Sport
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Flugzeugsitze in der Normandie entdeckt – Suche nach Fussballer Sala wieder aufgenommen 



Die britischen Behörden gaben am Mittwoch bekannt, dass sie die Suche nach dem Flugzeug mit Emiliano Sala und dem Piloten David Ibbotson fortsetzen werden, nachdem in der Normandie zwei gepolsterte Sitze entdeckt wurden, die «wahrscheinlich» zu dem Flugzeug gehören, das am 21. Januar über dem Kanal verschwand.

Die Sitze seien bereits am Montag an einem Strand in der Nähe von Surtainville, in der Region Cotentin, gefunden worden, meldet «L'equipe», die grösste Sportzeitung Frankreichs, am Mittwoch.

Sala und sein Pilot waren am 21. Januar mit einer Piper PA-46 Malibu über den Ärmelkanal geflogen, als die Maschine vom Radar verschwand. Am 24. Januar wurde die Suche nach den beiden Männern eingestellt. Die Überlebenschancen seien «äusserst gering», begründete die Polizei auf der britischen Insel Guernsey ihre Entscheidung. Salas Vater Horacio und seine Schwester Romina appellierten eindringlich an die Einsatzkräfte, die Suche fortzusetzen.

epa07318733 Tribute to Emiliano Sala, on the grids of the training center in La Joneliere, Nantes, France, 25 January 2019. Guernsey Police on 25 January 2019 issued a statement saying the search for missing former Nantes player Emiliano Sala was suspended, and chances for his survival were 'extremely remote'. Argentinian English Premier League Cardiff City soccer player Emiliano Sala went missing on 21 January after a light aicraft he was travelling in from Nantes in France to Cardiff disapeared over the English Channel. Sala had recently signed for Cardiff City from French club Nantes. The Piper Malibu lost contact off Alderney in the Channel Islands on the evening of 21 January 2019.  EPA/EDDY LEMAISTRE

Bild: EPA/EPA

Pilot hätte nicht fliegen dürfen

Der Pilot, mit dem der argentinische Fussballer Emiliano Sala offenbar über dem Ärmelkanal abgestürzt ist, hätte den Sportler laut einem Zeitungsbericht gar nicht fliegen dürfen. Der 59-Jährige habe lediglich einen Pilotenschein für private Flüge gehabt.

Kurz vor seinem Verschwinden hatte Sala laut argentinischen Medienberichten in einer WhatsApp-Nachricht an Freunde Sorgen über den Zustand der Maschine geäussert. «Ich habe solche Angst», sagte er demnach in der Sprachnachricht. Salas britischer Agent Mark McKay sagte im Sender Sky Sports News, er habe dem Spieler bei der Suche nach einem Flugzeug geholfen, das ihn über den Ärmelkanal fliegen sollte. (whr/sda/afp)

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2 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Cpt. Jeppesen
30.01.2019 18:43registriert June 2018
Wieso sollte der Privatpilot den Fussballer nicht fliegen dürfen? Prinzipiell kann eine jede Person einen Piloten fragen ob er ihn in seinem Flugzeug mit nimmt. Was der Privatpilot nicht darf ist einen Flug mit kommerzieller Absicht durchführen. Die Entschädigung für einen Privatflug darf die Betriebskosten plus ein kleines Entgeld für dem Piloten seine Zeit nicht überschreiten. Ein Deal a'la "Flieg mich nach England und ich zahle Kosten und Zeit" geht immer.
Ich gehe mal davon aus, dass der Pilot die benötigten Berechtigungen zum Betrieb dieses Flugzeugs und der Durchführung des Flugs hatte
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