Sport
Novak Djokovic

Wawrinka haut Djokovic raus

Bild
Bild: EPA/EPA
Stan im Halbfinal

Wawrinka haut Djokovic raus

Stanislas Wawrinka hat geschafft, was ihm zuvor 14 Partien lang nicht gelang: Er besiegt Novak Djokovic. Der Romand kegelt den Serben in einem dramatischen Match raus.
21.01.2014, 13:2822.01.2014, 08:24

Stanislas Wawrinka wirft Titelverteidiger Novak Djokovic in einem denkwürdigen Viertelfinal aus dem Turnier. Der Schweizer gewinnt in genau vier Stunden mit 2:6, 6:4, 6:2, 3:6, 9:7.

Nach dem missglückten Start im ersten Satz steigerte sich der Schweizer massiv und sicherte sich die Sätze 2 und 3 auf eindrückliche Manier. Im vierten Durchgang kassierte Wawrinka das Break zum 3:5 und gab den Satz anschliessend mit 3:6 ab.

Breakrückstand im Entscheidungssatz

Im Entscheidungssatz machte Djokovic plötzlich praktisch keine Fehler mehr und notierte das Break zum 2:1. Doch der Romand kam nochmals zurück: Nach dem sofortigen Rebreak wehrte Wawrinka im anschliessenden Game zwei Breakbälle in Serie ab.

Im hochklassigen Spiel kam es beim Stand von 5:5 und 40:15 zu einer kurzen Regenpause. Danach nutzte Wawrinka seinen ersten Matchball zum 9:7. Obwohl: Eigentlich schenkte ihm Djokovic diesen entscheidenden Punkt mit einem missratenen Volley.

Für Djokovic endet eine unglaubliche Serie von 25 Siegen in Folge im Melbourne Park. Der Serbe hatte die letzten drei Austragungen des Turniers gewonnen, nachdem er bereits 2008 das erste Mal am Australian Open triumphiert hatte. Für Djokovic endet auch die Serie von 28 Siegen in Serie auf der Tour, die er nach dem verlorenen US-Open-Final gegen Rafael Nadal gestartet hatte. Erstmals seit dem French Open 2010 qualifizierte sich der Serbe an einem Grand-Slam-Turnier nicht für die Halbfinals.

Gute Bilanz gegen Berdych

Im Halbfinal - den zweiten in Folge an einem Major-Turnier - trifft Wawrinka auf Tomas Berdych. Der Tscheche steht in Down Under ebenfalls erstmals in der Runde der letzten vier. Gegen Berdych weist Wawrinka eine positive Bilanz auf (8:5), die letzten drei Begegnungen gewann der Waadtländer, zuletzt am US Open in New York und an den ATP-Finals in London.

 (fox/si)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Der Winter lässt sich lagern – aber zu welchem Preis?
Snowfarming ist eine wichtige Anpassungsstrategie für den Wintersport. Doch der konservierte Schnee braucht Energie, Platz und Wasser – und wirft Fragen zur ökologischen Nachhaltigkeit auf.
Am Wochenende beginnt in Sölden der Weltcup-Winter im alpinen Skisport. Selbst in diesem Gletscherskigebiet sind Rennen im Spätherbst ohne Snowfarming nicht denkbar. Sei es für den Langlauf in Davos, den Biathlon in Lenzerheide oder den Slalom in Levi – der in riesigen Depots über den Sommer konservierte Altschnee bildet die Basis für eine funktionierende Piste oder Loipe. Die ersten Erfahrungen mit Snowfarming sammelte man bereits vor knapp 30 Jahren.
Zur Story