Sport
Premier League

Trainer würgt Gegenspieler und wird darum angeblich entlassen – doch dann folgt der Rückzieher

Pearson vs. McArthur

Trainer würgt Gegenspieler und wird darum angeblich entlassen – doch dann folgt der Rückzieher

Nigel Pearson hat einen nachsichtigen Arbeitgeber. Nachdem der Premier-League-Trainer einen gegnerischen Spieler gewürgt hatte, sollte er laut Medienberichten entlassen werden. Doch sein Klub steht weiter zu ihm.  
09.02.2015, 11:2609.02.2015, 11:32
Ein Artikel von
Spiegel Online

Obwohl er einen gegnerischen Spieler gewürgt hat, darf Nigel Pearson weiter als Trainer des Premier-League-Klubs Leicester City arbeiten. Am Sonntag hatten englische Zeitungen zunächst gemeldet, dass der Klub Pearson, 51, nach der Würgeattacke entlassen habe. Am Sonntagabend nun teilte Leicester mit, dass Pearson entgegen der Meldungen Trainer bleibe.

Bei der 0:1-Niederlage von Leicester gegen Crystal Palace am Wochenende hatte Pearson den gegnerischen Spieler James McArthur gewürgt, als dieser am Boden lag. McArthur war zuvor bei einem Tackling in den an der Seitenlinie stehenden Pearson hineingerutscht. McArthur wollte zurück aufs Feld, Pearson hielt ihn am Trikot fest und liess erst von McArthur ab, als der vierte Schiedsrichter herbeieilte.

Leicester-Trainer Nigel Paerson würgt James McArthur.Video: Youtube/nimitzworldhd

«Er hat etwas zu mir gesagt»

Im Sommer hatte Pearson sein Opfer, den schottischen Mittelfeldspieler McArthur, noch verpflichten wollen. Doch McArthur entschied sich gegen Leicester. Nun sagte Pearson: «Er hat etwas zu mir gesagt. Ich werde nicht verraten, was. Aber ich kann sehr gut auf mich aufpassen. Ich habe viel Respekt für ihn, er ist ein guter Spieler. Es ist ja bekannt, was im Sommer aus seinem geplanten Transfer hierher wurde.»

Jetzt auf

Der englische Fussball-Verband will laut des «Guardian» von einer zusätzlichen Strafe für Pearson absehen. Im Dezember hatte der englische Fussballverband FA ihm bereits eine Geldstrafe in Höhe von 10'000 Pfund (rund 13'500 Euro) aufgebrummt, nachdem Pearson zu einem Fan gesagt hatte: «Verpiss dich und stirb!»

frz (spiegel.de)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Auf alle wartet mindestens ein Brocken: Diese Gegner drohen Thun, St.Gallen und Co.
Seit diesem Wochenende steht fest, welche Teams in der kommenden Saison an den drei UEFA-Pokalwettbewerben teilnehmen. Am 17. Juni werden Thun, St.Gallen, Lugano, Sion und Vaduz auch die ersten Gegner zugelost. Bereits jetzt steht fest, welche Duelle möglich sind und dass alle Super-League-Vertreter für die Qualifikation mindestens einen grossen Exploit schaffen müssen.
Weil die Schweiz in der Fünfjahreswertung der UEFA auf Rang 16 abgerutscht ist, startet der Meister in diesem Sommer deutlich früher in der Qualifikation für die Champions League. Anders als noch vor einem Jahr, als der FC Basel in den Playoffs einstieg, muss Thun drei Runden überstehen und bekommt als ungesetztes Team in jeder Runde einen auf dem Papier besseren Gegner zugelost. Als Meister bekommen es die Berner Oberländer auf dem Champions Weg nur mit anderen Landesmeistern zu tun.
Zur Story