!»: Die Choreo der DFB-Fans sorgte für Rätselraten. Bild: screenshot twitter.com/DFB_Fanclub

«Volley!» – warum Deutschland-Fans gegen Holland eine seltsame Choreo zeigen



Deutschland gegen die Niederlande. Am Freitagabend spielen die beiden Teams in der EM-Qualifikation gegeneinander. Das Duell zwischen den Nationalmannschaften der beiden Nachbarländer ist immer brisant.

Noch brisanter jedoch war eine Choreografie, die der Fanclub der Nationalmannschaft offenbar vor Anpfiff (ca. 20.40 Uhr) plante. Das Motto der Choreo lautete nämlich: «Vollgas». Die Zuschauer im Fanblock sollten demnach hinterm Tor das Wort Vollgas mit vorgefertigten Papiertafeln formen.

Doch zu dieser Choreo kam es dann irgendwie doch nicht – der Reihe nach...

Hier ein Foto der Anleitung zur geplanten «Kurvenshow»

In den sozialen Medien, vorrangig auf Twitter, sorgte der Slogan allerdings für grosse Kritik. Denn viele fanden den Begriff «Vollgas» im Zusammenhang eines Duells gegen die Niederlande aus historischen Gründen nicht angebracht und unsensibel. Die Judenvernichtung der Nationalsozialisten im Dritten Reich kostete unter anderem auch drei Viertel der niederländischen Juden das Leben. (annefrank.org) Eine der Vernichtungsmethoden der Nazis waren Massenmorde mit Giftgas.

Zuschauer im Stadion und Twitter-User waren daher empört über die «Vollgas»-Choreo:

Offenbar reagierte der DFB-Fanclub kurz vor Anpfiff – und improvisierte mit einer Notlösung. So wurden offenbar die letzten drei Buchstaben «Gas» zu «ey!» geändert – aus «Vollgas» wurde so «Volley!».

Und dann sah man statt «Vollgas» «Volley!»...

... wie auf diesem Bild zu sehen ist:

Auch das griffen die Nutzer in den sozialen Netzwerken natürlich sofort auf. Die meisten Leute konnten nicht so recht glauben, was sie da auf den Mattscheiben sahen, und waren sehr irritiert wegen der «Volley!»-Choreografie:

Einen Eklat dürfte der DFB-Fanclub damit gerade nochmal abgewendet haben.

Vielleicht war es aber auch einfach nur die «Hamburger Kompetenz im Halten von Choreos»...

(as/watson.de)

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