Sport
Roger Federer

Federer nach dem Gewitter überlegen zum Sieg

US Open, 3. Runde

Federer nach dem Gewitter überlegen zum Sieg

31.08.2014, 21:3001.09.2014, 05:40
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Bild: AFP

Roger Federer gewinnt seine Drittrundenpartie gegen Marcel Granollers (ATP 42) in 1:58 Stunde 4:6, 6:1, 6:1, 6:1. Nächster Gegner ist mit der Weltnummer 19 Roberto Bautista Agut erneut ein Spanier. 

Federer verlor die ersten zehn Punkte der Partie und geriet gleich 0:3 ins Hintertreffen. Danach konnte er sein Spiel stabilisieren, verschaffte sich jedoch vorerst keine Breakbälle. Gegen 16.30 Uhr Lokalzeit zuckten dann Blitze durch den New Yorker Nachmittagshimmel - und die Partie wurde beim Stand von 5:2 für Granollers aus Sicherheitsgründen unterbrochen. Wenig später goss es wie aus Kübeln. «Man hat natürlich schon gespürt, dass dieser Sturm kommt», beschrieb Federer diese Startphase. Dass sie bereits vom Platz geholt wurden, bevor es zu regnen begonnen habe, sei auch für ihn neu. «Aber es war der richtige Entscheid.» Für ihn sowieso. 

Nach dem Unterbruch wie verwandelt

Gut zwei Stunden später ging es weiter - und Roger Federer war nicht wiederzuerkennen. Er schaffte sogleich das Re-Break. Kleiner Schönheitsfehler: Er gab zum 4:6 nochmals seinen Aufschlag ab und verlor damit erstmals an diesem US Open einen Satz. In der Folge hatte er aber den Spanier fast nach Belieben im Griff. Federer punktete mit dem Aufschlag, am Netz oder auch, in dem er scheinbar unerreichbare Stoppbälle noch erlief. 

Nach dem Unterbruch wendete sich das Blatt: Marcel Granollers hatte oft das Nachsehen.
Nach dem Unterbruch wendete sich das Blatt: Marcel Granollers hatte oft das Nachsehen.Bild: Elise Amendola/AP/KEYSTONE

In den Sätzen zwei bis vier gelang ihm jeweils früh ein Break, Granollers konnte sich nur je ein Game sichern. Nach 1:58 Stunden zog der 33-jährige Basler wie jedes Mal seit dem Jahr 2001 in die Achtelfinals ein. 57 direkte Gewinnschläge und nur 27 unerzwungene Fehler sprechen eine deutliche Sprache für das nach der Gewitterunterbruchung beachtliche Niveau seines Spiels. 

«Nach dem Unterbruch war der Wind weg, deshalb fühlte es sich heisser und schwüler an», stellte Federer fest. Er habe herausgefunden, wie er gegen Granollers spielen musste. «Danach war der Überraschungseffekt nicht mehr gross, ich merkte, dass ich genügend Zeit habe.» Als er zu Beginn des zweiten Satzes einen Breakball des Spaniers abgewehrt habe, der diesem den 2:2-Ausgleich gebracht hätte, habe er gespürt, dass er die Partie in den Griff bekommen habe. (si)

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