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Schweiz trifft an Volleyball-EM zum Auftakt auf Olympiasieger Frankreich

KRIENS, SWITZERLAND - JUNE 12: LARS MIGGE of Switzerland attack / spike during the CEV European League match between Luxembourg and Switzerland at Pilatus Arena on June 12, 2026 in Kriens, Switzerland ...
Lars Migge versucht, gegen Luxemburg zu punkten.Bild: www.imago-images.de

Zum EM-Start fordern die Schweizer Volleyballer den Olympiasieger

Am Mittwoch beginnt in vier Ländern die Volleyball-EM der Männer. Die Schweiz bestreitet ihre Vorrundenspiele in Rumänien und trifft zum Auftakt am Donnerstag auf Olympiasieger Frankreich.
09.09.2026, 16:5509.09.2026, 16:55

Zum zweiten Mal nach 2023 hat sich die Schweizer Volleyball-Nationalmannschaft sportlich für die EM-Endrunde qualifiziert. Bei der Premiere bezahlte sie noch Lehrgeld: In sechs Gruppenspielen resultierten sechs Niederlagen.

Volleyball, EM, Schweiz - Serbien miran kujundzic n.10 serbia outside spiker during CEV EuroVolley 2023 - Men - Switzerland vs Serbia, International volleyball match in Perugia, Italy, August 30 2023  ...
Unter anderem war Serbien 2023 zu stark.Bild: www.imago-images.de

Seither hat sich die Mannschaft allerdings weiterentwickelt. Dies zeigte sich in der EM-Qualifikation, welche die Schweizer mit jeweils zwei Siegen gegen Schweden und Spanien als Gruppensieger abschlossen.

Der argentinische Nationaltrainer Juan Manuel Serramalera hat die Schweiz im Januar 2024 übernommen und steht vor seinem ersten grossen Turnier mit ihr. Bei der Kader-Zusammenstellung setzte Serramalera auf Kontinuität: acht der 14 Spieler standen bereits vor drei Jahren im EM-Aufgebot.

Das Schweizer Aufgebot
Passeur: Fabrice Egger (Schönenwerd, 25), Peer Harksen (Eintracht Spontent, 31).
Mitte: Joel Hauck (Amriswil, 21), Dominic Lauener (Jona, 22), Alexander Lengweiler (Schönenwerd, 25), Simon Maag (Schönenwerd, 25).
Aussen: Bruno Jukic (Amriswil, 28), Cyril Kolb (Schönenwerd, 23), Lars Migge (Helios Grizzlys Giesen, 22), Quentin Zeller (Colombier, 32).
Diagonal: Etienne Schalch (Amriswil, 23), Julian Weisigk (Levski Sofia, 26).
Libero: Julian Fischer (Schönenwerd, 30), Jonas Peter (Näfels, 23).
Trainer: Juan Manuel Serramalera.

Nach intensiven Vorbereitungswochen wartet gleich zum Auftakt eine besondere Herausforderung: In Cluj-Napoca trifft die Schweiz am Donnerstag (16 Uhr) auf Frankreich, den Olympiasieger. Danach folgen die Vergleiche mit Co-Gastgeber Rumänien, der Türkei, Deutschland und Lettland.

Um die K.o.-Phase zu erreichen, muss die Schweiz die Gruppe mindestens auf Rang 4 abschliessen. Der Einzug in die Achtelfinals wäre ein beachtlicher Erfolg. Gegen Frankreich, Deutschland und die Türkei ist die Schweiz klare Aussenseiterin, gegen Rumänien und Lettland darf sie sich hingegen Chancen ausrechnen. Im Sommer bezwangen die Schweizer Lettland in der European League mit 3:2 Sätzen und feierten dabei einen von fünf Siegen in sechs Spielen.

Das Programm der Schweiz
Donnerstag, 10. September: Frankreich - Schweiz (16.00 Uhr).
Freitag, 11. September: Schweiz - Rumänien (19.00 Uhr).
Sonntag, 13. September: Schweiz - Türkei (16.00 Uhr).
Montag, 14. September: Deutschland - Schweiz (16.00 Uhr).
Dienstag, 15. September: Lettland - Schweiz (16.00 Uhr).

Turnier in vier Ländern

Die 34. Volleyball-Europameisterschaft findet vom 9. bis 26. September in Bulgarien, Finnland, Italien und Rumänien statt. Die 24 qualifizierten Mannschaften sind auf vier Gruppen mit jeweils sechs Teams verteilt.

Zu den Topfavoriten gehören Titelverteidiger Polen und Weltmeister Italien. Zum erweiterten Favoritenkreis zählen Slowenien, Bulgarien und Olympiasieger Frankreich.

Neben dem EM-Titel geht es um wichtige Qualifikationsplätze. Der Europameister qualifiziert sich direkt für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles, die besten drei Mannschaften sichern sich zudem einen Platz an der WM 2027 in Polen. (ram/sda)

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