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Switzerland's head coach Vladimir Petkovic, left, speaks to Xherdan Shaqiri during the UEFA Nations League soccer match between Belgium and Switzerland at the King Baudouin Stadium in Brussels, on Friday, October 12, 2018. (KEYSTONE/Ennio Leanza).

Es ist kompliziert: Das Verhältnis zwischen Trainer Petkovic und Nati-Star Shaqiri ist nur «ok». Bild: KEYSTONE

Petkovic über Shaqiri: «Das Verhältnis ist ok, aber seine Motivation ist leer»



Drei Tage vor dem wegweisenden Spiel in der EM-Qualifikation in Dublin gegen Irland besammelte sich das Schweizer Nationalteam in Zürich. Zu reden gab dabei vor allem die Absenz von Xherdan Shaqiri. Nationalcoach Vladimir Petkovic erklärte die heikle Personalie.

Am Montagnachmittag sass Vladimir Petkovic im Konferenzraum des Hotel Atlantis am Fusse des Zürcher Hausberges Üetliberg und sprach zu den Medien.

Irgendwann ergriff er das Trinkglas vor ihm und sagte: «Ich will nicht pessimistisch sein. Ich sage auch über dieses Glas: Es ist halbvoll.» Dabei lachte er, denn er hatte kurz zuvor den letzten Schluck genommen.

Liverpool's Xherdan Shaqiri walks to the pitch together with the children who act as players escorts, during a friendly soccer match between Liverpool FC and French Olympique Lyonnais at the Stade de Geneve stadium, in Geneva, Switzerland, Wednesday, July 31, 2019. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Bei Liverpool läuft es für Shaqiri noch nicht wie erhofft. Bild: KEYSTONE

Die Pointe war gut. Dabei ging es durchaus um ein ernstes Thema - zumindest im Mikrokosmos des Schweizer Fussball-Nationalteams. Denn die Frage an Petkovic hatte gelautet: Glauben Sie, dass Xherdan Shaqiri im Oktober wieder für die Schweiz spielen will? Der Vergleich mit dem halbvollen Trinkglas war Petkovics Antwort darauf, konkreter wurde er nicht.

Was im Oktober oder November oder auch 2020 sein wird, weiss niemand. Jetzt im September aber hatte Shaqiri das Aufgebot von Petkovic abgelehnt. Am Freitag hatte Petkovic die Personalie nicht kommentiert. Er hätte das tun können, dann wäre übers Wochenende weniger spekuliert worden in den Medien und an den Stammtischen. Petkovic findet: «Die Dinge werden von den Leuten ohnehin immer verschieden interpretiert. So hatten die Zeitung immerhin ihre Schlagzeilen und die Online-Portale ihre Klicks.»

Der Schweizer Nationatrainer Vladimir Petkovic an einer Medienkonfertenz in Zuerich am Montag, 2. Septenber 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

«Shaqiris Motivation ist leer», sagte Petkovic an einer Medienkonferenz. Bild: KEYSTONE

Am Tag des Zusammenzugs in Zürich gab Petkovic nun Erklärungen ab. Shaqiri fühle sich nicht in der Verfassung, um für die Mannschaft den Unterschied machen zu können. Petkovic sprach davon, dass Shaqiris Motivation «leer» sei. «Es gab mit ihm schon früher diese Probleme. Jetzt tut es mir leid, dass ich ihm nicht helfen kann.»

«Es gab mit Shaqiri schon früher diese Probleme. Jetzt tut es mir leid, dass ich ihm nicht helfen kann.»

Vladimir Petkovic

Shaqiris Problem ist dies: Bei Liverpool spielt er nicht und dies seit Monaten. In dieser Saison stand er in der Premier League einmal während fünf Minuten im Einsatz. Letztmals gehörte er am 30. Januar zur Startformation. Danach kam er in der Meisterschaft nur noch auf vier Teileinsätze mit insgesamt 60 Minuten. Der Einsatz im Halbfinal-Rückspiel der Champions League ist der Höhepunkt seines Jahres.

Die Situation ist für Shaqiri deprimierend. Er ist in Liverpool gefangen im goldenen Käfig. Der Klub will ihn nicht verkaufen. Shaqiri mag nicht das Niveau haben seiner Mitspieler Mohamed Salah oder Sadio Mané, aber für Trainer Klopp ist es angenehm, als Stürmer Nummer 6 über einen Spieler mit den Qualitäten Shaqiris zu verfügen.

Gefangen im goldenen Käfig

Shaqiri also leidet in Liverpool - und in Zürich ist Petkovic hin- und hergerissen. Er akzeptiert die Gefühle seines besten Offensivspielers, er will Verständnis aufbringen für seinen Entscheid. Aber er sagt auch: «Ich glaube, er hätte zum Nationalteam kommen können. Dann wäre er auf andere Gedanken gekommen. Es gab auch früher Spieler, die kamen im Klub nicht zum Einsatz. Aber beim Nationalteam haben wir ihnen geholfen, sie konnten bei uns Spielpraxis sammeln, und dann ging es auch im Klub wieder besser.»

Statt Shaqiri im SFV-Camp und in den Spielen gegen Irland und Gibraltar helfen zu können, musste sich Petkovic damit begnügen, eine SMS zu schreiben. «Es war ein sehr langes SMS mit positiven Gedanken.» Petkovic gilt nicht als grosser Kommunikator. Vielleicht hat er deshalb betont von einem «sehr langen SMS» gesprochen. Es war wohl seine Art, auf den stolzen, manchmal sensiblen, manchmal übermütigen, aber manchmal eben offenbar auch schwermütigen Shaqiri zuzugehen. Petkovic sagt dazu: «Mein Verhältnis zu Xherdan ist okay, aber es könnte viel besser sein. Vielleicht müssten sich beide etwas öffnen, dann gehen alle als Gewinner aus dieser Situation heraus.»Noch stehen die Spiele in dieser Woche in Irland und gegen Gibraltar an. Doch schon jetzt ist man gespannt auf das Aufgebot für die Oktober-Länderspiele in Dänemark und zuhause gegen Irland. Mit Shaqiri? Ohne Shaqiri? Für Petkovic und das Nationalteam ist zu hoffen, dass dannzumal das Glas nicht halbleer ist.

Ticker: 02.09.19: Nati-Pressekonferenz mit Petkovic und Tami

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tapatio 02.09.2019 23:35
    Highlight Highlight blick versucht schon seit Jahren Petkovic vom Trainerstuhl zu stossen. Schade für Böni dass die Resultate eindeutig für ihn sprechen..deshalb versuchen sie es mit solch billigen Schmierenkomödien. Behrami liess sich sogar noch gerne dafür einspannen.
  • Hurlibueb 02.09.2019 22:04
    Highlight Highlight Und was genau ist nun die Aufgabe von Tami?
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 02.09.2019 20:59
    Highlight Highlight Shaqiri „leidet“. Och, der Arme. Wurde ja gezwungen, dort zu unterschreiben...
    Ich find‘s gut, dass er konsequent ist - fühlt sich ja einem anderen Land näher, als der Schweiz. Sollte nicht mehr eingeladen werden.
  • Barracuda 02.09.2019 19:43
    Highlight Highlight Wo sind jetzt die Stimmen, die bei Shaqiri unter Klopp die grosse Zukunft sahen? Nach 1-2 Toren sind viele schon wieder in eine unbegründete Euphorie verfallen und sahen sich damit bestätigt und nutzten dies, um süffisant ein paar unqualifizierte Sprüche gegen die Shaqiri-Kritiker loszulassen.
    • Manuel Schild 02.09.2019 21:48
      Highlight Highlight Sie konnten ja nicht voraussehen das er Klopp auf ein 4-3-3 umstellt und Shaq somit aus der Rotation fliegt. Ausserdem hat er das Derby gegen ManU entschieden mit seinen beiden Toren. Da kann man schon feiern.
    • Barracuda 02.09.2019 22:30
      Highlight Highlight Als wäre das System der Knackpunkt. Aber eben, er hat ja in einem Spiel brilliert 😂
  • Max Müsterlein 02.09.2019 19:28
    Highlight Highlight „sehr langes SMS“: die 140 Zeichen fast voll ausgenutzt?
  • pluginbaby 02.09.2019 19:03
    Highlight Highlight Das ganze Theater zeigt einmal mehr, dass Shaqiri kein Vorbild sein kann und darf. Disqualifiziert sich ja andauernd selber fürs Captainamt.

    Punkt
  • Tom Scherrer (1) 02.09.2019 18:19
    Highlight Highlight Shaq hat ein Tief und will sich um Liverpool kümmern. Alles klar. Er hat das Spielen verlernt und muss neu eingeschult werden. Er verzichtet zum Wohle der Nati.

    Sorry, was soll das?

    Meine Meinung: shaq verhält sich wie eine Diva. Er war schon in der vegangenheit vorlaut bis Respektlos und zeigt nun, dass er wenig verbundenheit mit der Nati hat.

    Er lässt ja nicht Petkovic alleine, es ist auch die Mannschaft und die Fans, die sich umstellen dürfen.

    Für mich ist er ein Spieler, der gut sein kann, wenn er denn wil. Er schwankt aber stark, vor allem in der Nati.

    Reisende soll man...


    • Tom Scherrer (1) 02.09.2019 23:46
      Highlight Highlight Und mitunter der Grund, weshalb er nicht Kaptain wurde, war sein Interview nach der WM 2014 - unvergessen:

      So wie ihr von der Presse geredet habt, müssten wir Weltmeister werden. Wir sind immernoch nur die kleine Schweiz.

      Geht gar nicht, kein Wunder wurde es Xhaxa.

      Jemand, der so limitiert denkt und teilweise auch minimalistisch spielt, wird auf dem Fussballplatz nicht Käptain. Aber vielleicht klappts ja mit dem Paddelboot, auf der Themse...



  • Albert Stpeck 02.09.2019 17:45
    Highlight Highlight Ich würde mich hüten, für ein Land aufzulaufen, dessen selbst ernannte Patrioten mich nie voll und ganz als einer der ihren ansahen und mir eine Handgeste mein restliches Leben nicht verzeihen werden.

    Ganz zu schweigen davon, dass diese „Fans“ meinen, dass ich ihnen etwas schuldig wäre.
    • Mia_san_mia 02.09.2019 22:33
      Highlight Highlight @Albert Speck: 👍🏻
    • Franceee 02.09.2019 22:55
      Highlight Highlight Perfekt auf den Punkt gebracht. Bester Kommentar
  • cicero 02.09.2019 16:49
    Highlight Highlight ... wenn die Divas nicht auf dem Feld tauen, dann umso mehr daneben ...
  • Frag 02.09.2019 16:43
    Highlight Highlight Play for the badge on the front and they will remember the name on the back.

    Dieses Zitat müsste in jeder Garderobe hängen. Wenn es gut kommt, machen das vielleicht 5 Prozent aller Fussballer dieser Welt, während die restlichen 95% irgendwelche selbstverliebten Selbstdarsteller sind.
    • Manuel Schild 02.09.2019 18:07
      Highlight Highlight Ach und die Fans die halten ja immer zu den Fussballern! Kaum macht einer einen Fehler wird er von den Fans zum Teufel gejagt wie Akanji beim BVB. Die Fussballer beweisen grössere Loyalität zu den Fans als die Fans zu den Fussballern!
    • Lionqueen 02.09.2019 19:47
      Highlight Highlight Du vergisst, dass ech neben den grossen Vereinen noch kleine gibt. Da würden viele Spieler/innen ihr letzted Hemd für den Verein geben.
  • Manuel Schild 02.09.2019 16:32
    Highlight Highlight Shaqiri hat das letzte Mal gegen Barcelona im Champions League Halbfinal 90 Minuten lang gespielt. Nun hat er zusammen mit dem Nati Trainer entschieden, dass er in seiner momentanen Fassung kein Gewinn für die Mannschaft ist. Völlig legitim und eigentlich vorbildlich. Der BLICK weiss nichts anderes als gegen Petkovic zu hetzen nur weil er sich von Ringier nicht kaufen lässt. Eine absolute Schande!
    • Kappa 02.09.2019 18:25
      Highlight Highlight Ich glaube da habe ich etwas verpasst :S
      Ist allenfalls jemand so nett und kann mich aufklären i.S Petkovic/Ringier?

      Danke im Voraus ❤️
    • PlayaGua 02.09.2019 18:46
      Highlight Highlight Bei der Blick-Sache bin ich völlig ihrer Meinung. Die suchen wieder mal ein Opfer, allen voran Böni.
    • PlayaGua 02.09.2019 22:00
      Highlight Highlight @Kappa
      Hitzfeld war bei Ringier unantastbar, da er dort als Kolumnist unter Vertrag war - und das während seiner Amtszeit.
      Petkovic hingegen hat es nicht so mit dem Blick und ist wenig auskunftsfreudig. Und wer nicht für den Blick ist, der trägt die Konsequenzen. Vor allem "Experte" Böni ist da an vorderster Stelle. Dessen Geschreibe hat aber kaum mehr Niveau als "Post von Wagner".
  • ETH1995 02.09.2019 16:24
    Highlight Highlight Shaq verdient es, für diese 2 Spiele in Ruhe gelassen zu werden. Er verdient den Respekt, dass er einmal eine Entscheidung trifft, die wir nicht goutieren und einige auch nicht verstehen.
    Er ist jung, erfolgshungrig und in einem tollen Team mit einem Trainer, der im Moment nicht auf ihn setzt. Das tut in seinem Alter weh, Shaq hatte eine tolle Saison mit der Nati und dem Team.
    Er hat 82 Länderspiele, 22 Tore und unzählige Vorlagen gemacht. Es besteht kein Zweifel, dass er der kreativste Spieler ist, der je ein Nati-Shirt getragen hat.
    Diesen Respekt hat er verdient, danach sehen wir weiter.
    • P. Meier 02.09.2019 19:04
      Highlight Highlight Sagen wir es mal so. XS hat den Riecher zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu stehen. Er bringt auch eine gehörige Energie bei seinen Sprints hin. Nur beschränken sich diese Aktionen auf ca. 15 Minuten. Die restliche Zeit beschränkt er sich darauf nicht zu viel Energie zu verschwenden.
    • ETH1995 02.09.2019 19:14
      Highlight Highlight @P. Meier. Du musst verrückt sein... sorry, ich meins nicht böse, aber das stimmt schlichtweg nicht: Mit stehen hat Shaqiris Spiel nun wirklich nicht zu tun. Er mag kein Lichtsteiner sein, aber Shaqiri fightet um jeden Meter, wenn er eine Chance riecht. Sein Spiel ist so technisch und so kraftvoll, mit am richtigen Ort stehen "und einschieben" hat es nun wirklich nichts zu tun.
  • Viktor mit K 02.09.2019 16:17
    Highlight Highlight Könnte ja auch sein, das XS auf die Nati verzichtet weil er eben keine Spielpraxis bei L‘pool hat.. und somit er sich nicht berechtigt fühlt für die Nati zu spielen..
    dies hätte ich zumindest so kommuniziert..
  • Frag 02.09.2019 16:09
    Highlight Highlight Der zwischenmenschliche Umgang von Petkovic scheint katastrophal zu sein. Er hat mit Behrami einen verdienten Spieler vergrault und bei Lichtsteiner ist es eine Frage zur Zeit. Vor Petkovic waren Schwegler und Lustenberger auch hin und wieder in der Nati zu sehen, auch unschön von Petkovic abgewiesen.

    Die Ergebnisse auf dem Platz haben aber für unsere Verhältnisse meistens sehr gut gepasst. Nun wird es wohl eine Frage der Zeit sein, bis aktuelle Spieler kein Bock mehr auf Petkovic haben und eine Abwärtsspirale beginnt.
    • ujay 02.09.2019 17:37
      Highlight Highlight Ja, Frag, keine Ahnung ist auch eine Ahnung....
    • Der_Andere 02.09.2019 20:22
      Highlight Highlight Das ist eine Sicht.

      Aber er ist nicht der Freund dieser Spieler. Er ist der Trainer.

      Und wenn Spieler den Zahn der Zeit nicht selbst spüren, hat der Trainer die Verantwortung die Reissleine zu ziehen. So unschön diese Entscheidung auch ist. Das ist keine Popularitätsveransttung. Lichtsteiner und Behrami sind 35 bzw. 34 Jahre alt.

      Sie müssen durch Jüngere ersetzt werden und zwar jetzt und nicht erst, wenn sie selbst irgendwann keinen Bock mehr haben.

      Bei Schwegler/Lustenberger. Manchmal stehen einem eben andere Spieler vor der Sonne. Wer damit nicht umgehen kann, ist im falschen Beruf.
  • Mova 02.09.2019 15:58
    Highlight Highlight Alles gute für Shaqiri. Kann ihn verstehen, alles unternehmen zu wollen, um aus der elenden Reserverolle herauszukommen.
  • Glenn Quagmire 02.09.2019 15:51
    Highlight Highlight Was hat Petkovic dem Böni angetan, dass er und seine Kollegen solch eine Hexenjagd veranstalten?
    • Jacques #23 02.09.2019 16:34
      Highlight Highlight Zu Hitzfelds Zeiten hat der Blick immer schön Infos bekommen und Ottmar hat denen das Gefühl gegeben, dass die Blick Redaktion die Aufstellung gemacht hat.

      Petko tut das nicht. Zurecht.

      Einzelne Spieler füttern dafür den Blick, respektive fallen auf die Typen da rein... Und so gibt es Fall um Fall.

      Unter der Rubrik Blick meint, wird dann ordentlich gewi***, gewitzelt über den äusserst erfolgreichen Trainer.

      So läuft Boulevard im Fussball.
    • Glenn Quagmire 02.09.2019 17:26
      Highlight Highlight Ich frag mich halt auch, wie der Blick erfuhr, dass der Johann Vogel in den Flieger steigen wollte um dem Köbi eins zu tätschen....
    • AdiB 02.09.2019 17:51
      Highlight Highlight Petkovic informiert alle medien zeitgleich. Dies ist sich der blick nicht gewohnt. Er will vor allen anderen alles wiessen.
      Ich finde so wie es petkovic macht, sollte es jeder trainer machen. Kein medium hat anrecht auf sonderbehandlungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PlayaGua 02.09.2019 15:31
    Highlight Highlight Petkovics Einstellung zur Kommunikation finde ich einfach fahrlässig. Er brüskiert damit regelmässig Spieler und feuert Spekulationen in den Medien an.
    • AdiB 02.09.2019 17:53
      Highlight Highlight Nicht er macht es. Er informiert alle medien zeitgleich an der pk. Der blick feuert aus wut, behandelt zu werden wie alle anderen, spekulationen an.
  • rundumeli 02.09.2019 15:18
    Highlight Highlight tami hat ja einen supertollen job gemacht ... und darf vor petkovic sogar noch ein paar wörtli sagen ... wow ;-)
  • Jacques #23 02.09.2019 15:15
    Highlight Highlight Nur weil zwei, drei Blick-Journis gewisse Animositäten pflegen... Stories, die keine sind. Mami, Petko will nöd mit mier spiele. Zw. Trainer und Shaq / Klopp ist eh alles geklärt.
  • Ferd Blu 02.09.2019 15:10
    Highlight Highlight Shaq ist einfach zu sensibel und viel zu Egoistisch. Er blieb ja sogar vor einem Jahr den Testspielen fern, um bei Stoke zu sein, jetzt will er sich bei LFC konzentrieren, obwohl minimum 4 Spieler vor ihm gesetzt sind. Spielpraxis hätte er in der Nati haben können. Aber er entschied sich dagegen. Mir scheint als wäre Shaq irgendwo noch angepisst das er 2016 nicht als Captain in Betracht gezogen worden ist.

    Die Blick Hetze gegen Petkovic ist unerträglich. Im Ernst sie meinen er solle Shaq verhätscheln. Nur weil Petkovic sich von Riniger nicht kaufen lässt, wird er verschmäht. Völlig daneben.
    • felixJongleur 02.09.2019 16:26
      Highlight Highlight Genau aus diesem Grund fand ich es so schade, dass Quillo sich dafür vom Blick einspannen liess.
    • Manuel Schild 02.09.2019 16:33
      Highlight Highlight Testspiele oder Abstiegskampf? Ich glaub die Leute vergessen wer Shaqiri den Lohn zahlt. Die haben auch kräftig was zu sagen.
    • AdiB 02.09.2019 17:59
      Highlight Highlight @mabuel, dies ist so und bei bayern stehts im vertrag. An länderspielen die nicht D betreffen kann der vertrag bei verletzung oder wenn wegen länderspielen die leistung nicht mehr stimmt der vertrag gekündigt werden. Wegen dieser klausel wurde elber nie für die brasilianische nati aufgeboten, weil man dort der meinung war er werde nicht alles von sich geben.

      Die nba ist krasser drauf, wenn ein nicht amerikanischer spieler für die eigene nati auflaufen möchte, muss der verband eine versicherungssumme in millionenhöhe an den verein überweisen ansonsten darf er nicht spielen für die nati.
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Schweiz erfüllt die Pflicht – mehr nicht: «Haben uns das Leben selbst schwer gemacht»

Die Schweizer Nationalmannschaft hat in der EM-Qualifikation die Pflicht erfüllt. In Sitten setzte sich das Team von Vladimir Petkovic gegen den krassen Aussenseiter Gibraltar problemlos 4:0 durch. Drei Tore kurz vor der Pause sorgten für die Entscheidung.

Kurz vor Schluss durften die gut 8000 Zuschauer noch einmal jubeln, als der eingewechselte Mario Gavranovic mit seinem 7. Treffer im 22. Länderspiel mit dem 4:0 für den Schlusspunkt in einer zumindest phasenweise unterhaltsamen Partie und für ein versöhnliches Ende einer turbulenten Woche sorgte. Eine frohe Kunde traf zudem aus Tiflis ein, wo Georgien Dänemark ein torloses Remis abrang.

Nationaltrainer Vladimir Petkovic hatte sich ein frühes Tor gewünscht, Captain Granit Xhaka einen Kantersieg, …

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