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Iran

Formel 1: Logistische Probleme aufgrund des Iran-Konflikts

epa12734022 Scuderia Ferrari driver Lewis Hamilton of Britain in action during the Formula 1 pre-season testing at Bahrain International Circuit in Sakhir, Bahrain, 13 February 2026. EPA/ALI HAIDER
Die Formel 1 testete in Bahrain.Bild: keystone

Iran-Konflikt sorgt in der Formel 1 für logistische Probleme – zwei Rennen sind in Gefahr

Für die Formel 1 als weltumspannende Rennserie stellt die jüngste Eskalation im Nahen Osten logistische Herausforderungen dar. Trotz Flugchaos steht dem Saisonstart in Australien nichts im Weg.
03.03.2026, 10:0903.03.2026, 10:09

Aufgrund der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran und der Gegenschläge Teherans ist der Luftverkehr in grossen Teilen des Nahen Ostens weitgehend zum Erliegen gekommen. Rund tausend Mitarbeiter, die für die Formel 1 selbst oder für die Rennställe arbeiten, mussten ihre Reisepläne ändern. Viele wählten alternative Routen über Singapur oder Hongkong, statt via Dubai, Abu Dhabi oder Doha (Katar) nach Australien zu fliegen.

Travis Auld, Geschäftsführer des Saisonauftakts am Sonntag in Melbourne (5.00 Uhr Schweizer Zeit), betonte, dass dies keine Auswirkungen auf den Grand Prix haben dürfte: «Die Fahrer werden hier sein. Die Ingenieure werden hier sein. Die Teamchefs werden hier sein.» Auch die Autos seien in Containern längst an der Strecke angekommen, so Auld.

McLaren driver Lando Norris of Britain crosses the finish line to win the Australian Formula One Grand Prix at Albert Park, in Melbourne, Australia, Sunday, March 16, 2025. (Tracey Nearmy/Pool Photo v ...
In Melbourne findet das erste Saisonrennen statt.Bild: keystone

Grössere Fragezeichen bestehen derzeit hinter dem vierten Saisonrennen am 12. April in Bahrain, wo am Wochenende die zweitägigen Reifentests von Pirelli abgebrochen wurden, sowie hinter dem Rennen eine Woche später in Saudi-Arabien. «Wie immer beobachten wir solche Situationen aufmerksam und arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen», erklärte ein Sprecher der Formel 1.

Eine Woche nach dem Saisonstart in Australien folgt der Grand Prix von China, nochmals zwei Wochen später wird in Japan gefahren. Erst die letzten beiden von insgesamt 24 Grands Prix finden wieder im Nahen Osten statt: Katar am 29. November und traditionell Abu Dhabi am 6. Dezember bilden den Abschluss der WM-Saison 2026. (riz/sda)

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