Sport
Rassismus

Romelu Lukaku nur mit Bananen zu stoppen? TV-Experte mit Rassismus-Eklat

«Man kann ihn nur mit 10 Bananen stoppen» – nächster Rassismus-Skandal um Lukaku

16.09.2019, 10:4116.09.2019, 13:20

Italiens Fussball hat seinen nächsten Rassismus-Skandal – und wieder trifft es den neuen Inter-Stürmer Romelu Lukaku. Dem Belgier versuchten vor zwei Wochen sogar die eigenen Fans klarzumachen, dass Affenlaute nicht rassistisch seien.

Diesmal waren es jedoch nicht die Fans, sondern ein TV-Experte, welcher für den Eklat sorgte. Luciano Passirani sagte in der Sendung «QSVS» (Qui Studio a Voi Stadio) auf dem Milan-nahen TV-Sender Telelombardia über Romelu Lukaku, dass dieser bloss gestoppt werden könne, wenn man ihm Bananen zum Essen hinwerfe.

Dabei begann Passirani mit einem Loblied auf den belgischen Stürmer der Mailänder:

«Lukaku ist einer der besten Transfers, die Inter machen konnte. Ich habe in Italien keinen Spieler wie ihn gesehen. Er ist so stark, ich mag ihn wirklich wegen seiner Stärke. Er ist das Doppelte von Atalantas (Duvan) Zapata. Diese Spieler haben etwas mehr als die anderen, das sind die Jungs, welche die Tore schiessen und so das Team mitziehen.»

Hätte es Passirani doch dabei belassen. Doch der Italiener ergänzte:

«Wenn du gegen ihn ins Eins-gegen-eins musst, bist du tot – du fällst auf den Boden. Ausser du hast zehn Bananen, die du ihm zum Essen geben kannst.»

Passirani wurde noch live in der Sendung für seine Aussage von einem weiteren TV-Experten, Alfio Musmarra, kritisiert. Daraufhin entschuldigte sich Passirani für seine Worte.

Moderator Fabio Ravezzani wandte sich später ebenfalls noch mit einer Entschuldigung an die Zuschauer:

Zudem erklärte Ravezzani, dass Luciano Passirani zukünftig nicht mehr in die Sendungen eingeladen werde.

(zap)

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