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Zoff im Basler Hooligan-Streit: FCB-Heusler kontert Attacke von Polizeichef

Basel's club president Bernhard Heusler smiles after a friendly soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and Germany's VfL Wolfsburg at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Swit ...
Der Basler Präsident Bernhard Heusler.
Bild: KEYSTONE

Zoff im Basler Hooligan-Streit: FCB-Heusler kontert Attacke von Polizeichef

Auf der Homepage des FC Basel nimmt Präsident Bernhard Heusler erstmals Stellung zu den harschen Vorwürfen des Polizeichefs im bz-Interview.
21.07.2016, 00:0221.07.2016, 06:38

«Überrascht und irritiert» reagiert die Führung des FC Basel auf die Vorwürfe von Polizeichef Gerhard Lips. Dieser hatte im Interview mit der bz gesagt, im Korps gebe es Stimmen, wonach Bernhard Heusler mit gewalttätigen Fans «unter einer Decke» stecke. 

Am Dienstag hatte Heusler noch keine Stellung nehmen wollen. Am Mittwochabend dann veröffentlichte der Club auf seiner Webseite ein geharnischtes Statement. Darin ist unter anderem zu lesen: «Der FC Basel 1893 verzichtet auf eine weitere Stellungnahme zu dem inakzeptablen und in der Sache völlig haltlosen Vorwurf, zumal diese Quelle (‹viele Polizisten›) weder zurückverfolgt werden kann noch überprüfbar und deshalb für den FCB wertlos ist.»

Zeitpunkt der Publikation erstaunt

Darüber hinaus wird festgehalten: «Der FC Basel 1893 und Bernhard Heusler persönlich verurteilen Gewalt in jeder Form seit je her und distanzieren sich mit grosser Entschiedenheit von gewalttätigen Matchbesuchern und von Personen, die Fussballspiele als Plattform für Gewalt oder Vandalismus missbrauchen.» 

Jetzt auf

Erstaunlich ist zudem der Zeitpunkt der Publikation. Noch Stunden zuvor hatte Polizeichef Lips gegenüber «Telebasel» ausgesagt, mit Heusler ein Gespräch geführt zu haben. Über den Inhalt schwieg er sich jedoch aus.  (bzbasel.ch)

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