Sport
Sport kompakt

Drei Spiele bleiben um fünf Punkte aufzuholen – Nürnbergs Abstieg scheint unabwendbar

Bundesliga, 31. Runde

Drei Spiele bleiben um fünf Punkte aufzuholen – Nürnbergs Abstieg scheint unabwendbar

20.04.2014, 17:2320.04.2014, 19:29

Der 1. FC Nürnberg muss einen herben Rückschlag verkraften. Das Team mit den Schweizern Josip Drmic und Martin Angha bleibt nach der 1:3-Niederlage gegen Bayer Leverkusen auf dem zweitletzten Tabellenrang sitzen.

Animiertes GIFGIF abspielen
Das 1:1 durch Marvin Plattenhardt.GIF: dailymotion

Die Partie begann denklich schlecht für den Club. Leverkusens Emir Spahic haute nach einem Prellball einfach Mal drauf und traf mit einem wuchtigen, jedoch nicht unhaltbaren Schuss in die untere Ecke. Zehn Minuten später konnte Marvin Plattenhardt mit seinem ersten Saisontor für den Club ausgleichen. Sein Freistoss aus halbrechter Position flog unabgelenkt in die weite Ecke des Tores, schwierig einzuschätzen für den Torhüter.

Die Partie blieb auch nach dem Pausentee unterhaltsam. Auf eine Grosschance vom Schweizer Josip Drmic folgte im Gegenzug für die erneute Führung Leverkusens durch Sebastian Boenisch. In der Folge schaffte Nürnberg keine Reaktion mehr und verlor nach dem zweiten Treffer von Spahic zum 3:1 für Leverkusen ganz die Hoffnung. Das 4:1 von Hilbert war der Schlusspunkt von Nürnbergs Untergang.

Der VfB Stuttgart hingegen hat im Kampf gegen den Abstieg einen Big Point gelandet. Die Schwaben gewannen mit 3:1 gegen Schalke 04 und vergrösserten die Distanz zum Hamburger SV auf Relegationsplatz 16 auf vier Punkte. Martin Harnik (23./59. Minute) und Cacau (54.) erzielten die Tore für das Team von Huub Stevens, der gegen seinen Ex-Klub den bisher wertvollsten Sieg als VfB-Trainer feierte. Adam Szalai (69.) verkürzte für die Gelsenkirchener, die trotz der Niederlage Tabellendritter bleiben. Allerdings beträgt ihr Vorsprung auf Leverkusen nur noch vier Zähler. (si/qae)

Bundesliga, 31. Runde
Nürnberg – Bayer Leverkusen 1:4 (1:1)
VfB Stuttgart – Schalke 04 3:1 (1:0)
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17.05.2007: Für zehn Minuten ist Leroy Rosenior Trainer in Torquay – dann wird er gefeuert
17. Mai 2007: Als Schweizer Fussballfan ist man sich ja bezüglich Trainerentlassungen einiges gewohnt. Doch was sich beim englischen Fünftligisten Torquay United ereignet, das gab es selbst beim FC Sion noch nie. Dass nämlich ein Trainer unmittelbar nach der Einstellung bereits wieder entlassen wird.
Leroy Rosenior ist in den 80er-Jahren ein passabler Stürmer, der sein Geld in der Heimatstadt London verdient. Fulham, die Queens Park Rangers und West Ham sind seine Arbeitgeber. Ein grosser Star ist er nie. Deshalb muss er, als er Trainer wird, auch durch die Provinz tingeln. Gloucester, Merthyr Tydfil, Torquay, Brentford – es sind keine Adressen mit Weltruhm, an denen Rosenior eine Mannschaft anvertraut wird.
Zur Story