Defibrillator hat funktioniert: Christian Eriksen nach erneutem Zusammenbruch «wohlauf»
Mitspieler riefen sofort die dänischen Team-Ärzte herbei und bildeten einen Sichtschutz um ihren langjährigen Captain. Die Zuschauer in Odense riefen lautstark «Eriksen, Eriksen». Der Spieler des VfL Wolfsburg konnte nach einer ersten Behandlung wieder aufstehen und unter dem Applaus der Zuschauer und Spieler auf eigenen Beinen zu einer Ambulanz gehen, die auf das Stadiongelände gefahren kam.
«Eriksen ist unter den Umständen wohlauf», sagte der Stadionsprecher nach Angaben der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau. Dasselbe teilte der Verband wenig später mit. Eriksen sei «kurzzeitig bewusstlos gewesen, aber schnell wieder zu sich gekommen und ansprechbar gewesen», erklärte der dänische Teamarzt Morten Boesen in einer Mitteilung des dänischen Fussballverbands. Soweit er das beurteilen könne, funktioniere der Herzschrittmacher einwandfrei, so Boesen. Der Schiedsrichter brach das Spiel trotzdem beim Stand von 2:1 für die Dänen ab.
Während der EM 2021 war Eriksen im ersten Spiel der Dänen gegen Finnland in Kopenhagen zusammengebrochen. Der Mittelfeldspieler musste noch auf dem Spielfeld reanimiert werden. 2022 setzte er seine Karriere fort, nachdem ihm unter anderem ein Defibrillator am Herzen eingesetzt wurde.
Der mittlerweile 34-Jährige stand zuletzt beim VfL Wolfsburg unter Vertrag und war mit dem Klub aus der Bundesliga abgestiegen. (mke/sda)
