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02.07.2020, Cortina d Ampezzo, ITA, Ski Alpin, WM Cortina 2021 bestaetigt. Der Internationale Skiverband FIS hat am Donnerstag den Termin fuer die alpine Ski-WM in Cortina diAmpezzo im Februar 2021 bestaetigt. Die Titelkaempfe sollen wie urspruenglich fuer dieses Jahr geplant von 9. bis 21. Februar in der Olympiastadt ueber die Buehne gehen. Der italienische Verband FISI hatte im Mai eine Verlegung in das Jahr 2022 vorgeschlagen. Hier im Bild Archivbild // Alpine skiing WM Cortina 2021 confirmed. The International Ski Association FIS confirmed the date for the Alpine World Ski Championships in Cortina diAmpezzo in February 2021 on Thursday. As originally planned for this year, the title fights will take place in the Olympic city from February 9 to 21. The Italian association FISI proposed in May to move to 2022. Archive picture. Cortina d Ampezzo, Italy on 2020/07/02. **** ONLY GERFRAITAESPSUISSEGBR **** Cortina *** 02 07 2020, Cortina d Ampezzo, ITA, Alpine skiing, World Championships Cortina 2021 confirmed The International Ski Federation FIS confirmed on Thursday the date for the Alpine Ski World Championships in Cortina di Ampezzo in February 2021 The title fights will take place in the Olympic city from 9 to 21 February as originally planned for this year. FISI had proposed in May to move the event to the year 2022. Here in the picture archive picture Alpine skiing WM Cortina 2021 confirmed The International Ski Association FIS confirmed the date for the Alpine World Ski Championships in Cortina diAmpezzo in February 2021 on Thursday As originally planned for this year, the title fights will take place in the Olympic city from February 9 to 21 The Italian association FISI proposed in May to move to 2022 Archive picture Cortina d Ampezzo, Italy on 2020 07 02 ONLY GER FRA ITA ESP SUISSE GBR Cortina PUBLICATIONxNOTxINxAUT EP_gro

Der Tofanaschuss in Cortina d'Ampezzo. Bild: www.imago-images.de

Interview

Die FIS ist für die SKi-WM in Cortina d'Ampezzo zuversichtlich



Die Zuschauer fehlen. Doch im Vergleich zu anderen Sportarten sind die alpinen Skirennfahrer bis jetzt einigermassen gut durch die Corona-Pandemie gekommen. Die FIS rechnet nicht mit einer WM-Absage.

Im finnischen Levi gab es vor dem ersten Frauen-Slalom des Winters wegen des Ausschlusses des schwedischen Teams Verstimmungen, in Wengen wurde den Lauberhornrennen von den Behörden der Riegel vorgeschoben. Ansonsten läuft der Weltcup-Betrieb der Alpinen vergleichsweise rund.

epa08930262 Markus Waldner, FIS Chief Race Director, reacts during the second run of the Men's Slalom race at the FIS Alpine Skiing Ski World Cup in Adelboden, Switzerland, 10 January 2021.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Männer-Rennchef Markus Waldner ist am Coronavirus erkrankt. Bild: keystone

Einzelne positive Fälle im Tross lösten keine Flächenbrände aus, und dass der am Coronavirus erkrankte Männer-Rennchef Markus Waldner in Kitzbühel ohne grosses Aufsehen durch seine Assistenten Hannes Trinkl und Emmanuel Couder ersetzt wird, passt ins Bild: Die FIS schlängelt sich mit funktionierendem Sicherheitsprotokoll und der nötigen Flexibilität geschickt durch das Programm.

Nächster Knackpunkt ist die WM in Cortina d'Ampezzo vom 8. bis 21. Februar. Entgegen anderslautender Medienberichte rechnet die FIS nicht mit einer Absage. «Ich hoffe schon, dass die WM stattfindet und habe auch noch nichts Gegenteiliges gehört», sagt Hannes Trinkl am Rande der Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel.

Hannes Trinkl, wie schätzen Sie die aktuelle Situation im Ski-Weltcup derzeit ein?
Hannes Trinkl:
Momentan heisst es einfach, dass wir sehr, sehr flexibel und vorsichtig sein müssen. Bis jetzt kriegen wir es relativ gut hin, auch weil alle gut mithelfen und sich alle strikte an die Vorgaben halten. Ich hoffe, dass das so bleibt und nach Wengen keine weiteren Absagen dazukommen. Dass wir in Wengen nicht fahren konnten, ist sehr schade und tut weh, auch weil sich die Organisatoren sehr bemüht haben. Wir wissen alle, wie skisportbegeistert die Schweizer sind.

epa08946454 Hannes Trinkl, FIS Race Director World Cup Men Speed Events, during preparations for the FIS Alpine Skiing World Cup event in Kitzbuehel, Austria, 18 January 2021. Due to the ongoing Covid-19 coronavirus pandemic the traditional Hahnenkamm races will take place without spectators.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Hannes Trinkl in Kitzbühel. Bild: keystone

Unweit von Kitzbühel trat in der letzten Woche die mutierte britische Corona-Variante auf. Zwei Slaloms wurden nach Flachau verlegt, für die Speedrennen von diesem Wochenende gab es grünes Licht.
Die Entscheidungshoheit liegt natürlich bei den Behörden. Wie überall, wo wir hinreisen, wurde im Vorfeld viel getestet. In Jochberg, wo die Fälle auftraten, unterzogen sich von den 1500 Einwohnern 1100 einem Test. Man ist überall darum bemüht, dass die Corona-Zahlen so niedrig bleiben, wie sie sind.

Der Saison-Höhepunkt, die WM in Cortina d'Ampezzo im Februar, naht. Vor einer Woche machten Meldungen die Runde, dass die Durchführung ernsthaft in Gefahr sein soll. Wie stehen die Chancen?
Ich hoffe schon, dass die WM stattfindet und habe auch noch nichts Gegenteiliges gehört.

Was vernehmen Sie aus Cortina?
Die Vorbereitungen laufen, natürlich auch dort unter sehr strengen Voraussetzungen. Nächste Woche werde ich hinreisen, um zu schauen, wie es um die Pisten steht. Bei der Gelegenheit werde ich auch ein Bild bekommen, wie die Gesamtsituation rund um die Pandemie vor Ort ausschaut. Natürlich sind die Organisatoren sehr bemüht, dass wir Rennen werden fahren können und dass alles so sicher wie möglich abläuft.

Die Vorgaben und Restriktionen in diesem Winter sind streng. Fällt es leicht, diese zu akzeptieren und einzuhalten?
Wir wissen, dass wir privilegiert sind und sind alle sehr froh darüber, dass wir unserer Arbeit nachgehen können und fahren dürfen. Unter diesen Voraussetzungen fällt es leicht, die Protokolle einzuhalten. Es gilt, das Beste aus der Situation zu machen, und ich hoffe, dass wir mit den Rennen auch etwas Freude in die Wohnstuben bringen, für die Leute, die sich nicht so frei bewegen können oder gerade in Quarantäne sind.

Was sind die grössten Herausforderungen für Sie als stellvertretender Rennchef?
Unsere Herausforderungen sind immer Wetter und Piste, auch jetzt. Wir wollen den Athleten stets die Bühne bieten, die sie verdient haben und sie auch brauchen, um ihr Können zu zeigen. Klar, es ist aktuell eine Gratwanderung. Man muss immer wieder daran denken, dass man Abstand halten und die Maske tragen muss. Wichtig und entscheidend ist auch, dass die Leute, die am Berg arbeiten, regelmässig getestet werden. Für die, die so arbeiten müssen, ist das ist nicht immer angenehm. Allen ist aber bewusst, wie wichtig es ist.»

Lässt sich der Zusatzaufwand auf Dauer stemmen?
An die Gesundheit geht es nicht, glaube ich. Aber auf Dauer schlägt es auf die Moral. Der Mensch ist ein soziales Wesen, die Kontakte und die Nähe fehlen. Ich denke auch jeden Tag an die Menschen, die keine Arbeit haben, die in Existenznöten sind und nicht wissen, wie sie ihre Miete bezahlen und Essen kaufen sollen. Der finanzielle Druck, den viele Leute momentan haben, muss zermürbend sein. Auch darum schätze ich uns, die wir arbeiten dürfen und ein Einkommen haben, in einer glücklichen Lage. (zap/sda)

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