Sport
Real Madrid

Rot statt Tor für Vinicius und Mourinho verzichtet auf die PK

REAL MADRID CF v VILLARREAL CF. LA LIGA 2026/2027. ROUND 8. Referee Diaz de Mera shows red card to Real Madrid CFs Vinicius Junior during La Liga match. October 10 ,2026. ALTERPHOTOS/Ropero MadridSpai ...
Die Spieler von Real Madrid reklamieren nach dem Platzverweis.Bild: www.imago-images.de

Viel Drama bei Real-Sieg: Rot statt Tor für Vinicius und Mourinho verzichtet auf die PK

Vinicius Junior trifft für Real Madrid, doch der VAR annulliert das Tor – und schickt ihn vom Platz. Im Anschluss kochen die Emotionen hoch.
11.10.2026, 12:4211.10.2026, 12:42
Ein Artikel von
t-online

Der frühere Weltfussballer Vinicius Junior hat am Samstagabend beim 1:0-Sieg von Real Madrid gegen den FC Villarreal in der spanischen La Liga einen denkwürdigen Abend erlebt. Sein Treffer in der 71. Minute wurde nach einem Eingriff des Videoschiedsrichters (VAR) aberkannt, anschliessend flog der Brasilianer vom Platz.

Was war passiert? Beim Stand von 1:0 für Real kontern die «Königlichen» im eigenen Stadion. Jude Bellingham startet auf der linken Seite durch und gibt den Ball nach innen zu Vinícius Júnior. Der drückt den Ball in die Maschen und lässt sich anschliessend feiern. Er jubelt ausgelassen, legt die Hand ans Ohr und küsst das Vereinswappen. Auch Trainer José Mourinho sprintet zu ihm aufs Feld, herzt seinen Spieler.

Kurz darauf interveniert dann aber der VAR. In der Entstehung des Treffers hatte Vinicius Junior Gegenspieler Nathan Saliba an den Haaren gezogen. Das Tor zählt nicht – stattdessen sieht der Offensivakteur von Schiedsrichter Isidro Diaz de Mera Escuderos die Rote Karte.

Vinicius Junior versteht die Welt nicht mehr, ist völlig ausser sich, muss zunächst von seinen Mitspielern um Ex-Nationalspieler Antonio Rüdiger zurückgehalten werden. Aufgebracht verschwindet er kurz darauf in der Kabine.

Vinicius Junior entschuldigt sich

Auch zu zehnt brachte Real die Führung, die der Ex-Leipziger Yan Diomande mit seinem ersten Treffer im Madrid-Trikot erzielt hatte (62.), über die Zeit. Dennoch fühlte man sich im Nachgang mal wieder betrogen.

Die Zusammenfassung der Partie.Video: YouTube/LALIGA EA SPORTS

Mittelfeldspieler Aurélien Tchouaméni sagte nach der Partie: «Ich weiss nicht, was mit den Schiedsrichtern los ist, diese Rote Karte verstehe ich nicht, aber das Wichtigste ist der Sieg.» José Mourinho erschien aus Protest nicht zur Pressekonferenz – offenbar, um keine Sperre zu riskieren.

Etwas später zeigte immerhin Vinicius Junior ein wenig Einsicht. Auf Instagram schrieb er zu einem Jubel-Bild von sich: «Die Freude geht weiter… Entschuldigung an meine Mannschaft und die Fans.»

In der Tabelle bleibt Real trotz des Sieges sechs Punkte hinter Spitzenreiter FC Barcelona mit Trainer Hansi Flick. Stadtrivale Atlético Madrid liegt auf Rang zwei einen Zähler vor dem spanischen Rekordmeister, der in den ersten acht Ligapartien bereits zwei Niederlagen kassiert hat. (riz/tonline)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Karriere von Cristiano Ronaldo
1 / 41
Die Karriere von Cristiano Ronaldo
2002 stieg Cristiano Ronaldo als 17-Jähriger in den Profifussball ein. In seiner ersten Saison bei Sporting Lissabon erzielte er in 25 Spielen drei Treffer und machte die Scouts aus England aufmerksam. Am Ende der Spielzeit wechselte er zu Manchester United.
quelle: epa lusa / andre kosters
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Granit Xhaka nach Covid-Skandal angepöbelt
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Wie ein hochkarätiger Russe den SCB in Versuchung bringt
Der SC Bern zeigt zarte Knospen der sportlichen Entwicklung. Ein erstklassiger ausländischer Center könnte sehr, sehr viel helfen. Nun hat Untersportchef Martin Plüss ein hochheikles Dossier auf dem Schreibtisch, das ihn in Versuchung bringt: Ivan Morozov, ein Weltklasse-Center.
Ein Stilwechsel braucht Zeit. Nach und nach befreit sich der SCB nach fast zehn Jahren Schablonenhockey aus seinen taktischen Fesseln. Aber von spektakulärem offensivem Rock'n'Roll sind die Berner nach wie vor weit entfernt. Offensiv sind sie nur die Nummer 10 der Liga. Mit 3,0 Toren pro Partie wird zu wenig Kurzweil geboten, um die grösste Arena des Landes zu füllen. Auch im Derby gegen Biel blieben mehr als 500 Sitze leer. Die SCL Tigers, die auch zwei ausländische Verteidiger einsetzen, kommen auf 3,7 Treffer pro Partie.
Zur Story