Wir haben verschiedene Geschichten, verschiedene Rassen, wir kamen zusammen hier hin, alle mit demselben Ziel. Wir haben das für Südafrika gemacht, wir können zusammenhalten! So habe ich Südafrika noch nie erlebt. Wir lieben dich, Südafrika!»
«Danke, Südafrika, wir lieben dich!» Die Springboks sind zum dritten Mal Rugby-Weltmeister
Die Südafrikaner zogen mit ihrem dritten Titelgewinn mit dem Erzrivalen und Rekordweltmeister Neuseeland gleich. Der zweifache Titelverteidiger war in den Halbfinals an England gescheitert und musste sich in Japan mit dem 3. Rang begnügen. Südafrika ist damit die erste Mannschaft, die nach einer Niederlage im Turnier doch noch Weltmeister wird. Im Auftaktspiel vor sechs Wochen hatten die Springboks gegen Neuseeland noch deutlich verloren (13:23).
Im Final in Yokohama, wo 2002 schon das Endspiel der Fussball-WM stattgefunden hatte, zeigten sich die Südafrikaner von der ersten Sekunde an bereit. Entscheidend zu ihren Gunsten waren die extrem starke Defensivleistung und die erfolgreichen Straftritte von Handre Pollard, dem insgesamt 22 Punkte gelangen. In der Schlussphase gelangen dem Team von Rassie Erasmus, der die Südafrikaner letztmals coachte, noch zwei Versuche durch Makazole Mapimpi (66.) und Cheslin Kolbe (74.) zum am Ende sehr deutlichen 32:12-Schlussresultat.
Sehenswert: Das denkwürdige Interview von Siya Kolisi
🗣 “I have never seen South Africa like this. We were playing for the people back home. We can achieve anything if we work together as one.”
— Rugby World Cup (@rugbyworldcup) November 2, 2019
Hear from @Springboks’s Siya Kolisi on what is not just a #RWCFinal win - It’s more than that 👏👏#RWC2019 #ENGvRSA #WebbEllisCup pic.twitter.com/qgfv0STIlr
Hingegen die vom Australier Eddie Jones gecoachten Engländer konnten im Final zu keinem Zeitpunkt an die erstklassigen Leistungen der vorherigen Partien gegen Australien (40:16/Viertelfinal) und Neuseeland (19:7/Halbfinal) anschliessen und verpassten dadurch den Gewinn des zweiten WM-Titels nach 2003. Das im Vorfeld klar favorisierte England, das schon den WM-Final 2007 gegen Südafrika verloren hatte, lag während der gesamten Partie nie in Führung. (sda)
Siya Kolisi
Wir haben verschiedene Geschichten, verschiedene Rassen, wir kamen zusammen hier hin, alle mit demselben Ziel. Wir haben das für Südafrika gemacht, wir können zusammenhalten! So habe ich Südafrika noch nie erlebt. Wir lieben dich, Südafrika!»
Captain Owen Farrell ist tief enttäuscht
80'
Und dieser Sieg ist verdient: Die Springboks waren von Beginn weg die bessere Mannschaft. Die Engländer hingegen scheitern an ihren eigenen Ansprüchen.
75'
66'
59'
57'
52'
45'
41'
Ein Rugby-WM-Final wurde noch nie gewonnen nach Rückstand zur Halbzeit
0 - No side has won a #RWCFinal after trailing at halftime. Uphill.#RWC2019 #ENGvRSA pic.twitter.com/oIwd7TfYTj
— OptaJonny (@OptaJonny) November 2, 2019
40'
39'
34'
26'
23'
22 minutes gone in the #RWCFinal @EnglandRugby have struck back through an Owen Farrell penalty
— Rugby World Cup (@rugbyworldcup) November 2, 2019
That's now 866 England career points
It's one almighty physical battle - Every inch of grass is being relentlessly disputed 💪💥💪#RWC2019 #ENGvRSA #WebbEllisCup #RWCYokohama pic.twitter.com/r3bhNc5qug
18'
5'
Verliret England also nach nur wenigen Minuten bereits seinen besten Tighthead?
We're LIVE as the #RWCFinal gets underway.
— Rugby World Cup (@rugbyworldcup) November 2, 2019
It's @englandrugby v @springboks. It's set to be an epic.
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