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Sportnews: Joao Almeida gewinnt verkürzte 6. Etappe der Tour de Suisse

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Almeida gewinnt verkürzte 6. Etappe im Wallis + Schweizer Mountainbiker knapp neben Podest

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14.06.2024, 18:56
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Keine Podestplätze im Mountainbike
Die Schweizer überzeugen am Mountainbike-Weltcup im italienischen Val di Sole im Short Track als Team. Aus einem Podestplatz wird aber nichts.

Nino Schurter
fuhr auf dem Rasen-Parcours ohne technische Schwierigkeiten als Dritter auf die Zielgerade und verpasste letztendlich hauchdünn das Podest. Unmittelbar hinter dem Bündner klassierte sich der nicht für die Olympischen Spiele in Paris selektionierte Tessiner Filippo Colombo. Mathias Flückiger und Marcel Guerrini belegten die Ränge 10 respektive 11. Den Sieg sicherte sich der Neuseeländer Samuel Gaze, der Weltmeister im Short Track, vor dem Tschechen Victor Koretzky und dem Belgier Jens Schuermans. Koretzky verpasste knapp den dritten Sieg in Serie in dieser Disziplin.

Bei den Frauen schaffte im vierten Short-Track-Rennen in dieser Saison erstmals keine Schweizerin den Sprung aufs Podest. Alessandra Keller hatte in dem schnellen Rennen nicht die Beine dafür, ganz vorne mitzufahren. Insofern konnte die Nidwaldnerin mit dem 5. Platz gut leben. Die 28-Jährige ist weiterhin Gesamtführende in dieser Disziplin.

Sina Frei zeigte sich gut von einem Anfang Mai erlittenen Bruch in der linken Hand erholt und wurde Sechste. Linda Indergand fuhr auf den 8. Platz, womit auch drei Schweizerinnen in den Top Ten klassiert waren. Puck Pieterse belohnte sich für ihre offensive Fahrweise mit dem Sieg, die Niederländerin rang im Sprint die Französin Pauline Ferrand Prévot nieder. Dritte wurde die Amerikanerin Savilia Blunk. (nih/sda)
Nino Schurter of Switzerland, 2nd, in action during the Cross Country Men Elite, XCO, WHOOP UCI Mountain Bike World Series, on Sunday, May 26, 2024, in Nove Mesto, Czech Republic. (KEYSTONE/Maxime Sch ...
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Almeida kontert Teamkollege Yates
Der Portugiese Joao Almeida gewinnt die nur über 42,5 km führende 6. Etappe der Tour de Suisse. Sein Teamkollege Adam Yates verteidigt bei der Bergankunft in Belalp als Zweiter das Gelbe Trikot erfolgreich.

Gerade mal 55 Minuten benötigte Almeida für das stark verkürzte Oberwalliser Teilstück von Ulrichen im Goms nach Blatten-Belalp. Der 25-Jährige erwies sich im gut 6 km langen Schlussanstieg als der leicht Stärkere, nachdem er den zuvor ausgerissenen Adam Yates wieder gestellt hatte.

Der Brite erreichte das Ziel mit vier Sekunden Rückstand auf den ebenfalls für das UAE Team Emirates fahrenden Portugiesen. Im Gesamtklassement beträgt Yates' Vorsprung noch 27 Sekunden auf Almeida. Gesamt-Dritter ist der Kolumbianer Egan Bernal mit knapp eineinhalb Minuten Rückstand.

Bester Schweizer war wie tags zuvor in Cari Matteo Badilatti. Als 27. verlor er 2:27 Minuten auf den Sieger. In der Gesamtwertung liegt der Bündner vom Schweizer Team Q36.5 mit sieben Minuten Rückstand im 19. Rang. (nih/sda)
Wicki verzichtet auch auf Nordwestschweizer Fest
Weil seine Blessuren «noch nicht wie gewünscht» verheilt sind, startet Schwingerkönig Joel Wicki am Sonntag auch nicht wie geplant am Nordwestschweizer Teilverbandsfest in Lausen BL.

Er wolle seinem Körper in den nächsten Wochen die nötige Ruhe schenken, um hoffentlich am Innerschweizer Fest (am 7. Juli) dabei sein zu können, verkündete der Luzerner auf seinen Social-Media-Kanälen. Wicki hatte verletzungsbedingt vor einer Woche bereits auf das erste Bergkranzfest der Saison auf dem Stoos verzichtet.
Joel Wicki, oben, und Lukas von Euw, unten, im 4. Gang beim Luzerner Kantonalen Schwingfest vom Sonntag, 2. Juni 2024 in Hasle, (KEYSTONE/Urs Flueeler).
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Kein Quotenplatz für Schweizer Beachvolleyballer
Das olympische Beachvolleyball-Turnier in Paris wird ohne ein Schweizer Männer-Team über die Bühne gehen. Die Schweiz scheidet am Finalturnier des Nations Cup im Rennen um den letzten Quotenplatz aus.

Das Team von Swiss Volley mit Adrian Heidrich und Leo Dillier musste sich in Jurmala in Lettland auch in seinem zweiten Spiel geschlagen geben. Nach der 1:2-Niederlage zum Auftakt gegen Polen unterlagen die Schweizer dem in der Dreiergruppe favorisierten Norwegen mit dem gleichen Resultat.
Marco Krattiger, links, und Leo Dillier, rechts, in Aktion, im Finale der Beachvolleyball Schweizer Meisterschaften, am Freitag, 1. September 2023, auf dem Bundesplatz, in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex ...
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Ausgezeichneter Start von Rory McIlroy am US Open
Nordirlands Golf-Star Rory McIlroy und der Amerikaner Patrick Cantlay führen das Feld des 124. US Open in Pinehurst, North Carolina, nach der Auftaktrunde an.

Mit 65 Schlägen (5 unter Par) liegt McIlroy am dritten Major des Jahres ex aequo mit Cantlay an der Spitze. Der Nordire, der das US Open im Jahr 2011 gewann und seinen fünften Turniersieg auf Grand-Slam-Stufe (den ersten seit 2014) anstrebt, musste über die 18 Löcher keinen Schlagverlust (Bogey) hinnehmen.

Von den meistgenannten Favoriten hat sich nach der ersten von vier Runden mit 67 Schlägen auch der Amerikaner Bryson DeChambeau in Position gebracht. Der Weltranglistenerste Scottie Scheffler hingegen legte einen äusserst ernüchternden Start hin. Der Gewinner des prestigeträchtigen Masters im April liegt mit sechs Schlägen Rückstand auf die Spitze lediglich auf Platz 34. (abu/sda)
McIlroy est en tête de l'US Open après le 1eer tour, à égalité avec Cantlay
Bild: fxp-fr-sda-rtp
IOC verwehrt Lobalu Olympiastart unter Schweizer Flagge
Der Langstreckenläufer und Europameister Dominic Lobalu darf an den Olympischen Spielen in Paris nicht für die Schweiz teilnehmen.

Der Exekutivrat des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hielt am Donnerstag anlässlich seiner Sitzung in Lausanne fest, dass Dominic Lobalu kein Schweizer Staatsbürger sei und deshalb gemäss olympischer Charta nicht für die Schweiz starten dürfe.

Da der 25-Jährige die geforderten Limiten und Resultate aufweist sowie anerkannter Flüchtling sei, werde er aber eingeladen, als Teil des bislang 36-köpfigen IOC-Flüchtlingsteams bei den Spielen teilnehmen. Ob er dieses Angebot annimmt, ist offen. 2019 war er nach einem Rennen in Genf von einem Flüchtlingsteam geflüchtet und hatte in der Schweiz Asyl beantragt.

Der Schweizer Verband Swiss Athletics reagierte in einer ersten Stellungnahme «mit Verwunderung und Unverständnis». Der IOC-Exekutivrat hätte «die reglementarische Möglichkeit gehabt, Dominic Lobalu die Starterlaubnis für die Schweiz zu erteilen.» Man warte auf Informationen des IOC und werde nach deren Erhalt «zusammen mit Dominic Lobalu und dessen Team das weitere Vorgehen besprechen». (hkl/sda)
Bronze medalist Dominic Lobalu of Switzerland celebrates during the men's 5000 meters final at the European Athletics Championships, in the Olympic stadium, in Rome, Italy, Saturday, June 8, 2024 ...
Bild: KEYSTONE
Mastbruch bei Alinghi
Alinghi Red Bull Racing, das Schweizer Herausforderer-Team für den 37. America’s Cup, hat am Donnerstag während des Trainings einen Mastbruch erlitten. In einem Statement liess das Team von Ernesto Bertarelli verlauten, dass alle Segler wohlauf seien und die genaueren Umstände des Mastbruchs jetzt abgeklärt werden müssten.

Der Mastbruch ereignete sich während eines Segelmanövers bei normalen Bedingungen mit rund 20 Knoten Wind. Alinghi liess zudem verlauten, dass solche Rückschläge zum Sport gehörten und dass das Team alles daran setzen werde, mit dem «BoatOne» so schnell wie möglich wieder aufs Wasser zurückzukehren.

Der 37. America's Cup beginnt Ende August vor der Küste der spanischen Metropole Barcelona. Alinghi Red Bull Racing und vier andere Challenger werden unter sich ausmachen, wer im Oktober Titelverteidiger Neuseeland herausfordern darf. (hkl/sda)
The Alinghi Red Bull Racing's BoatOne in action during a training session for the next 37th America?s Cup, in Barcelona, Spain, Monday May 13, 2024. The Swiss-built AC75 will challenge for the Lo ...
Bild: keystone
Naef verliert nach gutem Start
Die Schweizerin Céline Naef (WTA 161) ist beim WTA-Turnier in 's-Hertogenbosch in der 2. Runde ausgeschieden. Die im Kanton Schwyz wohnhafte Zürcherin unterlag der als Nummer 2 gesetzten Russin Ludmilla Samsonowa 5:7, 2:6.

Nach einem guten Start und einer 5:2-Führung hatte Naef der gut 150 Plätze besser klassierten Samsonowa nicht mehr viel entgegenzusetzen. Im letzten Jahr hatte sie beim traditionsreichen Rasenturnier in den Niederlanden ihren bisher einzigen Viertelfinal auf WTA-Stufe erreicht. (hkl/sda)
epa11276288 Celine Naef of Switzerland in action against Iga Swiatek of Poland during their Billie Jean King Cup qualification round match in Biel, Switzerland, 13 April 2024. EPA/PETER SCHNEIDER
Bild: keystone
Adam Yates baut mit Sieg die Gesamtführung aus
Adam Yates hat die Tour de Suisse fest im Griff. Der Brite, seit Mittwoch im Maillot jaune, gewinnt solo die 5. Etappe über 148,6 km von Ambri nach Cari.

Zweiter bei der Bergankunft im Tessin wird Yates' UAE-Teamkollege Joao Almeida. Der Portugiese liegt auch im Gesamtklassement - mit 35 Sekunden Rückstand - im 2. Rang. Tages- und Gesamt-Dritter ist der Kolumbianer Egan Bernal (1:11 zurück).

Grosser Verlierer der Etappe im Tessin war Mattias Skjelmose. Der letztjährige Tour-de-Suisse-Sieger aus Dänemark verlor im über 10 km langen Schlussanstieg früh den Kontakt mit der Spitze und büsste mehr als eineinhalb Minuten auf Adam Yates ein. Skjelmose liegt im Gesamtklassement 2:17 Minuten hinter dem 31-jährigen Briten zurück.

Von den Schweizern hielt keiner mit den Topfahrern mit. Matteo Badilatti erreichte Cari mit 1:45 Minuten Rückstand als 16. Diese Position nimmt der Radprofi aus dem Puschlav als bester Schweizer auch im Gesamtklassement ein. ( (kat/sda)
Leader Adam Yates from Great Britain, UAE Team Emirates, center, during the fifth stage, a 148.6 km race from Ambri to Cari, at the 87th Tour de Suisse UCI World Tour cycling race, on Thursday, June 1 ...
Bild: keystone
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