Davos steht trotz Niederlage im Achtelfinal – dort gibt es auch ein Schweizer Duell
Champions Hockey League
Alle Schweizer Vertreter schaffen es in der Champions Hockey League in die Achtelfinals. Nach Fribourg Gottéron und Servette, die im Achtelfinal aufeinander treffen, sichert sich auch Davos am letzten Spieltag der Regular Season die Qualifikation für die K.o.-Phase.
Davos – Liberec 0:2
Die Davoser konnten sich dank Schützenhilfe der Konkurrenz eine Heimniederlage gegen die Tschechen aus Liberec leisten. Diese kamen durch Tore zu Beginn der ersten beiden Drittel zum 2:0-Erfolg, der ihnen ebenfalls die Teilnahme an der K.o.-Runde sichert. Im Achtelfinal spielen die Bündner, die die letzten fünf Partien verloren haben, gegen Pilsen. Die Ligarivalen von Liberec sicherten sich den Qualifikationssieg in der Champions Hockey League ohne Punktverlust. Davos spielt am 10./11. November zuerst daheim und eine Woche später auswärts.
Davos - Liberec 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)
SR Ruprecht (SUI)/Kaukokari (FIN).
Tore: 3. Vlach 0:1. 21. (0:15) Galvas 0:2. - Strafen: Je 4mal 2 Minuten.
Hernig – Fribourg-Gottéron 4:3nP
Fribourg-Gottéron und Genève-Servette hatten die Achtelfinal-Teilnahme schon vor dem sechsten und letzten Match der Qualifikation auf sicher. Die Freiburger beenden die Regular Season nach dem verlorenen Duell der Meister auswärts gegen die Dänen von Herning auf dem 10. Platz. Gottéron unterlag gegen das erstmals in der Champions Hockey League siegreiche Herning nach Penaltyschiessen mit 3:4 und trifft nun auf Servette.
Herning - Fribourg-Gottéron 4:3 (1:1, 2:1, 0:1, 0:0) n.P.
SR Jensen/Christensen (DEN).
Tore: 10. Kristensen (Schultz) 1:0. 20. (19:59) Rathgeb (Kapla, Richard) 1:1. 32. Nicolet (Marchon) 1:2. 38. (37:30) Bau Hansen (Kristensen/Powerplay) 2:2. 38. (37:49) Bau Hansen (Kristensen/Poweerplay) 3:2. 45. Richard (Kapla, Borgström/Powerplay) 3:3.
Penaltyschiessen: Richard -, Dmytriw -; Schild -, Klijunen -; Borgström -, Bau Hansen -; Dorthe -, O'Neil 1:0, Streule -. -
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Herning, 4mal 2 Minuten gegen Fribourg Gottéron.
Servette – Kölner Haie 4:3nV
Die Genfer schlugen die Kölner Haie mit 4:3 nach Verlängerung und belegten den 7. Schlussrang. Dabei war Jesse Puljujärvi die entscheidende Figur des Abends. Der Finne erzielte einen Hattrick und auch das entscheidende Tor in der Verlängerung.
Genève-Servette - Köln 4:3 (1:1, 1:1, 1:1, 1:0) n.V.
SR Gerber/Tscherrig (SUI).
Tore: 12. Verboon (Miranda) 1:0. 20. Austin (Fischbuch, MacLeod) 1:1. 22. Fischbuch (Tyrvainen) 1:2. 20. Puljujärvi (Jooris, Vesey/Powerplay) 2:2. 55. Puljujärvi Penalty) 3:2. 57. Kammerer (Fischbuch, Kemilainen) 3:3. 61. (0:07) Puljujärvi (Vesey, Le Coultre) 4:3.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Servette, 7mal 2 Minuten gegen Köln.
Für alle, die den Kick suchen
Auch in dieser Saison können die Schweizer Eishockeyfans ausgewählte Spiele im Free-TV mitverfolgen.
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National League
Lausanne – Ajoie 6:3
Lausanne gewinnt das einzige National-League-Spiel vom Mittwoch daheim gegen Ajoie. Mit dem 6:3 revanchieren sich die Waadtländer für die Niederlage im Jura vor zwei Wochen.
Beim 3:0-Heimsieg im ersten Saisonduell zwischen den beiden Teams war Ajoies Goalie Noah Patenaude noch der Matchwinner gewesen und hatte die Freiburger mit seinen Paraden zur Verzweiflung gebracht. Diesmal stand der Schweiz-Kanadier in den ersten 30 Minuten auf verlorenem Posten. Die effizienten Gastgeber sorgten durch Damien Riat, Antti Suomela, Stefan Rüegsegger und Yannick Zehner für eine 4:0-Führung, noch bevor die Gäste durch Kyen Sopa ein erstes Mal trafen.
Ajoie deutete im Schlussdrittel, nachdem Axel Simic auf 5:1 für die Gastgeber erhöht hatte, zwar eine Aufholjagd wie am Wochenende gegen Langnau (vom 1:4 zum 5:4) an. Daniel Carr und Philip-Michael Devos trafen innerhalb von 38 Sekunden zweimal und verkürzten auf 3:5. Riat hatte mit einem Empty Netter aber das letzte Wort.
Mit dem zweiten Sieg in Folge nach dem 4:1 in Rapperswil am Wochenende überholten die Lausanner in der Tabelle Ajoie. Am Freitag geht es für sie in Bern weiter. Bisher konnte der unbeständige LHC in dieser Saison noch nie dreimal in Folge gewinnen. Ajoie gastiert am gleichen Tag in Biel.
Lausanne - Ajoie 6:3 (3:0, 1:1, 2:2)
9312 Zuschauer. - SR Lemelin (USA)/Dipietro, Duc/Allenspach.
Tore: 5. Riat (Suomela) 1:0. 14. Suomela (Riat, Fuchs) 2:0. 19. Rüegsegger (Lazar, Caggiula) 3:0. 31. (30:10) Zehnder (Simic, Riat/Powerplaytor) 4:0. 31. (30:48) Sopa (Anttoni Honka) 4:1. 50. Simic (Baragano) 5:1. 55. (54:01) Carr (Smirnovs) 5:2. 55. (54:39) Julius Honka 5:3. 58. Riat (Caggiula) 6:3 (ins leere Tor).
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lausanne, 5mal 2 Minuten gegen Ajoie.
PostFinance-Topskorer: Fuchs; Tanus.
Lausanne: Pasche; Heldner, Carrick; Loeffel, Baragano; Vouardoux, Sansonnens; Fiedler; Riat, Suomela, Fuchs; Rüegsegger, Lazar, Caggiula; Simic, Bougro, Zehnder; Holdener, Vidal, Fust; Douay.
Ajoie: Patenaude; Anttoni Honka, Zgraggen; Julius Honka, Fey; Christe, Pilet; Horak, Berthoud; Carr, Smirnovs, Tanus; Turkulainen, Devos, Nättinen; Sopa, Wick, Cormier; Christen, Diem, Cavalleri.
Bemerkungen: Lausanne ohne Brännström, Czarnik, Fora, Marti, Miller und Oksanen (alle verletzt), Ajoie ohne Gerber, Kellenberger und Robin (alle verletzt). Ajoie von 56:48 bis 57:16 und ab 57:33 ohne Torhüter. (abu/sda)
