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Sportnews-Ticker: Stricker in Gstaad mit Exploit

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Stricker in Gstaad mit Exploit +++ Schweizer in der MLB gedraftet worden

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
13.07.2026, 14:4913.07.2026, 19:09
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Stricker in Gstaad mit Exploit
Dominic Stricker steht beim Swiss Open in Gstaad zum vierten Mal in den Achtelfinals. In der 1. Runde gelingt der Nummer 360 der Welt gegen den als Nummer 8 gesetzten Jaume Munar (ATP 44) mit einem 6:2, 6:4-Sieg ein Exploit.

Bis zum 6:2, 2:0 spielte Stricker wie aus einem Guss, nachdem er erstmals seinen Aufschlag abgegeben hatte, wurde es etwas komplizierter. Am Ende behielt er aber die Nerven, schaffte zum 5:4 ein Break und holte nach 1:22 Stunden den Sieg. (hk/sda)

Fabio Bundi in der 11. Runde gedraftet
Der Schweizer Pitcher Fabio Bundi ist beim MLB-Draft in der 11. Runde an 325. Stelle gezogen worden. Die Miami Marlins haben den 22-jährigen Zürcher gedraftet, nachdem er zuletzt zwei Saisons für das Monterey Peninsula College absolviert hatte.

Bundi hat somit die Chance, der erste Schweizer seit Otto Hess 1902 zu werden, der in der MLB eingesetzt wird. Wie schwierig es ist, tatsächlich zum Zug zu kommen, zeigt sich jedoch an Dominic Scheffler, der seit 2023 den Cincinnati Reds angehört, seither aber noch nicht in der MLB zum Einsatz gekommen ist. Im vergangenen Jahr belegten Bundi und Scheffler mit der Schweizer Nationalmannschaft den 11. Rang an der EM. (riz/sda)
Feldbausch verliert bei seinem ATP-Debüt in drei Sätzen
Der junge Genfer Kilian Feldbausch (ATP 262) verliert bei seinem Debüt auf der ATP Tour in der 1. Runde des Swiss Open in Gstaad. Er unterliegt dem Serben Miomir Kecmanovic (ATP 59) nach starker Leistung 1:6, 6:1, 3:6.

Der 20-jährige Feldbausch fing sich nach einem Fehlstart auf und gewann in seinem ersten Duell mit einem Spieler aus den Top 60 zumindest einen Satz. Das entscheidende Break gab er zum 2:3 im Entscheidungssatz ab. Nach 1:37 Stunden war sein erstes Spiel im Hauptfeld vorbei. (riz/sda)
Acht Verletzte nach Unfall von Begleitfahrzeug
Vor der Zieleinfahrt der 9. Etappe der Tour de France ist es am Sonntagabend zu einem Unfall mit einem Begleitfahrzeug der Presse gekommen. Bei der Ankunft in Ussel prallte eines der Fahrzeuge der Journalisten der französischen Sportzeitung «L'Équipe» weniger als 500 Meter vor der Ziellinie gegen die Absperrungen entlang der Strecke, wie die Zeitung selbst berichtete. Acht Personen, die sich hinter den Absperrungen befanden, seien bei dem Unfall verletzt worden. Zwei von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein, um die Umstände des Unfalls aufzuklären.

Der örtliche Sender Ici Limousin, dessen Leiter unmittelbar Augenzeuge des Unfalls wurde, berichtete, dass der Fahrer des Pressewagens wohl einen Schwächeanfall erlitten habe. In der Region war es am Sonntag bis zu 40 Grad heiss, die Etappe der Tour wurde deshalb verkürzt - ein Novum in der langen Geschichte der Rundfahrt. (car/sda/dpa)



Tischtennis-Weltverband lässt russische Athleten wieder zu
Auch russische Tischtennisspieler dürfen wieder unter ihrer Flagge an internationalen Wettbewerben teilnehmen. Der Vorstand des Tischtennis-Weltverbandes (ITTF) fasste am Montag einen entsprechenden Beschluss. Er folgte damit der Empfehlung des Internationalen Olympischen Komitees an die internationalen Verbände, die Sanktionen bezüglich der Teilnahme russischer Athleten und Mannschaften aufzuheben.

Ab dem 28. Juli sind russische Athleten bei allen ITTF-Veranstaltungen wieder startberechtigt. Vorausgesetzt sind die Einhaltung aller geltenden Regeln, einschliesslich der Bestimmungen zu Teilnahmeberechtigung, Anmeldung, Akkreditierung, Anti-Doping, Integrität, Schutzmassnahmen, Disziplinarmassnahmen und Wettkampfvorschriften. Unberührt von dem Beschluss bleiben geltendes Recht, Visabeschränkungen, Sanktionsregelungen oder Anweisungen der Behörden des jeweiligen Gastgeberlandes. (riz/sda/dpa)


Marc Marquez mit historischem Sieg auf dem Sachsenring
Einen Tag nach dem Sieg im Sprint gewinnt Marc Marquez zum zehnten Mal in der MotoGP den Grand Prix von Deutschland auf dem Sachsenring.

Der aus der Pole Position gestartete spanische Ducati-Fahrer hatte nach den Stürzen seines Bruders Alex Marquez sowie des Italieners Fabio Di Giannantonio leichtes Spiel und feierte einen ungefährdeten Sieg. Der Japaner Ai Ogura und der Spanier Raul Fernandez, die beide auf einer Aprilia fahren, komplettierten das Podest. (car/sda)


Dritter Podestplatz für Sina Frei
Sina Frei fährt beim Mountainbike-Weltcup in Andorra im Rennen über die olympische Distanz aufs Podest. Die Zürcherin wird Dritte.

Als Siegerin traf Jenny Rissveds aus Schweden im Zwergstaat in den östlichen Pyrenäen auf rund 2000 m ü.M. im Ziel ein. Die Weltmeisterin gewann mit einem Vorsprung von 17 Sekunden.

Im sechsten Rennen der Saison holten die Schweizer Frauen zum fünften Mal einen Podestplatz. Für Sina Frei ist es bereits das dritte Podium.

Jenny Rissveds gelang in Andorra das Double. Die Weltcup-Führende hatte bereits am Freitag den Short Track gewonnen. Auch am Sonntag zog sie bereits nach der ersten von sieben Runden allein an der Spitze ihre Kreise. Einzig Ronja Blöchlinger folgte. Die Appenzellerin bezahlte ihren schnellen Start jedoch teuer. Sie wurde auf Platz 6 durchgereicht, ehe sie sich wieder fing und unmittelbar vor Alessandra Keller ankam. Mit Nicole Koller auf Platz 9 fuhr eine vierte Schweizerin in die Top Ten.

Jolanda Neff musste sich nach einem platten Hinterreifen und einem Sturz im weiteren Rennverlauf mit Platz 22 begnügen. (car/sda)



Schweizer Mixed-Staffel holt Gold
Die Schweizer Mixed-Staffel verteidigt an der Sprint-WM im Orientierungslauf in Genua den Titel erfolgreich. Natalia Gemperle, Tino Polsini, Fabian und Simona Aebersold setzen sich vor Schweden und Norwegen durch.

Simona Aebersold ist aktuell die beste Orientierungsläuferin der Welt, das bewies sie zum Abschluss der Sprint-WM eindrücklich. Die 28-jährige Bernerin nahm die letzte Teilstrecke mit einem Rückstand von 28 Sekunden auf die Norwegerin Pia Young Vik in Angriff. Sie holte rasch auf und lief bis ins Ziel einen Vorsprung von 20,1 Sekunden heraus. (abu/sda)


Waltert erst im Final gestoppt
Nach einem wenig inspirierten Auftritt in Wimbledon kehrt Simona Waltert (WTA 90) auf Sand in die Erfolgsspur zurück. Beim Challenger-Turnier im schwedischen Bastad verliert die Bündnerin erst im Final gegen Paula Badosa (WTA 125) 5:7, 5:7. Die Spanierin war einst die Nummer 2 der Weltrangliste.

Waltert verbessert sich im Ranking um rund zehn Plätze und könnte erstmals in die Top 80 vorstossen. (abu/sda)

Mujinga Kambundji mit gutem Comeback
Mujinga Kambundji bestritt in Bulle ihren ersten Wettkampf seit der Geburt ihres Sohnes Léon im vergangenen November. Den Vorlauf über 100 m beendete die 34-jährige Bernerin in 11,42 Sekunden, ehe sie sich im B-Final auf 11,33 steigerte.

Damit war die letztjährige Hallen-Weltmeisterin über 60 m mehr als zufrieden. «Mit einer solchen Zeit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Ich freue mich riesig, wieder auf der Bahn zu stehen und zu sehen, dass der Formaufbau Richtung EM stimmt», sagte Kambundji. Ihr letztes Rennen vor der Babypause hatte sie im Mai 2025 in Doha absolviert. (abu/sda)
Marc Marquez gewinnt Sprint auf dem Sachsenring
Der spanische WM-Titelverteidiger Marc Marquez gewinnt den Sprint des GP Deutschland auf dem Sachsenring. Er profitiert unter anderem von einem Sturz des WM-Zweiten Marco Bezzecchi in der Qualifikation.

Ducati feierte in Deutschland einen Dreifachsieg. Hinter Marc Marquez klassierten sich dessen Bruder Alex sowie der Italiener Fabio Di Giannantonio. (abu/sda)

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