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Ärger mit Nike – Cristiano Ronaldo darf seine CR7-Fussballschuhe nicht mehr verkaufen

Da sitzt er nun, der arme Tor,
und ist so klug als wie zuvor.
Da sitzt er nun, der arme Tor, und ist so klug als wie zuvor.Bild: Andres Kudacki/AP/KEYSTONE
Sponsoring-Konflikt

Ärger mit Nike – Cristiano Ronaldo darf seine CR7-Fussballschuhe nicht mehr verkaufen

26.02.2015, 10:1926.02.2015, 10:40

Cristiano Ronaldo weiss sich in Szene zu setzen. Nicht nur mit seiner Fussball-Kunst auf dem Platz, sondern auch mit seinem Auftreten neben dem grünen Rasen. Wie vor ihm höchstens David Beckham, vermarktet sich der Portugiese auf allen Ebenen.

Ronaldo posiert mit einem seiner Schuhe.
Ronaldo posiert mit einem seiner Schuhe.bild: google Plus/cristiano Ronaldo

25 Millionen Euro erhält Ronaldo von Sponsoren wie Armani, Coca-Cola, Konami und Castrol – 6,5 Millionen davon zahlt Ausrüster Nike. Doch der Torjäger macht nicht nur Werbung für andere Marken, sondern auch für seine eigene. Mit der Lancierung einer eigenen Unterwäsche- und Schuh-Kollektion verdient «CR7» weitere Millionen dazu.

Doch mit seiner neuen «CR7-Footwear»-Kollektion hat sich der 27-Jährige jetzt in die Nesseln gesetzt. Weil er dort auch Fussballschuhe verkauft, hat Ronaldo Ärger mit Nike am Hals. Die zusätzliche Konkurrenz ist dem Sportartikel-Riese, der durchgesetzt hat, dass Ronaldo beim Adidas-gesponserten Real Madrid in Nike-Schuhen spielt, ein Dorn im Auge.

Die «CR7»-Fussballschuhe.
Die «CR7»-Fussballschuhe.bild: dhgate.com

Gemäss der spanischen Zeitung Sport wurde Ronaldo aufgefordert, sämtliche Sportschuhe aus seinem Angebot zu streichen. 

Und Ronaldo hat gehorcht: Mittlerweile kann man in Ronaldos Online-Shop keine Fussball-Schuhe mehr, sondern nur noch Freizeit- und Luxus-Treter kaufen. Wer in Ronaldos Fussstapfen wandeln will, muss allerdings ziemlich tief in die Tasche greifen. Die «CR7»-Schuhe kosten zwischen 100 und 500 Euro.

Ronaldos «CR7 Footwear»-Kollektion

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